rundwanderung Tag

Wenn ich auf einem Schildchen Bemerkungen lese wie "... sind im Gelände noch gut erkennbar", und ich gucke mir dann einen Wolf nach dem, was da "gut erkennbar" ist oder sein soll, zweifle ich an diesem und jenem und ganz besonders an meinem Verstand (oder zumindest an meinem Blick fürs Detail). Aber dazu später mehr.

Kurze Wegstrecken haben in der manchmal doch sehr trüben Winterzeit einen nicht unwichtigen Vorteil. Sie sind schnell gegangen. Das ist einerseits schade, denn wir wollen durch die gewählte Wanderung auch dem Daheim entfliehen, wenigstens für einige wenige Stunde "vor die Tür" gehen.

Wenn mir früher jemand mit „früher“ gekommen wäre, wäre ich diesem mutmaßlich „alten Sack“ gleich aus dem Weg gegangen. „Früher“ lässt ja oft anklingen, dass es eine „bessere“ Zeit als die heutige gab. Dabei ist der Angesprochene meist jünger als derjenige, dem die frühere Zeit so erwähnenswert erscheint, sodass er die Aussage mangels eigener Erfahrung gar nicht widerlegen kann. Früher waren die Männer halt noch hart, früher war man froh über jedes Stück trocken Brot. Und früher waren die Winter kälter als heute. Und reich an Schnee. Ach, was sage ich, früher ertrank man in den Schneefluten!

Mit "Der Klosterweg ... Wandern für die Seele" und dem Motto "Der Weg ist das Ziel" lockt "Der Klosterweg" im Westerwald meinen Freund KD und mich. Für KD ist der Weg ein alter Hut, für mich aber Neuland. Und das liegt auch an einem einfachen Umstand: "Der Klosterweg" ist eine Streckenwanderung. Streckenwanderungen sind nichts für temporär Verwirrte wie mich. Ich stelle meinen Wagen bei A ab, wandere den Weg und schreie bei B: "Alles geklaut!" Ich komme generell lieber beim Wagen an, als dass ich mit dem Bus/der Bahn/der Postkutsche von B nach A zurückchauffiert werde. Ich diskutiere auch nicht darüber, dass es doch kein großer Umstand ist, man wohl verwöhnt sei, man dies und jenes auch einmal in Kauf nehmen müsse. Geschenkt. Ich bin so, wie ich bin, und deshalb liebe ich Rundwanderungen.

Welch ein Kontrast! Am Dienstag wanderten mein Freund KD und ich auf der "Traumschleife Ehrbachklamm", am Mittwoch bringen Petra und ich den "Hügelgräberweg" bei Bassenheim hinter uns. Es fängt schon gut an. Unterhalb der Grillhütte in Bassenheim halten wir wie angegeben. Keine Schaukarte mit der Wanderbeschreibung weit...

Das Buch [amazon_link id="3942779064" target="_blank" locale="DE" container="" container_class="" ]„Wandergenuss Rhein/Westerwald“[/amazon_link] von Ulrike Poller und Wolfgang Todt, dem wir in den letzten Monaten etliche Wanderstrecken entnommen haben, muss auch jetzt wieder herhalten. Wir haben nämlich einen Plan für diese Woche gemacht. Es ist Urlaubswoche, und da hilft...

Und es gibt doch Alternativ-Programme zur olympischen Jagd nach Rekorden und persönlichen Best- und Höchst- und Superhöchstleistungen, und eine der Alternativen haben wir uns heute zur Brust genommen. Der Traumpfad “Heidehimmel Volkesfeld” ist mit seinen 9.300 Metern purer Naturbahn ideal für eine energieschonende Schlenderung, und...

Die Augen der besten aller Ehefrauen strahlen, als ich ihr eine Zahl nenne: "5,1". Nein, das ist nicht der aktuelle Zwischenstand meiner zweifelhaften Versuche, mein Gewicht zu reduzieren. Es war die Wanderstrecke Grenzau HG4, die mit sehr moderaten 5,1 Kilometern im Büchlein [amazon_link id="3942779064" target="_blank" locale="DE"...

Der Luftkurort Rengsdorf, der die ersten Westerwaldhöhen ankratzt, liegt nur wenige Autominuten von Neuwied entfernt. Was liegt da näher, als bei der Hitze auf eine lange Autofahrt zu verzichten und auf einem der vielen Rundwanderwege in der gleichnamigen Verbandsgemeinde auf kühle Gedanken zu kommen? Eine...

"Genieße den Sonnentag" - diese alte Weisheit gilt besonders für den Wanderer im Sommer 2012. Den Traumpfad „Hatzenporter Laysteig“ hatten mein Schwager Herbert und ich schon im Frühjahr gewählt, die Planung sah natürlich vor, an irgendeinem der sicher vielen schönen Tage im Sommer loszufahren. Es...

Der jüngste Wanderbericht lässt noch auf sich warten. Nicht ganz unerwartet, aber natürlich zum falschen Zeitpunkt, stellten sich dem Wanderer einige schlecht gelaunte Gallensteine in den Weg. Der Gröbste wurde aus dem Weg geräumt, einige (na, eher viele) warten noch auf das Räumkommando. Der Bericht über unsere Wanderung in der vergangenen Woche über den "Vulkanpfad" wird nun aber bald über die Bühne gehen; ich sichte derzeit die Fotos.

Wie sang schon Bob Dylan: "Like a Rolling Stone". Es geht doch immer weiter - auch wenn's manchmal holpert und nicht rund läuft.