Gib mir ein »Aaah«, und gib mir ein »Oooh«! Wenn Männer staunend still verharren, muss etwas Besonderes zu sehen sein. Das Sexistische lassen wir jetzt mal schön draußen. Wird also etwas kühles Blondes sein (oder etwas Weizengoldenes). Oder etwas mit vielen Pferdestärken.

Oder etwas wie die »Teufelsschlucht«. Bei Irrel in der Südeifel, dort wo die Wasserfälle munter über Klippen springen. Mein Wanderfreund KD und ich machten uns im Sommer auf in die Südeifel, um fürs Buch »Wanderungen für die Seele« mal kurz eine weitere Etappe abzurocken.

 Teufelsschlucht (4)

6,3 Kilometer kurz ist diese Höllentour ja nur, die rutschen wir inner Stunde runter, zwei, wenn wir noch für eine gute Stunde irgendwo am Bächlein die Beine baumeln lassen.

Natürlich kommt es anders. Natürlich bleiben wir staunend stehen zwischen, unter und über all diesen grandiosen Felsen. Natürlich fließt die Zeit dahin, während wir seelenruhig einen Fuß vor den anderen setzen …

Das war eine spitzenmäßige Wanderung, von der ich etliche Fotos mitgebracht habe, von denen ich nun eine kleine Auswahl zeige, die es wieder nicht ins Wanderbuch geschafft haben. Dazu gibt es noch Fotos von »Teufels Küche«, die zur Einkehr am Ende der Rundtour einlädt, und von der eindrucksvollen römischen Villa, die wir in Holsthum besichtigten und die den Abstecher allemal wert ist.

Für »Wanderungen für die Seele« habe ich ergänzend zu den Wanderwegen noch besondere Örtlichkeiten in der nahen Umgebung herausgesucht. Auf dem Ferschweiler Plateau wäre ich mehrmals fündig geworden, doch ich entschied mich für diesen Tipp.

 

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