29 Apr Jetzt oder nie! – oder: und ewig lockt der „Streuobstwiesenweg“ (April 2013)
Wir gehen den Streuobstwiesenweg zu fast jeder Jahreszeit gern. Aber es gibt natürlich eine Zeit, da gehen wir ihn am gernersten. Die Blütezeit im Frühjahr. Also jetzt. Vor wenigen Tagen waren wir - Petra und ich und Freunde - bereits unterwegs; den Bericht mit mehr...
Petra und ich sind ja gut befreundet mit den kurzen Wanderwegen gleich um die Ecke. Spontane Entscheidung. Kurzer Anfahrtsweg. Ungehemmtes Loswandern. Gerade im Winter, wenn der Kamin im Wohnzimmer vor sich hin feuert, fallen uns ja tausend gute Gründe ein, warum es heute ganz und gar nicht geht, das Wandern. Aber dann packt uns doch der Rappel, schon alleine, weil der Winter nicht nur das lustig lodernde Kaminfeuerchen zu bieten hat. Irgendwie fällt uns öfter mal die Decke auf den Kopf, so ganz ohne das Luft schöpfen im Garten oder, wenn es etwas mehr sein soll, im Wald.

[Ich bitte um Geduld, auch wenn manche Einstiege in einen Beitrag quasi die Qualität eines „Rausschmeißers“ haben.] Meine Kindheit verbrachte ich in den 60er- und den 70er-Jahren. In Weißenthurm. Manche halten das für einen herben Schicksalsschlag. Andere sprechen von Tragödie. Aber viel schlimmer als anderswo war es wahrscheinlich nicht. Damals gab es in diesem Flecken für einen regen (nennt man heute hyperaktiven) jungen Burschen nur die Wahl zwischen „Handball“ und „Fußball“. Ich hatte zwei linke Hände, aber nur einen linken Fuß. Mit Fußball fuhr ich also all die folgenden Jahre besser.

Mit "Der Klosterweg ... Wandern für die Seele" und dem Motto "Der Weg ist das Ziel" lockt