Himmlisches Wetter, herrliche Wanderung: Rodder Maar – Königssee – Dedenbach – Königsfeld – und zurück zum Rodder Maar. Das beschreibt in Stichworten den Wanderweg, den Petra und ich am Pfingstsonntag erlebten. Erneut suchte ich eine Tour von Natur Aktiv Erleben heraus, die nicht allzu weit entfernt von unserem Daheim platziert ist. Das Rodder Maar lieben wir, zur richtigen Zeit ein idyllischer Ort, der verträumt eingebettet liegt zwischen einem Wäldchen und offener Landschaft, umgarnt mit Aussichten über die Eifelhöhen, die hier über dem Brohltal dominiert werden von Burg Olbrück.

Ich verlinke zur Seite von Natur Aktiv Erleben, denn dort liegen alle Informationen parat, die es für eine Wanderung braucht: Parkmöglichkeiten, Einkehrtipp, Wegebeschreibung, aktuelle Anmerkungen zum Wegezustand durch den Wegepaten, und vieles mehr. Und die GPS-Daten, denn die sind wichtig, weil auch dieser etwa 14 Kilometer lange Rundweg ganz losgelöst von ausgeschilderten Wanderrouten läuft. Wobei – manchmal kreuzen er oder läuft parallel beispielsweise zur »Eifelleiter« oder Rundwegen im Vinxtbachtal. Trotzdem: Ohne GPS-Gerät geht gar nichts gut, und so guckten auch wir ab und an aufs Display, um den passenden Abzweig nicht zu verpassen.

Tour 11 – Rodder Maar

Wir starteten beim Neuen Maarhof – der sich auch zur abschließenden Einkehr anbietet, wenn es nicht, wie am Pfingstsonntag zu erwarten – reichlich voll dort ist –, wanderten mit dem Uhrzeiger (der Wandervorschlag beim NAE sieht die umgekehrte Laufrichtung vor) zuerst am Waldrand entlang mit steten Blicken zur Olbrück. Legten den vorgeschlagenen kurzen Abstecher zum Königssee ein, folgen dem sanft auf und ab schwingenden Weg, der abwechselnd über Gras oder befestigten Untergrund folgt, über den Steinberg fort. Rechts sehen wir Dedenbach, während wir an einem Wildgehege vorbei bald an Höhe gewinnen.

Bei der Rasthütte »Schau ins Land« wird offensichtlich eifrig gefeiert, sodass wir die geplante Rast dort anderweit erledigen müssen. Wir genießen trotzdem die schöne Fernsicht, hangelnd uns dann den Hang hinab und rasten auf einer Liegebank.

Bald darauf passieren wir eine der mit Keramiken verschönerten Plätze, halten uns rechts am Kelchengelskreuz von 1659 vorbei, queren die Landstraße, wandern über Feldwege weiter und schlüpfen hinunter ins Tal des Dedenbachs.

Eine kurze Episode über eine schmale Straße endet vor dem Ort, links nimmt uns ein Feldweg dann mit, der bald aufsteigt.

Den kleinen Ort Rodder lassen wir links liegen, der Blick öffnet sich wieder, frischer Eifelwind umweht unsere Nasen, und bevor wir uns dem Rodder Maar nähern, nehmen wir an einem herrlich gelegenen Rastplatz mit Aussichten auf Königsfeld und hinauf zur Rasthütte »Schau ins Land« noch eine Auszeit.

Die letzten Meter zum Rodder Maar lassen wir gemütlich ausklingen. Und genauso ausgiebig Zeit lassen wir uns am Rodder Maar, das wir links herum umrunden. Geschäftiger, aber nicht unangenehm geht es hier nun zu.

Eine angenehme Wandertour, die wir in der Form sicher wiederholen werden.

Schlenderer

Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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