Statt Postkartenidylle mit windelweißen Weihnachtswunschfotografien, die eine heile Welt vorgaukeln, präsentiere ich Fotos von Landschaften, die es so wirklich gibt und die (fast) jeder nacherleben kann. In meinem Wanderbuch »Wanderungen für die Seele« entführe ich in die Eifel. Die Eifel liegt für viele Leser grad vor der Haustür, für andere in durchaus erreichbarer Nähe, und wiederum andere sollten doch mit dem Gedanken liebäugeln, in der Eifel ihren nächsten Urlaub zu verbringen.

20 Wandertouren (allesamt Rundtouren) verstecken sich gut sichtbar im 192 Seiten dicken Buch, gesäumt von vielen farbigen Fotos (viele davon ganzseitig) – und immer ergänzt um besondere Tipps, beispielsweise zu besonderen Orten der Erholung. Tour 1 entführt ins Blütenmeer bei Monschau (genauer gesagt: bei Höfen).

Oder wo es sich gut nach (oder manchmal auch vor) der Wanderung entspannen lässt. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee in einem beschaulichen Café. Oder umschmeichelt von frisch gerösteten Kaffeebohnen, die mahlfrisch in kleine Päckchen verstaut und mit einem freundlichen Lächeln ausgehändigt werden. Aber auch in einer Senfmühle, in der sich auch vorzüglich speisen lässt. Verschiedene Örtlichkeiten zeige ich heute und bei den späteren Berichten auf den Fotos (von denen keins im Buch zu finden ist), ausmalen darf sich jeder selbst, was Petra und ich bei unseren Fahrten zu den Narzissenwiesen und nach Monschau erlebten.

Die Narzissenwiesen bieten sogar viel mehr als nur Narzissen. Wir wanderten zweimal hinab ins Narzissenparadies beim Perlenbach und beim Fuhrtsbach; einmal später im Jahr, als die Narzissen verblüht waren, dafür aber kunterbunten Wiesenblumen Platz gemacht hatten. Wir wussten gar nicht, was uns besser gefiel – und genau die Frage ist schon falsch. Beide Jahreszeiten übten überwältigende Reize aus, beide gaben uns gute Gründe, die kleinen Täler mehrmals im Jahr aufzusuchen.

In Höfen begannen wir unsere Wanderung, in Höfen entdeckten wir auch die Hausschutzhecken, die Windschutz und Schattenspender zugleich sind – beeindruckend.

Und zweimal fuhren wir nach Monschau, einmal genügte uns einfach nicht. Einige Eindrücke des malerischen Städtchens hielt ich in Fotos fest. Was genau wir dort machten, erzähle ich dann im Wanderbuch. Und die Fotos hier sind eine gute Ergänzung zum Buch, denn noch alle Orte konnten darin bebildert werden. Also, wer ab März »Wanderungen für die Seele« in den Händen hält, kann sich die Fotos nochmals anschauen.

 

 

Schlenderer

Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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Eine Antwort

  1. Beauty-Focus-Eifel

    Das Perlenbachtal lohnt sich zu jeder Jahreszeit!
    Obwohl wir selber ganz in der Nähe wohnen, sind wir erst kürzlich das erste mal dort wandern gewesen.
    Im Frühjahr werden wir die Tour nochmal aus Ihrem Buch “Wanderungen für die Seele nachwandern”.
    Herzliche Grüße,
    Annette

    Antworten

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