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Warum gibt es kein Spätstück?

Echte Männer stehen morgens ja nicht einfach so auf. Die schälen sich aus ihrem Holzbrett, auf dem sie wie ein Bär (Grizzly) geratzt haben. Putzen sich nicht die Zähne, sondern schütteln sie aus. Brauchen sich die Haare nicht zu waschen, denn welcher Bürstenschnitt braucht Shampoo? Und duschen am Morgen? Sind wir denn ein Weichei?

Ich aber rolle mich – noch genau so müde wie am Abend zuvor – aus dem butterweichen Bett, werfe ihm noch einen sehnsüchtigen Blick zu, bevor ich ins gut geheizte Bad schlurfe, strauchele unter die Dusche, seife mich von oben bis unten ein, warte darauf, dass die Wassertemperatur von kalt auf warm auf heiß genug steigt, rubbele mich mit einem samtweichen Handtuch trocken und putze streng nach Vorschrift die Beißerchen.

Wie frisch durch die Mangel gezogen steppe ich zum Frühstück. Meine gute Laune reißt sicher alle mit hinunter. Zwei Brötchen später sieht die Welt schon knuspriger aus, der Kaffee startet meine Batterien, und kurz darauf bin ich bereit, den Teutoburger Wald zu umarmen.

Yoga für den Yogi Bär

Aber in meinem Alter sollte man den Tag ruhig&relaxed™ angehen. Weil dies offenbar auch die Programmplaner ahnten, steht Yoga im Historischen Kurzpark in Bad Meinberg im Aktionsprogramm. Genau das Richtige also, um nach dem anstrengenden, leckeren und nervenaufreibenden Frühstück mal wieder runterzukommen.

Ich werde von einer netten Dame »Quality Hotels Vital zum Stern«, die den jetzigen Programmpunkt betreut, abgeholt. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass mein Alter wirklich eine Rolle spielt. Wobei – an Veränderungen im Leben soll der Mensch sich früh genug einstellen. Anscheinend nähere ich mich dem Alter, in dem »betreutes Wohnen« Einzug hält, eingeleitet vom »betreuten Wandern« und, so wie jetzt, »betreutes Hinbringen«. Wenn dies das Alter ist, von dem uns unsere Eltern schon warnten, dann möchte ich mehr davon.

Für solche Gedankenspiele bleibt mir – neben der sympathischen Unterhaltung – genügend Zeit. Wir kurven zwar eine gute halbe Stunde quer durch Westfalen, doch wird das Bild der Landschaft getrübt. Es regnet. So eine Mischung aus Mittelstarkregen und Kräftigstarkregen. So rauschen Wiesen, Weiden, Äcker an mir vorbei, ohne dass sich Bilder auf unserem Weg nach Bad Meinberg einprägen können. Es gibt das falsche Wetter, definitiv. Was hilft auch die richtige Kleidung beim Autofahren, wenn’s draußen gießt?

Apropos falsche Kleidung. Fürs Yogieren … Yogarieren … Yoga machen? Egal, für meine Teilnahme am Yoga habe ich mir leichtes Beinkleid und luftiges T-Shirt eingepackt. So viel also zur falschen Kleidung …

Im Hotel zum Stern erwartet mich bereits meine Yoga-Lehrerin Marion Hofmann. Wie schon beim Golftraining komme ich in den unbezahlbaren Genuss einer Privatstunde. Wobei ich, anders als beim Golf, Yoga in meinen jüngeren Jahren bereits längere Zeit in einer Gruppe gemacht habe. Warum ich das beendete? Jedenfalls nahm ich die Chance, dass – trotz Literatur zum Yoga – daheim weiterzumachen, nie wahr. So kann ich heute noch den »Faulen Hund« oder das »Gemütliche Faultier«, aber schon beim »Baum« kipp ich um – von Verrenkungen wie beim »Kamel« oder der »Krähe« ganz zu schweigen.

Meine falsche Kleidung erweist sich als die richtige, denn wir beschließen, die Draußen-Stunde nach drinnen zu verlegen. Zwangsläufig, aber doch irgendwie »leider«. Andererseits … der »Graue Esel« im Historischen Kurpark beim Hatha-Yoga hätte für Furore gesorgt. Zumindest wären Fotos geschossen worden, sodass ich jetzt etwas vorzuweisen hätte. So aber bin ich froh, ohne Blessuren davongekommen zu sein, ans Fotografieren dachte ich da mitnichten.

Jetzt aber mal ernsthaft. Wer nie Entspannungsübungen praktiziert hat, sollte es versuchen. Ist sogar etwas für echte Männer, wiewohl ich noch am selben Abend von einer weiblichen Bloggerin »Du spielst doch Fußball« zu hören bekam. Tja, auch linke Verteidiger wie ich können Yoga machen, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Mein Entschluss nach der entspannenden Entspannungsstunde steht jedenfalls fest: Yoga – ja, ich mache das (wieder!)

Wer so tiefenentspannt ist wie ich, ist bereit für ein zweites Frühstück. Das serviert uns die freundliche Dame vom Hotel im schnieken Foyer. Zur Einstimmung aufs kommende Thema mit »Schwarzem Gold«, einem herzhaften Moorbrot. Das wiederum gibt es bei der Bäckerei Mellies in Bad Meinberg auch für den Daheimgenuss.

Darf’s ein bisschen Moor sein?

Im Historischen Kurpark warte ich anschließend regenlos auf Gästeführerin Monika Hoffmann-Böhme, meine nächste Betreuerin. Bei so viel freundlicher Fürsorge kann ich nicht verlorengehen.

Aber es kommt ja noch besser. Zu Veranschaulichung füge ich die Wanderkarte zum »Wanderweg Moormeile« an. Diesen Weg sind wir zwar nicht gewandert, aber er steht als ein Beispiel dafür, wie man unseren Abstecher ins Moorgebiet »Stinkebrink« in einen sicher netten Rundweg einbinden kann.

Wir indessen wandern vom Kurpark geradewegs geradlinig zum Moor. Dabei wird der Streifzug angereichert mit vielen Informationen zum Thema Moor und zum Kurort Bad Meinberg. Bereits seit 1820 wurde bei Bad Meinberg Moor für therapeutische Zwecke abgebaut. Von der Massage über Hydrotherapie bis zu Anwendungen mit Moorbädern reicht die weite Gesundheitspalette. Einige der alten Moor-Badewannen zeigt mir Frau Hoffmann-Böhme, nachdem wir eine ausgiebige Runde entlang der Moorstiche eingelegt haben. Ein neu angelegter Moorsteg mit Aussichtspunkt führt uns richtig rein ins Moor.

Als Höhepunkt für Technik-Liebhaber erweisen sich neben der Moorleitung – die vom Moor hinauf nach Bad Meinberg in die Klinken führt – die schwergewichtigen Kleinode in der Maschinenhalle. Drei Moorpumpen aus dem Jahr 1929 – Borsig-Mammut-Bagger, die all ihre stählerne Kraft aufwandten, um ein Gemisch aus Wasser und Moor über die weite Strecke zu pumpen. Heute bleiben die Maschinen still, und nach Frau Hoffmann-Böhme entwickeln die Pumpen auch gar nicht so laute Geräusche, wie es dem Anschein nach sein müsste, aber ich hätte sie doch gern in Betrieb gesehen.

Damit schließt sich der Moorkreis, eine erlebnis- und aufschlussreiche Führung von Bad Meinberg aus in den Moorstich. Mein nächster Betreuer taucht auch kurz nach dem Pumpenspektakel auf: ein leutseliger Taxifahrer, der mich zum Bahnhof chauffiert.

Vorsicht vor dem Bahnsteig!

Bahnhöfe sind mir ein Gräuel. Aber nicht nur Bahnhöfe. Auch die Züge, die mit etwas Glück dort halten. Das passt natürlich nicht zu meiner Begeisterung, die ich wenige Zeilen zuvor noch für schweres Gerät wie die Borsig-Pumpen zeigte. Die Erklärung ist einfach: Ich trage einen lupenreinen Waschzwang mit im Säckel, der sich echt gewaschen hat. Menschenansammlungen sind eine richtige Herausforderung, Menschen um mich herum auf engem Raum ein von mir nicht zu kontrolliertes Beschwernis, dem ich natürlich ausweiche.

Für mich wurde der Individualverkehr geschaffen. Nun führe ich nicht aus, wie genau sich mein Waschzwang äußert (Mein Psychologe machte große Augen, als ich zum ersten Mal erzählte, und murmelte nur: »Oh mein Gott!«), nur so viel: Die Bahn macht es mir leicht, den Waschzwang zu pflegen. Wo sind die romantischen Bahnhöfe hin, wo sich zwei Liebende tränentropfend Adieu zuwinkten, sich die Hände durch die Fenster ein letztes Mal gaben, die Finger sich umklammerten, das Tüchlein hinabfiel auf den Bahnsteig, der Galan es aufhob und seiner Liebsten zurückreichte … Heutzutrage, jetzt mal ehrlich und ohne Waschzwang, würde keiner dieses Tüchlein  von dem versifften Beton aufklauben. Nicht einmal mit der Kneifzange.

Jedenfalls komme ich nach einem Umstieg teilentspannt in Bielefeld an; unterwegs steige ich um, sodass ich sogar zweimal in den Genuss von Bahnunterführungen komme.

Ach, so schön ist Bielefeld!

Wie froh bin ich da, dass sich Elke Kringel von Bielefeld Marketing mit quasi offenen Armen empfängt und sich als eine weitere formidable, super-freundliche Betreuerin entpuppt. Das hebt mein leicht angegraute Stimmung um etliche Nuancen. Die Stimmung steigt nochmals, als wir gleich neben dem Hauptbahnhof in die Radstation einsteigen, dort zwei E-Bikes loseisen und – mit etwas Geschick, da sich das Stahltor als hinterfotziger Sperrriegel mit Hinterhaltetaktik erwies, der erst nach etlichen Versuchen unseren Rädern den Freigang gewährte – und nach einer kleinen Probestrecke von geschätzt 10 Metern losdüsen.

Schon einmal E-Bike gefahren? Ich nicht. Was soll ich sagen? Wer Fahrrad fahren kann, kommt auch mit dem E-Bike zurecht. Im Grunde gibt es keine Unterschiede, die Gangschaltung bringt das Gefährt auf Touren, und schon geht es …

Wow – und ab geht die Lutzi!

Elke Kringel legt eine flotte Sohle aufs Pedal. Selbst als Ortsfremder werde ich nach dem Parforceritt stadtbekannt sein als »Der rasende Alte auf dem Drahtesel«. Jedenfalls erweist sich meine erste elektrische Radtour als eine Erfahrung, auf der sich aufbauen lässt. Sagt man doch so, wenn man unschlüssig ist, ob es eine gute oder eine weniger gute Erfahrung ist. Die Gute: Es ist bequem. Bergauf nimmt das surrende Gefährt die Hauptarbeit ab. Bergab schalte ich lieber einen Gang zurück, sonst flitzt der Sattel ohne mich davon. Die weniger Gute: Solange ich noch nicht mit den Beinen voran aus dem Haus getragen werde, nutze ich doch noch die Reste meiner Manneskraft und wuchte mein Fahrrad selbst übern Teer. Wiewohl es für andere gute Gründe gibt, die beispielsweise tagein, tagaus beschwerlich zur Arbeit radeln. Oder sich Freizeitstrecken wieder erfahren können, die ihnen sonst zu strapaziös wären.

Heute aber genieße auch ich die Beinfreiheit, keuche weniger, gucke mehr. So radeln wir an Deutschlands erster Bücherklappe vorbei, über den Siegfriedplatz und hinauf zum Historischen Park auf dem Johannisberg, auf dem Rebstöcke nach Sonne lechzen und wir hinüber zur Sparrenburg blicken. Einen Augenblick später brettern wir auch schon aufwärts zur Sparrenburg, dem Wahrzeichen Bielefelds. Wenig später schaue ich vom 37 Meter hohen Bergfried weit in die Ferne.

Die schönen Aussichten von hoch oben bestätigen meinen Eindruck: Bielefeld ist eine Reise wert.

Nahrung erhalten meine verheißungsvollen Wahrnehmungen durch unsere Abstecher in verschiedene Künstler-Ateliers am Tage der Offenen Ateliers. Karin Wehmeyer,  mit ausdrucksstarker Malerei und Plastiken Cecilia Herrero-Laffin mit wundervollen, realistischen und lebensfrohen Figuren wie Marktfrauen oder Näherinnen, oder im Atelierhaus Chaco mit Arbeiten aus Metall und Keramik.

Atelierhaus Chaco

Selbst gut motorisiert, wie wir sind, läuft uns die Zeit davon. Zwischenzeitlich fahren wir noch wie begossene Pudel durchs die Stadtviertel, bremsen aber nach einem kurzen Halt an der Aschoff’schen Apotheke, in der August Oetker zum ersten Mal sein weißes Pülverchen in Tüten füllte, kurz vor knapp am Weinmarkt. Viel Zeit bleibt uns nicht zum Besuch des rings um den Alten Markt und weiter aufgebauten Weinfestes, das in diesem Jahr vom 5. bis 10. September stattfindet und mit vielen Winzern aus ganz Deutschland aufwartet. An einem der vielen, gut besuchten Stände schnappen wir uns Flammkuchen und vom Nebenstand zwei Schöppchen Wein und bechern und schmausen in trubelnder Umgebung. Mächtig was los in diesem Land fernab der heimischen Weinberge – wobei, den Bielefelder Weinberg sah ich ja mit eigenen Augen.

Lecker auf den letzten Drücker ist’s allemal, und passend zum Abschied nehmen von Bielefeld lässt jemand von oben nochmals richtig Wasser aus allen Kübeln ab, auf dass wir gut durchnässt, ich dafür aber teiltrunken an der Radstation wieder ankommen. Bielefeld hinterlässt bei mir den Eindruck ein wunderbarer, sehr lebhafter und ansprechender Ausgangsort für Aktionen nicht nur in der Stadt, sondern auch im Teutoburger Wald zu sein – wie übrigens Bad Salzuflen oder Bad Meinberg auch.

Die Rückfahrt trete ich am Hauptbahnhof an. Diesmal werde ich gut unterhalten.

Was geht ab du

Bahnfahrt also von Bielefeld nach Bad Salzuflen, Umstieg in Detmold. Guckrichtung nach vorne, Hörrichtung nach hinten. Drei Typen Mitte 20. Einer scheint mit dem Wortschatz seiner zwei Kumpel nicht mithalten zu können und schweigt pausenlos. Das Gespräch der beiden anderen in etwa so, reduziert auf die wesentlichen, tja, Inhalte. Einer der beiden mit wunderbar rollendem russischem Akzent.

»Karsten steigt in Detmold ein« »Nein Karsten steigt nicht in Detmold ein. Du kannst alles von mir haben alles nur sag das nicht.« »Karsten steigt in Detmold ein.« »Alles kannst du haben nur sag das nicht.« »Karsten bringt einen Kaster Bier mit.« »Karsten steigt nicht in Detmold ein.« »Karsten ist in Detmold.« »Ay weißt du wie mein Postbote heißt.« »Woher weißt du wie dein Postbote heißt. Karsten steigt in Detmold ein.« »Glaubst du nicht. Der heißt Karsten.« »Karsten bringt einen Kasten Bier mit.« »Weißt du wie ich den nenne. Post-Karsten.  Ich nenn den Post-Karsten. Glaubst du nicht. Karsten steigt nicht ein.« »Karsten steigt in Detmold ein.« »Nein Karsten steigt nicht in Detmold ein. Post-Karsten glaubst du nicht.«

Mit Bedauern steige ich in Detmold aus, haste über den Bahnsteig, bin fünfzig Meter weg. Ob der eine dann aussteigt oder das Fenster aufreißt, sehe ich nicht. Aber von hinten fegt wie ein Tornado ein »KARRRRRRRRRRSSSSSSTTTTTTEEEENNNNNN« über den Bahnsteig. Schätze, alle auf dem Bahnsteig zucken zusammen.

Karsten steigt übrigens nicht ein. Ein Typ mit Kasten Bier wäre mir aufgefallen.

Sind so viele Straßen in Bad Salzuflen

In Bad Salzuflen verirre ich mich. Erzählte ich bereits, wie malerisch Bad Salzuflen ist, ich aber außerhalb der Nachtwanderung am Vorabend nichts von der Stadt gesehen habe? Das hole ich jetzt aus dem hohlen Bauch heraus nach. Einfach so. Weil – Bad Salzuflen kann sooo groß ja nun auch wieder nicht sein. Legendär sind übrigens meine Bahnfahrten in jungen Jahren, von denen mein alter Freund Manfred noch heute gern erzählt. Wie ich mit der Bahn von Limburg nach Neuwied in Westerburg landete. Und von da zusehen musste, wie ich wieder nach Limburg kam. Spät am Abend. Lost in the Westerwood. So ähnliche Gedanke treiben mich auch jetzt um, als ich eine verträumte Straßenecke nach der anderen passiere, die Fachwerkhäuser bewundere und die Vielzahl der Abbiegemöglichkeiten. Häuser wiedererkenne, die ich doch erst vor Kurzem … Und auf die Uhr schauen, denn das Programm ist hakendicht mit – äh – Programmpunkten. Und die Zeit läuft schneller, als ich eilen kann. Der zweite Passant – »Ich bin eigentlich nicht von hier«, beginnt er das Gespräch – zückt sein Smartphone, um vermutlich mit Unterstützung einer Wegefindeapp den Weg zu finden. Derweil weist Passant 3 in eine Richtung, die wohl, so meint er, die Richtige sein mag.

Die Richtung erweist sich als richtig, wiewohl ich das erste Teilstück heute nicht zum ersten Mal begehe. Egal, ich komme an, Fünf-vor-doch-zu-spät, putze mich fein heraus, kämme mein Haupthaar zur anderen Seite, denn Mut zur Veränderung ist mein Markenzeichen, und springe wie nach zehn Stunden Non-Stop-Programm raus aus dem Hotel und rein in eines der beiden Autos.

Was soll das ganze Theater?

Begleitet werden wir von Tobias Valentien und Markus Backes vom Teutoburger Wald Tourismus, die an allen Tagen unsere stets aufmerksamen Gastgeber sind. Um der Gastfreundschaft noch das I-Tüpfelchen zu verpassen, chauffieren sie uns nach Bad Oeynhausen. Malerischer Ort, doch ist es dort schon dunkel, als wir eintreffen. Ein kurzes Wandeln durch den Kurpark beenden wir im Restaurant beim GOP, langen noch kräftig zu beim locker-leckeren Salat und lassen uns dann hineinführen ins ehemalige Kurhaus.

Und im ehemaligen Kurhaus geht dermaßen die Post ab, dass die erhabenen Wände wackeln. Dabei ist das Ambiente prächtig, der Saal rappelvoll, die Stimmung von Minute zu Minute lockerer. Wir sitzen in unseren Nischen und lauschen und lachen und klatschen. Und ich staune, wie die Jungs und Mädels von »Machine de Cirque« in ihrem fast zweistündigen Programm ein Feuerwerk der Akrobatik und Jonglierkunst, gepaart mit einer hübschen Prise Humor aufs Parkett zaubern. Am liebsten möchte ich ihnen zwischendurch »Entspannt euch mal! Macht Yoga!«, so viel Energie versprühen sie. Das Tempo der Truppe ist atemberaubend, dann wieder gemächlich, bis sie im nächsten Moment wieder explodieren. Ein formidabler Abschluss – so toll, dass ich gleich zu Hause geschaut habe, ob GOP – der Begriff leitet sich vom Georgspalast in Hannover ab – nicht auch bei uns in der Nähe aktiv ist. Und richtig, in Bonn finden Veranstaltungen statt, nur ist das Theater dort wohl nicht so stimmungsvoll wie das Kurhaus in Bad Oeynhausen.

Danach bin ich dann sowas von bettreif …


Alle Partner bei der TeutoBloggerWG

BloggerBlog
Kerstin Schindelinteilzeitreisender.de
Marcus O. Mielkeburgturm.de
Simone Jansonberufebilder.de/travel
Elke Bitzerfotografischereisenundwanderungen.com
Karl-Georg Müllerschlenderer.de
Nicole Aupperleunterwegsunddaheim.de
Kerstin Paarsonnenfernweh.de
Bettina Blassopjueck.de

Hinweis! Meine Reise wurde unterstützt von Teutoburger Wald Tourismus und weiteren Institutionen vor Ort. Dieser Artikel ist in einer Kooperation entstanden und deshalb als Anzeige gekennzeichnet. Dennoch gebe ich hier meine ganz persönlichen Eindrücke wieder.  Darüber hinaus habe ich mich per Outdoor Blogger Codex dazu verpflichtet. Mein Dank geht an alle Menschen, die mich bei meinen Erlebnissen begleitet und unterstützt haben.

Schlenderer

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... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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