kurzwanderung Tag

Ich fasse mich kurz und lasse die Blüten sprechen. Am vergangenen Samstag flanierten Petra und ich mit einem befreundeten Ehepaar über den "Streuobstwiesenweg" bei Mülheim-Kärlich. Wer einen längeren Wanderbericht zum Streuobstwiesenweg lesen möchte, den verweise ich auf meine Schilderung in "Für eine Handvoll Äpfel".  Jetzt aber ist...

Petra und ich sind ja gut befreundet mit den kurzen Wanderwegen gleich um die Ecke. Spontane Entscheidung. Kurzer Anfahrtsweg. Ungehemmtes Loswandern. Gerade im Winter, wenn der Kamin im Wohnzimmer vor sich hin feuert, fallen uns ja tausend gute Gründe ein, warum es heute ganz und gar nicht geht, das Wandern. Aber dann packt uns doch der Rappel, schon alleine, weil der Winter nicht nur das lustig lodernde Kaminfeuerchen zu bieten hat. Irgendwie fällt uns öfter mal die Decke auf den Kopf, so ganz ohne das Luft schöpfen im Garten oder, wenn es etwas mehr sein soll, im Wald.

Wenn ich auf einem Schildchen Bemerkungen lese wie "... sind im Gelände noch gut erkennbar", und ich gucke mir dann einen Wolf nach dem, was da "gut erkennbar" ist oder sein soll, zweifle ich an diesem und jenem und ganz besonders an meinem Verstand (oder zumindest an meinem Blick fürs Detail). Aber dazu später mehr.

Kurze Wegstrecken haben in der manchmal doch sehr trüben Winterzeit einen nicht unwichtigen Vorteil. Sie sind schnell gegangen. Das ist einerseits schade, denn wir wollen durch die gewählte Wanderung auch dem Daheim entfliehen, wenigstens für einige wenige Stunde "vor die Tür" gehen.

[Ich bitte um Geduld, auch wenn manche Einstiege in einen Beitrag quasi die Qualität eines „Rausschmeißers“ haben.] Meine Kindheit verbrachte ich in den 60er- und den 70er-Jahren. In Weißenthurm. Manche halten das für einen herben Schicksalsschlag. Andere sprechen von Tragödie. Aber viel schlimmer als anderswo war es wahrscheinlich nicht. Damals  gab es in diesem Flecken für einen regen (nennt man heute hyperaktiven) jungen Burschen nur die Wahl zwischen „Handball“ und „Fußball“. Ich hatte zwei linke Hände, aber nur einen linken Fuß.  Mit Fußball fuhr ich also all die folgenden Jahre besser.

Welch ein Kontrast! Am Dienstag wanderten mein Freund KD und ich auf der "Traumschleife Ehrbachklamm", am Mittwoch bringen Petra und ich den "Hügelgräberweg" bei Bassenheim hinter uns. Es fängt schon gut an. Unterhalb der Grillhütte in Bassenheim halten wir wie angegeben. Keine Schaukarte mit der Wanderbeschreibung weit...

Das Buch [amazon_link id="3942779064" target="_blank" locale="DE" container="" container_class="" ]„Wandergenuss Rhein/Westerwald“[/amazon_link] von Ulrike Poller und Wolfgang Todt, dem wir in den letzten Monaten etliche Wanderstrecken entnommen haben, muss auch jetzt wieder herhalten. Wir haben nämlich einen Plan für diese Woche gemacht. Es ist Urlaubswoche, und da hilft...

Und es gibt doch Alternativ-Programme zur olympischen Jagd nach Rekorden und persönlichen Best- und Höchst- und Superhöchstleistungen, und eine der Alternativen haben wir uns heute zur Brust genommen. Der Traumpfad “Heidehimmel Volkesfeld” ist mit seinen 9.300 Metern purer Naturbahn ideal für eine energieschonende Schlenderung, und...

Die Augen der besten aller Ehefrauen strahlen, als ich ihr eine Zahl nenne: "5,1". Nein, das ist nicht der aktuelle Zwischenstand meiner zweifelhaften Versuche, mein Gewicht zu reduzieren. Es war die Wanderstrecke Grenzau HG4, die mit sehr moderaten 5,1 Kilometern im Büchlein [amazon_link id="3942779064" target="_blank" locale="DE"...

Der Luftkurort Rengsdorf, der die ersten Westerwaldhöhen ankratzt, liegt nur wenige Autominuten von Neuwied entfernt. Was liegt da näher, als bei der Hitze auf eine lange Autofahrt zu verzichten und auf einem der vielen Rundwanderwege in der gleichnamigen Verbandsgemeinde auf kühle Gedanken zu kommen? Eine...

"Genieße den Sonnentag" - diese alte Weisheit gilt besonders für den Wanderer im Sommer 2012. Den Traumpfad „Hatzenporter Laysteig“ hatten mein Schwager Herbert und ich schon im Frühjahr gewählt, die Planung sah natürlich vor, an irgendeinem der sicher vielen schönen Tage im Sommer loszufahren. Es...

Der jüngste Wanderbericht lässt noch auf sich warten. Nicht ganz unerwartet, aber natürlich zum falschen Zeitpunkt, stellten sich dem Wanderer einige schlecht gelaunte Gallensteine in den Weg. Der Gröbste wurde aus dem Weg geräumt, einige (na, eher viele) warten noch auf das Räumkommando. Der Bericht über unsere Wanderung in der vergangenen Woche über den "Vulkanpfad" wird nun aber bald über die Bühne gehen; ich sichte derzeit die Fotos.

Wie sang schon Bob Dylan: "Like a Rolling Stone". Es geht doch immer weiter - auch wenn's manchmal holpert und nicht rund läuft.