Auf der Suche nach den Mammutbäumen – oder: der „Butterpfad“ im Rengsdorfer Land
Es ist nicht abwegig, am 1. Mai - dem „Tag der Arbeit“ - auf dem Butterpfad zu wandern, denn wie uns der Flyer erzählt, stammt „...
Es ist nicht abwegig, am 1. Mai - dem „Tag der Arbeit“ - auf dem Butterpfad zu wandern, denn wie uns der Flyer erzählt, stammt „...
Die Würfel sind gefallen. Das Wanderbüchlein Wandergenuss Rhein/Westerwald geht an ...
Wir gehen den Streuobstwiesenweg zu fast jeder Jahreszeit gern. Aber es gibt natürlich eine Zeit, da gehen wir ihn am gernersten. Die Blütezeit im Frühjahr. Also jetzt. Vor wenigen Tagen waren wir - Petra und ich und Freunde - bereits unterwegs; den Bericht mit mehr...
Oder: Sind wir nicht alle ein bisschen Römer? Die Stadt Neuwied ist 1653 gegründet worden, aber ein Teil der Stadt ist ganz altes Pflaster. Heddesdorf rissen sich in früher Zeit die Römer unter den Nagel. Unser Haus steht mitten im Kastell, und wenn ich mir den...
Verkehrte Welt. Heute habe ich Geburstag. Und was mache ich? Ich verschenke ein Buch. Und warum das? Weil ich einfach so unglaublich nett bin? Nein, das bin ich nicht. Aber heute ist der Welttag des Buches. 1995 ernannte die UNESCO den 23. April zum Feiertag...
Ich fasse mich kurz und lasse die Blüten sprechen. Am vergangenen Samstag flanierten Petra und ich mit einem befreundeten Ehepaar über den "Streuobstwiesenweg" bei Mülheim-Kärlich. Wer einen längeren Wanderbericht zum Streuobstwiesenweg lesen möchte, den verweise ich auf meine Schilderung in "Für eine Handvoll Äpfel". Jetzt aber ist...
Was ziemt sich an Ostermontag, wenn man schon nicht die Messe besucht? Genau, wenigstens auf dem Klosterweg wandern. Und damit es richtig kirchlich wird, starten wir an der St. Kastor-Kapelle in Rengsdorf. Dort beginnt auch der Klosterweg, den wir bis Ehlscheid nicht aus den Augen...
Wenn man früh am Sonntagmorgen ein Fenster öffnete und aufmerksam lauschte, dann konnte man es in jedem Winkel Deutschlands hören. Das kollektive Aufatmen. Das Luftholen. Atem schöpfen. Ein Hauch von Frühling lag nicht nur in der Luft, sondern breitete sich wie ein dichter Schneeteppich ...
Ein dickes "Entschuldigung" geht an die Leser, die in den vergangenen Tagen erfolglos versucht haben, einen Kommentar zu hinterlassen. Eines der sogenannten "Plugins" bei Wordpress, die für die Blogseiten das Salz in der Suppe sein können, funkte dazwischen, nachdem ich es eingeschaltet hatte: Nach dem...
Doch eigentlich müsste der Titel lauten: "Durchs wilde Nonnenbachtal hinauf zum Malberg und hinüber nach Rockenfeld und wieder zurück ins Nonnenbachtal." Gar nicht so einfach in diesem Jahr. Kaum war ich am Vortag bei strahlendem Sonnenschein unterwegs, ist der Sommer auch schon vorbei. Mein Freund KD...
Die Jacke Nature White, True Red und Dark Blue standen mir zur Auswahl. Farben sind nicht nur Geschmackssache, je nach Anlass ist die Farbwahl auch nicht unwichtig. Nach der Beschreibung der „Esja Jacket“ von „66 North“ dachte ich mir, dass sie nicht nur für den Wintersport...
Sie haben mich gleich zweimal beworfen! Wer und was - und warum? Elke war's, und Jürgen auch. Elke warf das Blogstöckchen rüber von ihrem Blog "Fotografische Reisen und Wanderungen", Jürgen holte von seinem Blog "Wanderwegewelt" weit aus. Jetzt liegt das Blogstöckchen schon eine gute...
Vor einigen Wochen buchten wir ein Doppelzimmer für 2 Übernachtungen in der Jugendherberge in Prüm. Wir sind Mitglied im Verband, nutzen aber diese seit Jahren nicht. Einmal fuhren wir schon los, auch in Richtung Prüm, doch bevor uns Glatteis auf der Eifelautobahn aus der Bahn...
Wer im Angesicht eines Wanderers das Wort „Asphalt“ in den Mund nimmt, läuft Gefahr, geteert und gefedert zu werden (eine Steigerung wäre vermutlich nur der „Biker“, bei dem ein Wanderer rasend schnell heiß laufen kann). Und was werde ich gleich machen? Genau, gehäuft das Wort...
Mein Schwager Herbert hat etwas vor. Er fährt im Juni mit seinem Radsportteam für eine Woche in die Alpen. Vernünftige Menschen würden dort, hoch in den Alpen, die Räder abstellen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterfahren. Herbert und seine Radgefährten sind anscheinend anders. Ähnlich wie Wanderer....
„Wollen wir nicht Freunde sein?“, so oder ähnlich diente sich mir der „Monrealer Ritterschlag" bei unserer ersten Begegnung vor 1 ½ Jahren an. Damals lehnte ich ab. Aber warum das, und was hat es mit dieser ominösen „Freundschaft“ zwischen einem Wanderweg und dem Herrn Müller...
Petra und ich sind ja gut befreundet mit den kurzen Wanderwegen gleich um die Ecke. Spontane Entscheidung. Kurzer Anfahrtsweg. Ungehemmtes Loswandern. Gerade im Winter, wenn der Kamin im Wohnzimmer vor sich hin feuert, fallen uns ja tausend gute Gründe ein, warum es heute ganz und gar nicht geht, das Wandern. Aber dann packt uns doch der Rappel, schon alleine, weil der Winter nicht nur das lustig lodernde Kaminfeuerchen zu bieten hat. Irgendwie fällt uns öfter mal die Decke auf den Kopf, so ganz ohne das Luft schöpfen im Garten oder, wenn es etwas mehr sein soll, im Wald.
Kein Wanderbericht. Nur einige Informationen. Der Bericht über meine erste Schneeschuhwanderung hat ein Update bekommen. Noch mehr Fotos am Ende. Einfach nochmal aufrufen und sich bis dorthin durchschlagen: "Ei, Großvater, was hast du für große Füße!" Ich fotografiere gerne. Besonders, seitdem ich vor gut zwei Jahren meine...
Wenn ich auf einem Schildchen Bemerkungen lese wie "... sind im Gelände noch gut erkennbar", und ich gucke mir dann einen Wolf nach dem, was da "gut erkennbar" ist oder sein soll, zweifle ich an diesem und jenem und ganz besonders an meinem Verstand (oder zumindest an meinem Blick fürs Detail). Aber dazu später mehr.
Kurze Wegstrecken haben in der manchmal doch sehr trüben Winterzeit einen nicht unwichtigen Vorteil. Sie sind schnell gegangen. Das ist einerseits schade, denn wir wollen durch die gewählte Wanderung auch dem Daheim entfliehen, wenigstens für einige wenige Stunde "vor die Tür" gehen.
[Ich bitte um Geduld, auch wenn manche Einstiege in einen Beitrag quasi die Qualität eines „Rausschmeißers“ haben.] Meine Kindheit verbrachte ich in den 60er- und den 70er-Jahren. In Weißenthurm. Manche halten das für einen herben Schicksalsschlag. Andere sprechen von Tragödie. Aber viel schlimmer als anderswo war es wahrscheinlich nicht. Damals gab es in diesem Flecken für einen regen (nennt man heute hyperaktiven) jungen Burschen nur die Wahl zwischen „Handball“ und „Fußball“. Ich hatte zwei linke Hände, aber nur einen linken Fuß. Mit Fußball fuhr ich also all die folgenden Jahre besser.
Wenn mir früher jemand mit „früher“ gekommen wäre, wäre ich diesem mutmaßlich „alten Sack“ gleich aus dem Weg gegangen. „Früher“ lässt ja oft anklingen, dass es eine „bessere“ Zeit als die heutige gab. Dabei ist der Angesprochene meist jünger als derjenige, dem die frühere Zeit so erwähnenswert erscheint, sodass er die Aussage mangels eigener Erfahrung gar nicht widerlegen kann. Früher waren die Männer halt noch hart, früher war man froh über jedes Stück trocken Brot. Und früher waren die Winter kälter als heute. Und reich an Schnee. Ach, was sage ich, früher ertrank man in den Schneefluten!
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, Viel-Wanderern und Wenig-Wanderern, Schlenderinnen und Schlenderern (und solchen, die es noch werden wollen) geruhsame und entspannende, besinnliche und friedliche, vielleicht aber auch aufregende Weihnachtsfeiertage! Und bereits heute wünsche ich einen guten Rutsch in das neue Jahr. Die zurückliegenden sechs Monate,...
Mit "Der Klosterweg ... Wandern für die Seele" und dem Motto "Der Weg ist das Ziel" lockt "Der Klosterweg" im Westerwald meinen Freund KD und mich. Für KD ist der Weg ein alter Hut, für mich aber Neuland. Und das liegt auch an einem einfachen Umstand: "Der Klosterweg" ist eine Streckenwanderung. Streckenwanderungen sind nichts für temporär Verwirrte wie mich. Ich stelle meinen Wagen bei A ab, wandere den Weg und schreie bei B: "Alles geklaut!" Ich komme generell lieber beim Wagen an, als dass ich mit dem Bus/der Bahn/der Postkutsche von B nach A zurückchauffiert werde. Ich diskutiere auch nicht darüber, dass es doch kein großer Umstand ist, man wohl verwöhnt sei, man dies und jenes auch einmal in Kauf nehmen müsse. Geschenkt. Ich bin so, wie ich bin, und deshalb liebe ich Rundwanderungen.
Es gibt nicht das falsche Wetter, es gibt nur die falsche Stimmung. Aber ich hatte Glück an diesem Dienstag Mitte November - ich hatte gute Stimmung und gutes Wetter. Im Nachhinein, während ich den Bericht schreibe, wage ich sogar die Behauptung: Ich erwischte den einzigen...
Was zeichnet einen Mann aus? Arztbesuche aufschieben, bis er seinen Kopf unterm Arm trägt. Aber nach der vierten Gallenkolik war auch ich weichgeklopft, und spätestens Petras mahnende Worte (Männer!) ließen mir keine Wahl mehr. Ich lag also da beim Arzt, wurde ultrabeschallt und ausgeblutet, um...
Die Zeit drängt. Ist das eine gute Voraussetzung für eine Wanderung? An diesem Samstag haben wir vom späten Nachmittag an noch einiges vor. Und trotzdem - wir wollen wandern. Eine längere Tour kommt natürlich nicht in Frage, aber vielleicht etwas Kurzes, Knackiges? Schon immer gab es...
Ja, ich bin käuflich. Meine Liebste säuselt: "Ich muss zu Ikea." Mir fällt siedend-heiß ein, dass ich den Reifen der Schubkarre nach der letzten Einkaufstour noch nicht wieder aufgepumpt habe. Wie also diesmal das ganze gute Geld zu Ikea transportieren, damit der Haussegen nicht schief hängt...
Ich mag die Abwechslung. So lässt mich das alleine Wandern „nach innen kehren“, meinen Blick nicht nur auf die Landschaft um mich herum richten, sondern auch auf die Landschaft in mir selbst. Genauso mag ich aber auch das gemeinsame Wandern. Das ist die Zeit, in...
Welch ein Kontrast! Am Dienstag wanderten mein Freund KD und ich auf der "Traumschleife Ehrbachklamm", am Mittwoch bringen Petra und ich den "Hügelgräberweg" bei Bassenheim hinter uns. Es fängt schon gut an. Unterhalb der Grillhütte in Bassenheim halten wir wie angegeben. Keine Schaukarte mit der Wanderbeschreibung weit...
Es ist wie mit einer alten Jugendfreundschaft. Früher traf man sich täglich, später verlor man sich aus den Augen. Mit dem Wiedtal verhält es sich nicht anders. Früher wanderten wir oder fuhren mit dem Rad, Wied aufwärts, Wied abwärts. Die Wanderwege gingen von Datzeroth, Nieder-...