Heute gibt’s nur Fotos. Worte gab es damals. Nämlich in der wunderbaren Erzählung von Daniela Mohr. Damals, das war 2015, als wir zu Dritt den Fürstenweg bei Neuwied erwanderten. Zu Danielas Bericht im Schlenderer (garniert mit Fotos) bitte hier entlang:

Rheinschleife Fürstenweg

Der Fürstenweg

Ich wanderte nun den Fürstenweg ein weiteres Mal, diesmal mitten im Sommer bei schönstem Sonnenschein. Eine Wegekarte findet sich bei Outdooractive, dort kann sie auch heruntergeladen werden.

Der Einstiegspunkt ist beim Parkplatz bei Schloss Monrepos, genau genommen am unteren Zuweg zum Parkplatz, denn dort entdeckt man auch eine Karte zum Fürstenweg.

Die Stele des Elends

Gestern und heute wanderte ich von Schloss Monrepos aus auf dem Fürstenweg und auf NR6. Beim Verlassen des Parkplatzes betrachtete ich die linker Hand gut sichtbar angebrachte Stele zum Limes. Nicht nur, dass diese verschmutzt und beschädigt ist (so fehlt mittendrin – vermutlich – die Karte), nein, zu Füßen der Stele finden sich in der Hitze vor sich hindampfende Plastikbeutel mit übelriechendem Inhalt.

Wer auch immer das Schild über den Beuteln angebracht hat, wollte vielleicht auf sehr besondere Weise auf diesen Missstand hinweisen. Die Stadt selbst – ich sage mal allgemein “die Stadt”, wer auch immer sich von der Stadtverwaltung letztlich dann verantwortlich fühlen mag – scheint dies nicht zu sehen. Warum wird das nicht in Ordnung gebracht? Schloss Monrepos ist eines der Aushängeschilder der Stadt, der Parkplatz ist immer gut besetzt, der Ausgang führt direkt an dieser Stele vorbei. Und der Limes sollte an dieser Stelle auch mehr Aufmerksamkeit erhalten, immerhin verläuft er quer durch das Stadtgebiet.

[Ich hatte den obigen Beitrag ursprünglich für den Facebook-Account der Stadt Neuwied geschrieben, doch lassen sich als Besucher nur einzelne Fotos einstellen. Das bringt mir nichts. Zudem werden dort Besucherbeiträge selten kommentiert. Deshalb poste ich das im Schlenderer und warte einfach, ob es zu einer Reaktion kommt.]

Schlenderer

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... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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