Ein Wacholderweg ist nicht genug. Nachdem ich einige Tage zuvor auf dem Traumpfad »Bergheidenweg« wanderte, stapften Petra und ich an einem saumäßigsonnigen Freitag über den Traumpfad »Wacholderweg« in der Eifel nahe beim Nürburgring. Beide Wege liegen so eng beieinander, dass sie sich zu einer größeren Runde verbinden lassen. Das wollten wir nicht, sondern genossen den rund 9 Kilometer langen Wacholderweg ohne Verlängerung. Wir starten an der Wacholderhütte in Langscheid (dort befinden sich auch Parkplätze) und wandern den Rundweg gegen den Uhrzeiger. Warum das? Weil wir dann die Heidegebiete als krönenden Abschluss haben, sozusagen als i-Tüpfelchen, bevor die Runde am Wabelsberg endet.

Wieder sprechen die Fotos für sich. Es lag Schnee bis zum Versinken. Damit uns das nicht passierte, wanderten wir über die durch unsere Vorgänger gut gepresste Spur, die das Vorwärtskommen angenehm leicht machte. Mehr Informationen zum Traumpfad gibt es auf der Seite der Traumpfade oder in meinem Wanderführer. Wer als eine genaue Beschreibung aller Traumpfade lesen möchte, greife zu meinem Wanderführer »Unterwegs auf den Traumpfaden«. Das Buch ist im Verlag PublicPress erschienen und im Buchhandel oder auch bei Amazon erhältlich – und das Foto oben zeigt den Wacholderweg mit seiner blühenden Heide.

Schlenderer

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... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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4 Responses

  1. Walli

    Vielen Dank für den wertvollen Tipp, den Weg gegen den Uhrzeigersinn zu gehen, so hat man zum einen die Steigung schön verteilt statt auf einmal am Ende, und andererseits die Krönung der Wacholderheide am Ende, das passt so viel besser, find ich; bin den Weg gestern gegangen und fand ihn echt klasse!

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  2. Myria

    Da bin ich letztes Jahr auch hin, aber im Unterschied zu diesem Jahr, völlig überraschend im Schnee gelandet. Da war ich gar nicht drauf vorbereitet und es waren auch keine breiten Spuren auf den Wegen, nur schmale Skispuren. Nach 1km hab ich abgebrochen – das war mir zu unsicher.

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