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Petra und ich sind ja wahre Tücherhelden. Sobald die Sonne ihr Antlitz verhüllt und der Wind Fahrt aufnimmt, wickeln wir uns gegenseitig ein. Nein, nicht um die Finger, sondern um die Hälse. Und um mehr. Zu dem Mehr später mehr. Das Multifunktionstuch »P.A.C. Merino Tech Jallga Mali Blue« von P.A.C. Original spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die Rhön nennt sich auch »Land der offenen Fernen«. Was wie eine Verheißung lockt, schüttelt natürlich ab und an auch mal ordentlich das Haar durch. Und mit dem Haar den Hals. Soll heißen: Es kühlt der Wind rund um das Oberhaupt. Das bei vielen wichtigste Körperteil, von wo der Wanderer gern die Ohren auf Empfang stellt, während die Augen über die Lande reisen.

Der gewiefte Wanderer aber weiß sich zu helfen. Das tut er schon immer. Schon die Altvorderen wickelten sich allerlei Tüchlein um den Hals und um den Kopf, auf dass der Wind daran abprallt. Doch lang vorbei sind die Zeiten, dass kratzige Schals arg dick um die Haut geschlungen werden mussten. Längst hat feines, gar dünnes Tuch Einzug gehalten. Und eines dieser feinen, dar dünnen Tücher liegt nun in meinen Händen. Und …

Stopp! So schnell nämlich geht’s. Hier ist auch die geeignete Stelle, um auf die Fotos hinzuweisen. Denn getragen haben das P.A.C. Merino-Multifunktionstuch eigentlich wir beide, Petra und Georg. Wobei ich nicht nur den Kürzeren zog, also deutlich seltener in den Genuss des Multifunktionstuchs kam, sondern noch dazu gar nicht fotografiert wurde. Gut, das mögen einige Leser und besonders Zuschauers meines Blogs nicht bedauern, sondern begrüßen, hinterlässt aber dann doch einen falschen Eindruck. Getestet wurde das Tuch von uns beiden.

Wo waren wir. Ach, beim Stopp! Stopp deshalb, weil Petra sich die meiste Zeit mit dem Multifunktionstuch zierte und somit Nutzen daraus zog. Nutzen insofern, als das Tuch seinen Ansprüchen gänzlich gerecht wurde. Es schützte vor Wind und Kühle (echte Kälte gab es in der Rhön noch nicht). Und selbst bei eifrigen Wanderungen, die sich mit Schweiß auf der Stirn niederschlagen, bleibt das P.A.C.-Tuch trocken. Der Hersteller führt dies auf die Funktionsfasern zurück, die mit 50 % Merino-Wolle kombiniert sind.

Merino-Wolle – damit verbinden wir doch etwas? Ja, etwas, das besonders erwähnt werden muss. Beim Museling wird die Haut um den Schwanz herum ohne Betäubung entfernt, um Fliegenbefall zu verhindern. Das Verfahren wird hauptsächlich in Australien angewandt und wir nicht nur von Tierrechtlern, sondern auch von mir als »inhuman und unnötig« angesehen. P.A.C. garantiert, dass die von P.A.C. Original verwendete Merino-Wolle ohne Museling gewonnen wurde.

Und noch ein weiterer Aspekt nimmt uns für P.A.C. ein. Die Produkte werden komplett in Deutschland hergestellt. Was das auch bedeutet, sollte jeder wissen, der Berichte über unsägliche Zustände in Kleiderfabriken beispielsweise in Bangladesh im TV verfolgen konnte. Kritiker von Mindestlohn sollten sich dabei vor Augen führen, dass Deutschland durch solche Standards den Werktätigen ein Einkommen garantieren kann, von denen Menschen in der Dritten Welt nicht einmal träumen. Zudem sind die Arbeitsbedingungen besser; schon allein, dass keine Kinderarbeit möglich ist, lässt mich lieber zu einem Produkt aus dem Hause P.A.C. greifen, als zu einer Ware aus einem Haus, der über die Produktionsstätten nur wenig oder gar nicht preisgibt.

Zwei dicke Pluspunkte. Mehr Pluspunkte sammeln sich am Hals. Es ist weich und schlingt sich wohlig um die Haut. Während ich es eher konservativ um die Partie unterm Kinn trage, schlingt und zwirbelt sich Petra das Multifunktionstuch um den Kopf. Mit etwas Übung – und vielleicht mit Hilfe des Videos auf der Firmenseite – gelingen formidable Varianten für jede Witterung und jeden Gemütszustand. Posen lässt sich mit einem solchen Tuch natürlich auch, besonders wenn es so elegant gemustert ist wie unser Jallga Mali Blue. 10 Varianten stehen beim P.A.C. Merino Tech zur Auswahl, von unifarben bis zu farbenfroh. Wenigstens bei der Farbe konnte ich mich durchsetzen …

Und geruchshemmend soll das Multifunktionstuch sein. Nun ist ein Test, ob ein Produkt geruchshemmend ist oder nicht, schwerlich anzustellen. Jede Nase riecht anders, und ob der eigene Körpergeruch als unangenehm empfunden wird, steht auch noch zur Debatte. Doch beim wilden Wechsel von Petra zu mir und zurück konnten wir keine üblen Gerüche feststellen, und schon gar nicht war die Rede von »Ich kann dich nicht mehr riechen«.

Mit dem Daumen hoch geht es auf jeden Fall bei der Atmungsaktivität. Ich mach ja gern den Wayne. Den John Wayne. Tüchlein übers Kinn, übern Mund und über die Nase, und dann ab auf dem Hengst durch die sandige Prärie. Gut, bei meinereins ist’s doch eher laue Lüftchen, vor dem ich meine zarten Zähne schützen will. Und die Prärie stellt sich als sanft gewellte Rhönhöhe dar. Nur wichtig ist dabei doch immer: Das Atmen! Luft muss nämlich trotzdem rein ins Lungen-Duo, der Sand … ähem … die Kühle soll aber draußen bleiben. Gelingt bestens, weil es atmungsaktiv ist.

Mein (von Petra bestätigtes) Fazit: Das P.A.C. Multifunktionstuch Tech Jallga Mali Blue sitzt gut, wärmt gut, ist kuschelweich und variantenreich und nachhaltig und ohne Museling produziert. Mehr erwarte ich von einem Multifunktionstuch nicht. Aber auch auf keinen Fall weniger.


Hinweis! Das Multifunktionstuch wurde uns kostenlos und zu Testzwecken von P.A.C. Original GmbH zur Verfügung gestellt. Dieser Artikel ist in einer Kooperation entstanden und deshalb als Anzeige gekennzeichnet. Dennoch geben wir hier unsere ganz persönlichen Eindrücke wieder. Darüber hinaus habe ich mich per Outdoor Blogger Codex dazu verpflichtet.

 

Schlenderer

Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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