Wer im Rheingau wandert, darf natürlich Kloster Eberbach nicht umgehen. Tour 17 meines neuen Wanderbuchs »Rheingau/Taunus. Wanderungen für die Seele« startet auch direkt vor den Toren des Klosters, schwenkt dann aber gemeinsam mit dem Rheinsteig ab und schlängelt sich bis Kiedrich durch die Weinberge.

In Kiedrich schmauen wir dann nicht nur zum Frühstück im Café und Bistro Ginkgogarten, sondern besuchen auch die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Valentinus und St. Dionysius. Danach schlendern wir weiter mit einem Zubringerweg bis Erbach hinunter und orientieren uns dort an einem Weg des Rheingau-Taunus-Klubs, der uns hinauf zur Domäne Steinberg bringt.

Bei der Auswahl der Wanderwege, die nicht durchgehend mit einem Wegezeichen markiert sind, schaue ich natürlich, welche Varianten die schönste ist. Aber der Domäne Steinberg führen mehrere Wege hinauf zum Kloster Eberbach. Zuerst wanderten wir eine gut asphaltierte Strecke, die uns recht langweilig bergan brachte. Später wanderte ich die gesamte Tour noch ein zweites Mal. Dabei ließ ich die genannte Variante aus, nahm stattdessen einen schmalen Pfad über die Bernharduskapelle und gelangte recht zügig zum Kloster.

Ganz nett, aber die Kapelle war eh verschlossen, und der Eindruck durch Gittertor riss mich nicht vom Hocker. Aber da ging doch noch mehr. Also die nächste Variante ausprobiert, die links vom asphaltierten Weg auf weichem Untergrund und wieder »ganz nett« hinauf zu einem Abzweig führte. Von hier aus hätte dann der Weg gemeinsam mit dem Rheinsteig zum Kloster geführt. Und doch …

Es ging noch mehr. Bei der zweiten Wandertour also wieder hinunter zum Ausgangspunkt an der Domäne Steinberg. Von der ersten Wanderung wusste ich, dass die Domäne besucht werden kann. Die Tore in der umfassenden Mauer sind offen, ein »Steinbergpfad« windet sich durch die Weinberge. Den Steinbergpfad hatten wir beim ersten Mal noch unbeachtet gelassen, diesmal wanderte ich ihn mit – bestückt mit herrlichen Aussichten in den Rheingau – bergauf. Und siehe da, oben dann steht das nächste Tor weit offen. Vom Tor sind es nur wenige Schritte zum Rheinsteig, dem ich mich dann nach rechts anschloss, um nur ein kurzes Wegstück später an der Kreuzung aufzuschlagen.

Das war dann die bestmögliche – und wirklich tolle – Variante. Mit den Verantwortlichen der Domäne Steinberg konnte ich dann vereinbaren, dass der Steinbergpfad ins Wanderbuch aufgenommen werden darf – klasse!

Damit war dann auch die Wanderrunde um Kloster Eberbach perfekt. Obwohl – nein, nicht ganz. Denn natürlich darf der Besuch des Klosters nicht fehlen. Was wir da sahen und noch viel mehr, insbesondere Informationen zu Einkehr und zum Kloster und zu einem Abstecher in die Rosenstadt Eltville – das alles steht im neuen Wanderführer »Rheingau/Taunus. Wanderungen für die Seele«. Die Fotos, die ich hier präsentiere, finden sich nicht oder nicht so im Wanderbuch.

Das Buch kann beispielsweise bei Amazon bestellt werden, ein Blick ins Buch ist möglich – speziell Tour 1 ist komplett sichtbar. »Rheingau/Taunus. Wanderungen für die Seele« ist im April im Droste Verlag erschienen.

 

Schlenderer

Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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