Dieser Tage flatterte mir ein weiteres Wanderbuch zum Moselsteig ins Haus. 3 kleine Silben, die für 24 Etappen stehen. Immer an der Mosel (ach!) entlang, mal hoch hinauf, mal tief hinab. Mal flach wie die Kölner Bucht, mal steil und steigig wie – ach, dazu später.

Für die Wandertour griff ich mir jemandem, der in einem früheren Leben vermutlich ein waschechter Mohawk war: Herbert, mein Schwager. Leider ist Herbert nur Neuwieder. Nichts ist halt perfekt. Perfekt war an diesem Tag im deutschen Herbst 2013 auch das Wetter nicht. Mittelwarm (so um die 15 Grad sollte es werden), schummrig-trüb. Der Goldene Herbst sieht fröhlicher aus. Womit wir dagegenhalten? Mit der uns naturgegebenen guten Laune …

Gut gelaunt also fahren wir nach Kobern-Gondorf, genauer gesagt nach Gondorf, denn die Gemeinde liegt ziemlich langgestreckt im Moseltal, von einem Ortsteil zum anderen ist’s ein gutes Stück. Wir parken am Moselufer gleich an der Moselgoldbrücke. Steigen aus, sehen uns um.

Blick von der Oberburg auf Kobern-Gondorf.

Ich muss dazusagen, dass der Moselsteig offiziell erst am 12. April 2014 eröffnet wird; zurzeit sind Damen und Herren unterwegs, um die Beschilderung anzubringen. Wir sind also auf das Wanderbuch angewiesen, um ja nicht vom rechten Weg abzukommen. Eine echte Herausforderung also für durch Traumpfade- und schleifen verwöhnte Gutelaunewanderer wie uns. Klar, wir könnten Fehlgänge anhand einer auch im Rucksack deponierten Wanderkarte korrigieren, querfeldein oder sonst wie ausgleichen. Aber wir wollen ja auf Teufel komm raus auf dem Moselsteig unser Ziel erreichen.

Es wird uns fast gelingen.

Zuerst einmal aber gilt es, Gondorf hinter uns zu lassen. Nichts gegen Gondorf, aber wir sind doch noch froher als zuvor, als wir die Römerstraße und – bergan gehend – Vogelsang hinter uns lassen. Der Weg schraubt sich gut ausgebaut weit hinauf, bis wir am Ende der locker aufgestellten Baumreihen Licht sehen.

Die Niederburg von der Schutzmantel-Madonna gesehen.

Wir gehen sodann ein- oder zweihundert Meter zurück. Jeder entschuldigt sich beim anderen, das Büchlein aber auch so was von falsch interpretiert zu haben. Natürlich haben wir den Abzweig verpasst. Also Marsch, ab in den Hang, drauf auf den »Traumpfad Koberner Burgpfad«, auf dem wir jetzt gemeinsam die Hangflanke entlangschreiten.

Ich ritze heimlich die erste Kerbe ins Wanderbüchlein.

Der Pfad entschädigt für den frühen Fauxpas, auch wenn er durchgeweicht und deshalb stellenweise recht rutschig ist. Dann und wann erwischen wir eine Lücke im dichten Blattwerk, die wir zu einem Blick ins Moseltal nutzen. Schön hoch sind wir, schön sind auch die Aussichten, aber es soll ja noch besser kommen.

Über Stock und Stein erreichen wir die ersten Ausläufer von Kobern. Es geht den Berg hinunter, unterwegs gönnen wir uns an der Schutzmantel-Madonna noch einen ersten traumhaften Blick hinüber zur Niederburg und quer über den Ort und die Mosel. Nur wenige Schritte später und tiefer stehen wir im »Mühlengraben« – genau dort, wo auch der genannte Traumpfad seinen Anfang und sein Ende hat.

Zwischenblick

Wegegleich mit dem Traumpfad führt der Moselsteig ins Mühlental. Wir erwischen diesmal den Abzweig – und werden dafür mit einem kleinen Anstieg belohnt. Wer mag, kann die Besichtigung der Niederburg umgehen, wir aber wählen den Abzweig dorthin. Und sehen uns mit Gerüsten und Abdeckplanen und arbeitenden Menschen konfrontiert, die wir nicht allzu lange stören wollen. Zudem sind Bereiche abgesperrt. Wir also weiter auf dem Kreuzweg, der uns seine Steinigkeit durch Aussichten ins Moseltal versüßt.

Kurze Zeit darauf marschieren wir schon auf der befestigten Straße zur Matthiaskapelle und zur Oberburg hinauf. Die Oberburg (Restaurant auf der Oberburg) wird bewirtschaftet, die Matthiaskapelle nur an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Wir nutzen die frühe Stunde, in der hier oben scheinbar niemand weilt, zu einer ersten kurzen Rast.[tip]

KurzInfos! Die 365 Kilometer des neuen Moselsteigs können in 24 Etappen erwandert werden – wobei es natürlich jedem freigestellt ist, mehrere Etappen am Stück zu gehen oder eine andere Aufteilung vorzunehmen. Der Moselsteig wird offiziell am 12. April 2014, bis dahin werden Beschilderung und Markierung und Möblierung vorgenommen .

Wer den gerade erschienenen Wanderführer [amazon_link id=”3942779218″ target=”_parent” locale=”DE” container=”” container_class=”” ]Moselsteig[/amazon_link] aus dem ideemedia-Verlag ersteht, kann die Etappen schon jetzt gehen. (Eine Besprechung des Wanderführers folgt bald!) Wir haben das gemacht: die Etappe von Kobern-Gondorf nach Winningen ist 13,4/14,8 Kilometer lang (je nachdem, ob man noch den Zuweg vom jeweiligen Bahnhof dazurechnet) und führt 583 Meter hoch und 476 Meter hinab. Gestartet werden kann am Bahnhof in Gondorf; wer mit dem Fahrzeug selbst anreist, kann dort oder in der Nähe des Moselufers einen Parkplatz vorfinden. Für die Rückreise steht der Bahnhof in Winningen zur Verfügung; wer mit zwei Fahrzeugen anreist, kann das Zielauto auf einem Parkplatz nahe beim Bahnhof oder im Ort abstellen. Als Gehzeit werden 4.15/4.35 Stunden angegeben – man schlage noch etwas Zeit drauf, denn wegen der Steigungen erscheint mir die Zeitangabe etwas optimistisch; wir brauchten trotz strammen Tempos die Berge hinauf länger.

Für diese Streckenwanderung empfehle ich unbedingt rutschfeste Schuhe, besonders in Jahreszeiten, die von Regenfällen geprägt sind. Jetzt im Herbst ist es durch Nässe und feuchtes Laub auf den schmalen Pfaden rutschig, die Anstiege erfordern auch ein gutes Schuhprofil. Zudem sind Wanderstöcke besonders in der Passage vom Belltal hoch auf die Höhe ratsam. Echte “Steige” weist die Tour zwar nicht auf, aber trotzdem sollte man trittsicher und mit guter Kondition ausgestattet sein.

Unterwegs kann – bitte steinigt mich! – in zwei(!) Autobahnraststätten gemahlzeitet werden. Wer ernsthafte Vorschläge will: Die Alte Mühle Höreth befindet sich in Kobern nahe beim Moselsteig, die Oberburg weist mit dem Restaurant auf der Oberburg eine weitere Gastronomie auf, in Winningen finden sich natürlich einige Gasthäuser. Das einzige Manko bei möglichen Zwischenmahlzeiten: Wir haben noch ein gutes Stück Wanderweg vor uns. Deshalb rate ich alternativ zur Selbstverpflegung, unterwegs locken Hütten und Bänke und belohnen den Müßiggang mit grandiosen Ausblicken.

Ich verzichte auf den Abdruck einer Wanderkarte, beispielsweise über Outdooractive. Stattdessen verweise ich auf die Wanderkarte [amazon_link id=”3896372556″ target=”_parent” locale=”DE” container=”” container_class=”” ]Wanderkarte Maifeld und Untermosel[/amazon_link], die ich mitgenommen habe, oder auf die im Dezember erscheinende Karte zum genannten Wanderbuch [amazon_link id=”3942779218″ target=”_parent” locale=”DE” container=”” container_class=”” ]Moselsteig[/amazon_link]; das Set aus drei Wanderkarten wird den kompletten Moselsteig umfassen. Das Kartenset wird bereits auf der Website des Verlages vorgestellt: Moselsteig Kartenset[/tip]

Wir verlassen das Burggelände quasi durch die Hintertür; ein schmaler Pfad führt hinter der Matthiaskapelle am Hang entlang. Es geht hinunter zum Hohesteinsbach. Doch bevor wir diesen erreichen, wartet noch der Sauerbrunnen am Quidoborn auf uns.

Im Tal trennen wir uns vom Traumpfad, wir wandern nämlich weiter am Bach entlang, queren ihn – und sollten jetzt eigentlich …

Zeit für die zweite Kerbe im Wanderbüchlein.

Keine Ahnung, was uns da aus der Bahn geworfen hat. Die Beschreibung ist, wie wir später – sehr viel später – nachvollziehen, genau genug, dass sogar Blindfüchse, wie wir es offensichtlich sind, nicht von der Fährte abkommen dürften. Wir also jetzt das Tal auf geteerter Straße hinauf, bis wir irgendwann aus dem Waldstück hinaustreten und – tja, wissen, dass es mal wieder passiert ist.

Vorgänger

Um es kurz zu machen: Wir schaffen es, auf der Höhe dem Moselsteig entgegenzugehen. Also wieder kehrt und jetzt wieder auf dem rechten Pfad weiter. Was wir verpasst haben? Die Aussicht vom Rosenberg über die Mosel. Wie mir das Büchlein berichtet, muss diese Aussicht phantastisch sein.

Man kann halt nicht alles haben. Vielleicht berichten Wegekundigere eines Tages, was sie dort denn alles sehen konnten. Wir sind gespannt.

Einer von zahllosen Moseltalblicken.

Nun ist der gemeine Wanderer ja verwöhnt. Sein zuverlässiger Wegbegleiter ist nicht der Hund und schon gar nicht der Wanderfreund, sondern das Wegeschild. Der Moselsteig muss noch einige Tage auf seine Wegeschilder warten. Und nicht nur das, die Wege sind zum Teil noch etwas wild und urwüchsig, das Gras sprießt noch und ist noch nicht niedergetrampelt vom festen Schuhwerk der Wandersleut. Manchmal liegt »Zeugs« im Weg herum, manchmal sucht man die richtige Abbiegung im Dickicht.

Super.

Bei dem folgenden Wegstück über die Höhe handelt es sich um eine solche Passage. Was soll ich sagen – diesmal misslingt uns das Verlaufen. Wir wandern über Wiesenpfade und an Feldern vorbei und lassen uns von der frischen Brise die Haare kämmen. Wir suchen den Kontakt mit einem Elektrozaun, wodurch unsere Schritte auf britzelnde Weise beschleunigt werden. Wir finden die Lücke im Dickicht, durch die wir zurück in den Wald finden.

Wo es hinauf geht, geht es auch wieder hinab. Der Weg mändert über weiches Laub ins Belltal. Die Bäume und Sträucher und Büsche verlieren ihre Blätter, das Farbenspiel ist zauberhaft, besonders weil der Pfad noch verwaist ausschaut. Im Tal gehen wir an verwitterten Gebäuden vorbei, vermutlich eine Mühle, um bald den Bellbach zu überqueren. Von hinten fällt uns der Rheinburgenweg an, um uns fürderhin ein Stück weit zu begleiten (ja, der RheinBurgenWeg führt auch an der Mosel entlang, Sachen gibt’s …)

Aussicht mit Hungerast

Und dann geht’s auffi. Ein Tipp zwischendurch: Wanderstöcke nicht vergessen; hier können sie gute Dienste leisten. Nicht dass der Pfad, der hin und herschlenkert und dabei zügig an Höhe gewinnt, unverschämt steil wäre, aber er verlangt doch nach Trittsicherheit (das nasse Laub …) und langem Atem. Unterwegs überholen wir eine Wandergruppe zum ersten Mal, was wir mit einer Rast auf ⅔ der Höhe bezahlen. Lag wohl auch daran, dass ich die letzten Meter einen dicken Hungerast hinter mehr herschleifte. Blöd halt, wenn man nach dem Anstieg futtern will, um nicht mit vollem Bauch im Berg zu hängen …  Dafür bietet uns die Rastbank einen guten Blick übers Moseltal.

Brückenblick

Was nun folgt: Ein schöner Weg an der Hangflanke entlang, manchmal ist er breit, manchmal schmal, aber immer bewegen wir uns zwischen Laub- und Nadelbäumen hindurch, ab und zu garniert mit einem Durchblick ins Moseltal. Dort verweilen wir dann oder wandern weiter, wie es uns halt gefällt – zu viele »schöne Aussichten« können ja auch durchaus zu viel sein. Außerdem wissen wir von einer Schutzhütte, an der wir die einzige längere Pause einlegen wollen.

Was wir dort bekommen, ist ein schöner Ausblick. Was uns vorher fehlte, war der nötige Weitblick. Und ich wundere mich noch, weshalb plötzlich so viele, wirklich viele, Menschen auftauchen.

Wir jedenfalls packen aus, machen Platz – wir sehen »unsere« Wandergruppe von vorhin nun zum dritten Mal, und sie stellen sich als Zwei-Tage-Gäste aus NRW heraus, mit denen wir dann den einen oder anderen Satz austauschen -, laben uns am Mahl und am Panoramablick. So wie viele andere.

Später dann, als uns sogar noch ein ältere Dame in nordeuropäischer Tracht entgegenkommt, zündet der Funke.

Ich hatte bislang angenommen, dass man auf dem Rasthof Moseltalblick gewissermaßen eingeschlossen wird, also nicht raus kann. Ich irrte mich. Den Autofahrern wird nicht nur eine leckere Mahlzeit im Restaurant gegönnt, sondern auch das Beinelockern hoch über der Mosel. Bis zur Schutzhütte marschieren sie dann. Der Strom an Menschen ähnelte dem der Autos über die Moseltalbrücke.

136 Meter hoch ist die Moseltalbrücke.

Ehrlich, es gibt Schlimmeres. Selbst als Wanderer ist man ja nicht allein auf der Welt, und schon gar nicht dort, wo die Natur eindrucksvolle Panoramablicke für alle bereithält. Ist halt so. Gut, manche Wanderer bedauern, dass plötzlich dort, wo es »schön« ist und ach so einsam, plötzlich andere Wanderer auftauchen, vielleicht noch mutmaßlich weniger ernsthafte Wanderer, als man selbst einer ist. Aber die Erde ist nun einmal klein für 8 Milliarden Menschen, und besonders in engen Flecken wie dem Moseltal wird es besonders deutlich. Da muss man durch – oder bleibt besser selbst daheim; damit tut man selbst eine gute Tat und entspannt das Gedränge.

Jedenfalls kommen Herbert und ich gut durch, Raststätte 1 und Raststätte 2, zwischendrin die Unterquerung mit einem eindrucksvollen Rundumblick aus großer Höhe!

Eieieiseischwindelfrei

Kurz danach verläuft sich das Gemenge auch schon, wir sind wieder allein, wandern nun zum ersten Mal »richtig« am Weinberg entlang und später hindurch, unterbrochen von einigen Streuobstwiesen, von denen sogar noch einige Bäume mit knallroten Äpfeln  laut rufen: »Nimm mich!« Aus Selbstschutzgründen stelle ich fest: Ich habe den Verlockungen widerstanden.

Langsam aber wissen wir: Es geht zu Ende. Nicht mit uns, aber mit der Moselsteig-Etappe. An einem letzten Weinberg entlang balancieren wir hinab nach Winningen.

Winningen und unsere letzten Wandermeter.

Der Rest ist schnell erzählt: Wir fahren nach Hause. Leider.

Warum leider – bin ich etwa nicht gern daheim? Doch, aber hier war doch alles so schön bunt. Die Herbstfarben. Und die Herbststimmung. Sanft hinabsinkende Blätter, raschelndes Laub unter den Füßen. Anstiege auf schmalen Pfaden, die sogar den Atem raubten. Faszinierende Blicke in und übers Moseltal.

Herbstfarben

Die Moseltalbrücke! Ja, wirklich, die hat was: Sie schiebt sich schon früh bei der Wanderung ins Bild und taucht immer wieder auf, immer gewaltiger, damit wir uns dann letztlich unter der kolossalen Betonmasse ducken und sie unterlaufen müssen. Ein wenig wandeln zwischen den Weinstöcken mit ihrem noch grünen und bereits gelben Laub, das auf den ersten strammen Herbstwind wartet, um sich in alle Winde verstreuen zu lassen. Die schmalen Steintreppchen, die in die Hänge eingelassen sind und bei denen jeder Schritt bedachtsam gesetzt werden muss.

Abgang

Die beiden Burgen und die Matthiaskapelle, für die allein sich eine Wanderung am Sonntag oder Feiertag lohnt, um ins Innere schauen zu dürfen – das ist allemal eine eigene Fahrt dorthin wert!

Komme ich ein wenig ins Schwärmen? Ja, ich denke schon. Ich hatte diese Etappe herausgesucht, weil sie nahe bei unseren Zuhauses liegt – also im Grunde war’s die Erstbeste der 24 Etappen. Und trotzdem war’s eine sehr gute Wahl. Es wird ja auch viel geboten, fast möchte ich sagen: alles, was der Wanderer braucht, um selig zu sein.

Rebenfrei

Sogar zwei Autobahnraststätten.

Auf jeden Fall war dies jetzt meine erste Moselsteig-Etappe, auf keinen Fall aber die Letzte. Da kommt noch was auf mich zu. Ohne jeden Zweifel.

Schlenderer

Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
Schlenderer

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8 Responses

  1. Pierre

    Hallo Georg,
    da haben wir ja eine weitere Gemeinsamkeit. Drei Etappen des Moselsteigs habe ich bisher erwandert und habe mir jedes Wochenende eine weitere vorgenommen.

    Dein Beitrag ist wie immer hervorragend und mit viel Charme geschrieben.

    Viele Grüße
    Pierre

    Antworten
    • Georg

      Vielen Dank, Pierre! Bei mir hat’s bislang nur zu einer Moselsteigetappe gereicht, die nächste(n) kommen voraussichtlich nicht vor dem Frühjahr.

      Antworten
  2. Karin

    Hallo Georg – da haben wir ja nun wieder etwas gemeinsam- so als Mit-dem-GPS-Track-Moselsteig-Erkunder! Deine Tourenbeschreibung klingt verlockend. Und da Winningen nur ein Katzensprung von mir entfernt liegt, wird das sicher auch bald mal von mir erwandert.
    Freue mich auf weiere Beiträge dazu von Dir.
    Liebe Grüße,
    Karin

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    • Georg

      Genau, die Etappe liegt ja nicht weit entfernt. Beim GPS-Track speziell zu dieser Etappe, den man auf der Moselsteig-Seite abrufen kann, habe ich einen Unterschied zum Wanderführer “Moselsteig” festgestellt. Laut GPS-Track geht man das erste Stück die Mosel/die Römerstraße entlang, dann über die Fährstraße und so weiter hoch zur Burgstraße. Die Route aus dem Wanderführer weist aber den Weg direkt hoch zur Straße “Im Vogelsang” aus, von da an folgt man dem Traumpfad bis am Hang entlang bis zur Burgstraße. Das Stück ist so entschieden schöner. Sobald die Beschilderung installiert wurde, dürfte das auch die vorgegebene Route sein (so hoffe ich); bis dahin ist der GPS-Track in diesem Punkt nicht die erste Wahl.

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  3. Schwesterherz

    Die Beschreibung ist so bildlich, das man meint, dabei gewesen zu sein.
    Herrliche Fotos geben das Farbenspiel fantastisch wieder und dazu köstlich amüsant.
    Jetzt weiß ich auch was ein Hunger-Ast ist und wozu der dient.
    Wieder einmal herzerfrischendes zum Lesen.
    Und…dass Ihr Euch so oft verlaufen habt, hat Herbert mir nicht erzählt.
    Aber er war abends im Bett immer wieder so komisch am Giggeln.

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    • Georg

      Tja, was soll ich sagen … Also, mal ganz ehrlich, die Wandergruppe, die uns mehrmals über den Weg lief, lud uns bei der letzten Hütte zum fröhlichen Trinkgelage ein. Und Du kennst uns ja, wir können nicht nein sagen, besonders nicht zu einer so nett gemeinten Einladung. Die Fröhlichkeit kam dann ganz von selbst (wobei wir natürlich schon vorher gut gelaunt waren!)

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  4. Guido

    Schöner Bericht mit tollen Herbstbildern – kriege ja richtig Lust auf Moselsteig und frag mich, ob ich statt Saar-Hunsrücksteig nächstes Jahr nicht besser…. ach nee, der Moselsteig läuft ja nicht weg. Dass übrigens der Rheinburgenweg dort auch passiert, war mir unbekannt.

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    • Georg

      Vielen Dank, Guido! Beim RheinBurgenWeg stutzte ich auch – und vermutete, wir hätten uns mal wieder tierisch verlaufen. :-) Der Moselsteig machte mir auch einen gefestigten Eindruck, weglaufen wird er wohl so schnell nicht.

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