11 Mai Der Tag, an dem ich eigentlich die Welt retten wollte – oder: der Rundweg „Pfahlberg RB3“ bei Caan
Das „Wanderbuch für Männer: 30 Wanderungen für echte Männer ...
Das „Wanderbuch für Männer: 30 Wanderungen für echte Männer ...
Ja, ich war skeptisch. Und ja, ich hatte meine Gründe dafür. Allein der Blick auf die Wanderkarte ließ mich zweifeln, ob ich mit diesem Wanderweg wirklich glücklich würde. Wer meine Zweifel nachvollziehen will, schaue sich vor meinem Bericht die Wanderkarte an. Vier Dörfer auf engstem...
Es ist nicht abwegig, am 1. Mai - dem „Tag der Arbeit“ - auf dem Butterpfad zu wandern, denn wie uns der Flyer erzählt, stammt „...
Was ziemt sich an Ostermontag, wenn man schon nicht die Messe besucht? Genau, wenigstens auf dem Klosterweg wandern. Und damit es richtig kirchlich wird, starten wir an der St. Kastor-Kapelle in Rengsdorf. Dort beginnt auch der Klosterweg, den wir bis Ehlscheid nicht aus den Augen...
Wenn man früh am Sonntagmorgen ein Fenster öffnete und aufmerksam lauschte, dann konnte man es in jedem Winkel Deutschlands hören. Das kollektive Aufatmen. Das Luftholen. Atem schöpfen. Ein Hauch von Frühling lag nicht nur in der Luft, sondern breitete sich wie ein dichter Schneeteppich ...
Doch eigentlich müsste der Titel lauten: "Durchs wilde Nonnenbachtal hinauf zum Malberg und hinüber nach Rockenfeld und wieder zurück ins Nonnenbachtal." Gar nicht so einfach in diesem Jahr. Kaum war ich am Vortag bei strahlendem Sonnenschein unterwegs, ist der Sommer auch schon vorbei. Mein Freund KD...
Petra und ich sind ja gut befreundet mit den kurzen Wanderwegen gleich um die Ecke. Spontane Entscheidung. Kurzer Anfahrtsweg. Ungehemmtes Loswandern. Gerade im Winter, wenn der Kamin im Wohnzimmer vor sich hin feuert, fallen uns ja tausend gute Gründe ein, warum es heute ganz und gar nicht geht, das Wandern. Aber dann packt uns doch der Rappel, schon alleine, weil der Winter nicht nur das lustig lodernde Kaminfeuerchen zu bieten hat. Irgendwie fällt uns öfter mal die Decke auf den Kopf, so ganz ohne das Luft schöpfen im Garten oder, wenn es etwas mehr sein soll, im Wald.
[Ich bitte um Geduld, auch wenn manche Einstiege in einen Beitrag quasi die Qualität eines „Rausschmeißers“ haben.] Meine Kindheit verbrachte ich in den 60er- und den 70er-Jahren. In Weißenthurm. Manche halten das für einen herben Schicksalsschlag. Andere sprechen von Tragödie. Aber viel schlimmer als anderswo war es wahrscheinlich nicht. Damals gab es in diesem Flecken für einen regen (nennt man heute hyperaktiven) jungen Burschen nur die Wahl zwischen „Handball“ und „Fußball“. Ich hatte zwei linke Hände, aber nur einen linken Fuß. Mit Fußball fuhr ich also all die folgenden Jahre besser.
Wenn mir früher jemand mit „früher“ gekommen wäre, wäre ich diesem mutmaßlich „alten Sack“ gleich aus dem Weg gegangen. „Früher“ lässt ja oft anklingen, dass es eine „bessere“ Zeit als die heutige gab. Dabei ist der Angesprochene meist jünger als derjenige, dem die frühere Zeit so erwähnenswert erscheint, sodass er die Aussage mangels eigener Erfahrung gar nicht widerlegen kann. Früher waren die Männer halt noch hart, früher war man froh über jedes Stück trocken Brot. Und früher waren die Winter kälter als heute. Und reich an Schnee. Ach, was sage ich, früher ertrank man in den Schneefluten!
Mit "Der Klosterweg ... Wandern für die Seele" und dem Motto "Der Weg ist das Ziel" lockt "Der Klosterweg" im Westerwald meinen Freund KD und mich. Für KD ist der Weg ein alter Hut, für mich aber Neuland. Und das liegt auch an einem einfachen Umstand: "Der Klosterweg" ist eine Streckenwanderung. Streckenwanderungen sind nichts für temporär Verwirrte wie mich. Ich stelle meinen Wagen bei A ab, wandere den Weg und schreie bei B: "Alles geklaut!" Ich komme generell lieber beim Wagen an, als dass ich mit dem Bus/der Bahn/der Postkutsche von B nach A zurückchauffiert werde. Ich diskutiere auch nicht darüber, dass es doch kein großer Umstand ist, man wohl verwöhnt sei, man dies und jenes auch einmal in Kauf nehmen müsse. Geschenkt. Ich bin so, wie ich bin, und deshalb liebe ich Rundwanderungen.
Was zeichnet einen Mann aus? Arztbesuche aufschieben, bis er seinen Kopf unterm Arm trägt. Aber nach der vierten Gallenkolik war auch ich weichgeklopft, und spätestens Petras mahnende Worte (Männer!) ließen mir keine Wahl mehr. Ich lag also da beim Arzt, wurde ultrabeschallt und ausgeblutet, um...
Es ist wie mit einer alten Jugendfreundschaft. Früher traf man sich täglich, später verlor man sich aus den Augen. Mit dem Wiedtal verhält es sich nicht anders. Früher wanderten wir oder fuhren mit dem Rad, Wied aufwärts, Wied abwärts. Die Wanderwege gingen von Datzeroth, Nieder-...
Der "Touristik-Verband Wiedtal" hat mich verführt! Nach einem Wochenende mit Geburtstagsfeier (es war eine runde Sache ...
Das Buch [amazon_link id="3942779064" target="_blank" locale="DE" container="" container_class="" ]„Wandergenuss Rhein/Westerwald“[/amazon_link] von Ulrike Poller und Wolfgang Todt, dem wir in den letzten Monaten etliche Wanderstrecken entnommen haben, muss auch jetzt wieder herhalten. Wir haben nämlich einen Plan für diese Woche gemacht. Es ist Urlaubswoche, und da hilft...
Am Mittwoch noch im Stadion beim Länderspiel Deutschland - Argentinien (in Frankfurt, das einmal passend zu meinem Wanderblog "Waldstadion" hieß, zur Zeit aber mit "Commerzbank-Stadion" etikettiert wird - wenn's wenigstens eine "Traumbank" wäre ...
Es gibt viele Gründe, das "Neuwieder Becken" nicht zu mögen. Freiwillig hierhin zöge ich nicht, aber wenn ich schon hier geboren bin, dann bleibe ich auch und mache das Beste daraus. Aber einer der Gründe, die das Haften an der Heimat versüßen, ist die wunderbare...
Die Augen der besten aller Ehefrauen strahlen, als ich ihr eine Zahl nenne: "5,1". Nein, das ist nicht der aktuelle Zwischenstand meiner zweifelhaften Versuche, mein Gewicht zu reduzieren. Es war die Wanderstrecke Grenzau HG4, die mit sehr moderaten 5,1 Kilometern im Büchlein [amazon_link id="3942779064" target="_blank" locale="DE"...
Der Luftkurort Rengsdorf, der die ersten Westerwaldhöhen ankratzt, liegt nur wenige Autominuten von Neuwied entfernt. Was liegt da näher, als bei der Hitze auf eine lange Autofahrt zu verzichten und auf einem der vielen Rundwanderwege in der gleichnamigen Verbandsgemeinde auf kühle Gedanken zu kommen? Eine...
Unser Autothermometer plustert sich heute richtig auf: 36° Celsius. Das hält uns nicht davon ab, das kurze Stück von Neuwied nach Sayn (ein Stadtteil von Bendorf am Rhein) zu fahren. Die Klimaanlage schafft eine wohlige Wärme, die sich leider in heiße Luft auflöst, sobald wir...
Das ausgedruckte Faltblatt des "Historischen Römer- und Kelten-Wanderwegs" lag schon längere Zeit im Regal – heute sollte endlich der Tag meiner Erstbewanderung sein. Die Sonne stand heute früh prall am Himmel, weswegen sich ein zeitiger Aufbruch aufdrängte. Ich hatte auch ein dickes Plus auf meiner...
„Tour Natur“ verspricht der Band „Wandergenuss Rhein/Westerwald“[/amazon_link] von Ulrike Poller und Wolfgang Todt für den Wanderweg „Nauort RB 1“ (nahe bei Höhr-Grenzhausen), und Wege durch Felder und Koppeln mit schönen Ausblicken. Und Gelegenheit zum Träumen soll es im Brexbachtal geben. Ob die Rundtour das alles...