Schlenderer

Oder: Sind wir nicht alle ein bisschen Römer? Die Stadt Neuwied ist 1653 gegründet worden, aber ein Teil der Stadt ist ganz altes Pflaster. Heddesdorf rissen sich in früher Zeit die Römer unter den Nagel. Unser Haus steht mitten im Kastell, und wenn ich mir den...

Ich fasse mich kurz und lasse die Blüten sprechen. Am vergangenen Samstag flanierten Petra und ich mit einem befreundeten Ehepaar über den "Streuobstwiesenweg" bei Mülheim-Kärlich. Wer einen längeren Wanderbericht zum Streuobstwiesenweg lesen möchte, den verweise ich auf meine Schilderung in "Für eine Handvoll Äpfel".  Jetzt aber ist...

Ein dickes "Entschuldigung" geht an die Leser, die in den vergangenen Tagen erfolglos versucht haben, einen Kommentar zu hinterlassen. Eines der sogenannten "Plugins" bei Wordpress, die für die Blogseiten das Salz in der Suppe sein können, funkte dazwischen, nachdem ich es eingeschaltet hatte: Nach dem...

Doch eigentlich müsste der Titel lauten: "Durchs wilde Nonnenbachtal hinauf zum Malberg und hinüber nach Rockenfeld und wieder zurück ins Nonnenbachtal." Gar nicht so einfach in diesem Jahr. Kaum war ich am Vortag bei strahlendem Sonnenschein unterwegs, ist der Sommer auch schon vorbei. Mein Freund KD...

  Die Jacke Nature White, True Red und Dark Blue standen mir zur Auswahl. Farben sind nicht nur Geschmackssache, je nach Anlass ist die Farbwahl auch nicht unwichtig. Nach der Beschreibung der „Esja Jacket“ von „66 North“ dachte ich mir, dass sie nicht nur für den Wintersport...

Sie haben mich gleich zweimal beworfen! Wer und was - und warum? Elke war's, und Jürgen auch. Elke warf das Blogstöckchen rüber von ihrem Blog "Fotografische Reisen und Wanderungen", Jürgen holte von seinem Blog "Wanderwegewelt" weit aus. Jetzt liegt das Blogstöckchen schon eine gute...

Petra und ich sind ja gut befreundet mit den kurzen Wanderwegen gleich um die Ecke. Spontane Entscheidung. Kurzer Anfahrtsweg. Ungehemmtes Loswandern. Gerade im Winter, wenn der Kamin im Wohnzimmer vor sich hin feuert, fallen uns ja tausend gute Gründe ein, warum es heute ganz und gar nicht geht, das Wandern. Aber dann packt uns doch der Rappel, schon alleine, weil der Winter nicht nur das lustig lodernde Kaminfeuerchen zu bieten hat. Irgendwie fällt uns öfter mal die Decke auf den Kopf, so ganz ohne das Luft schöpfen im Garten oder, wenn es etwas mehr sein soll, im Wald.

Kein Wanderbericht. Nur einige Informationen. Der Bericht über meine erste Schneeschuhwanderung hat ein Update bekommen. Noch mehr Fotos am Ende. Einfach nochmal aufrufen und sich bis dorthin durchschlagen: "Ei, Großvater, was hast du für große Füße!" Ich fotografiere gerne. Besonders, seitdem ich vor gut zwei Jahren meine...

Wenn ich auf einem Schildchen Bemerkungen lese wie "... sind im Gelände noch gut erkennbar", und ich gucke mir dann einen Wolf nach dem, was da "gut erkennbar" ist oder sein soll, zweifle ich an diesem und jenem und ganz besonders an meinem Verstand (oder zumindest an meinem Blick fürs Detail). Aber dazu später mehr.

Kurze Wegstrecken haben in der manchmal doch sehr trüben Winterzeit einen nicht unwichtigen Vorteil. Sie sind schnell gegangen. Das ist einerseits schade, denn wir wollen durch die gewählte Wanderung auch dem Daheim entfliehen, wenigstens für einige wenige Stunde "vor die Tür" gehen.

[Ich bitte um Geduld, auch wenn manche Einstiege in einen Beitrag quasi die Qualität eines „Rausschmeißers“ haben.] Meine Kindheit verbrachte ich in den 60er- und den 70er-Jahren. In Weißenthurm. Manche halten das für einen herben Schicksalsschlag. Andere sprechen von Tragödie. Aber viel schlimmer als anderswo war es wahrscheinlich nicht. Damals  gab es in diesem Flecken für einen regen (nennt man heute hyperaktiven) jungen Burschen nur die Wahl zwischen „Handball“ und „Fußball“. Ich hatte zwei linke Hände, aber nur einen linken Fuß.  Mit Fußball fuhr ich also all die folgenden Jahre besser.

Wenn mir früher jemand mit „früher“ gekommen wäre, wäre ich diesem mutmaßlich „alten Sack“ gleich aus dem Weg gegangen. „Früher“ lässt ja oft anklingen, dass es eine „bessere“ Zeit als die heutige gab. Dabei ist der Angesprochene meist jünger als derjenige, dem die frühere Zeit so erwähnenswert erscheint, sodass er die Aussage mangels eigener Erfahrung gar nicht widerlegen kann. Früher waren die Männer halt noch hart, früher war man froh über jedes Stück trocken Brot. Und früher waren die Winter kälter als heute. Und reich an Schnee. Ach, was sage ich, früher ertrank man in den Schneefluten!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, Viel-Wanderern und Wenig-Wanderern, Schlenderinnen und Schlenderern (und solchen, die es noch werden wollen) geruhsame und entspannende, besinnliche und friedliche, vielleicht aber auch aufregende Weihnachtsfeiertage! Und bereits heute wünsche ich einen guten Rutsch in das neue Jahr. Die zurückliegenden sechs Monate,...

Mit "Der Klosterweg ... Wandern für die Seele" und dem Motto "Der Weg ist das Ziel" lockt "Der Klosterweg" im Westerwald meinen Freund KD und mich. Für KD ist der Weg ein alter Hut, für mich aber Neuland. Und das liegt auch an einem einfachen Umstand: "Der Klosterweg" ist eine Streckenwanderung. Streckenwanderungen sind nichts für temporär Verwirrte wie mich. Ich stelle meinen Wagen bei A ab, wandere den Weg und schreie bei B: "Alles geklaut!" Ich komme generell lieber beim Wagen an, als dass ich mit dem Bus/der Bahn/der Postkutsche von B nach A zurückchauffiert werde. Ich diskutiere auch nicht darüber, dass es doch kein großer Umstand ist, man wohl verwöhnt sei, man dies und jenes auch einmal in Kauf nehmen müsse. Geschenkt. Ich bin so, wie ich bin, und deshalb liebe ich Rundwanderungen.