Almwandern im Salzkammergut

Almwandern im Salzkammergut

Auf dem Weg ins Salzkammergut

Im Juni wanderten Petra und ich auf dem Wicklow Way in Irland, im Juli nun stand ein Wanderurlaub im Salzkammergut in Österreich an. Beide Touren organisierte Eurohike für uns – doch die Landschaften unterscheiden sich rigoros. Dort die sanft ansteigenden Höhen, die in den Wicklow Mountains nie die 1.000-Meter-Marke überklettern, mit weiten Blicken bis sogar zur Irischen See, hier die schroff emporsteigenden Berge mit Gipfeln, von denen der Blick steil hinabfällt in tief eingeschnittene Täler oder hinüber zu noch mehr, zu noch höheren Gipfeln.

Während ich den Wicklow Way – und Irland überhaupt – schon einmal erwanderte, sind die Alpen für mich Neuland. Sehr sehr weit zurückdenken muss ich, Realschule wars um 1975, als wir bei einer Klassenfahrt mit der Seilbahn hinauf zur Zugspitze cruisten. Die Erinnerungen daran sind vage, der Weg hinauf bequem zu bewältigen. Diesmal aber wollen wir wenig fahren, viel mehr wandern.
Wir – das ist das Wanderteam aus Irland, das 2019 den Wicklow Way für mein Wanderbuch (Mein Wanderbuch bei Amazon: Irland: Wicklow Way) * geschlendert ist: Meine Schwiegertochter Lisa, mein Sohn Dominik und ich. Petra kann nicht mit, die Alpen sind ihr … nun, belassen wir es bei: zu hoch und zu steil. Dafür gesellt sich die kleine Mara zu uns, 11 Monate alt und zuckersüß. Aber ist sie das auch bei den Wanderungen im Salzkammergut? Immerhin wird sie stundenlang in der Rückentrage hin und her schaukeln – ob ihr das so ausdauernd gefällt? Wir werden es bald feststellen. Und sehr erstaunt sein!


Die Vorbereitungen unterscheiden sich für diese Wanderreise nicht von anderen Wanderreisen. Wir haben Wanderberichte gelesen, in denen auch auf den Almen mal gut 30 Grad herrschen können. Mit Regen war natürlich auch zu rechnen. Kurzum: Wir packen Klamotten ein für Wind, Regen, Sonne. Wichtig sind natürlich zuverlässige Wanderschuhe, knöchelhoch für mich, neu gekauft im Frühjahr, also mit noch gutem Profil, aber bereits eingelaufen, um keine böse Überraschung zu erleben.

Schlenker: Lisa und Dominik wechselten zwischendurch zu flachen Wanderschuhen, weil sie Schwierigkeiten mit ihren höheren Schuhen bekamen. Das geht auch, ist aber – wenn nicht wie bei den beiden notwendig – aufgrund der steinigen, auch verwurzelten Wege nicht empfehlenswert und nur im Ausnahmefall angeraten. Umgeknickt ist man bei den doch recht langen, vielen Touren schnell einmal; ein höherer Schaft gibt wenigstens die Chance, dass es nicht die Bänder zerreißt.

Von Neuwied bis zu unserem Ziel, Sankt Gilgen am Wolfgangsee, sind es rund 700 Kilometer. Mit der kleinen Mara eine arg strapaziöse Tour, weswegen wir für den Samstag eine Zwischennacht eingeplant haben. In Böhming im Altmühltal übernachten wir im Wirtshaus & Hotel Römercastell, das nach zwei Jahren Corona wieder die Tore geöffnet hat. Das namensgebende Römercastell besuchen wir auch, zumindest den Ort, an dem es dereinst stand – direkt neben der Kirche. Ein erstes Füße vertreten vor dem großen Wandern – und eine gute Idee, damit die lange Anreise besonders für Mara zumutbar ist.


So kommen wir also am Sonntag an, gut gelaunt und ganz gespannt. Im Hotel Kendler in Sankt Gilgen checken wir ein, nicht weit entfernt vom Wolfgangsee gelegen.

Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, ein paar Schritte durch das belebte Dorf zu stromern und einige Blicke über den See zu werfen. Noch beeindruckender aber sind für uns die Berge, links und rechts und überhaupt steigen sie steil hinan.

Schlenker: Im Hotel Kendler belegen Lisa, Dominik und Mara ein großes Doppelzimmer, für Mara steht gegen Aufpreis ein Kinderbett zur Verfügung. Ein Kinderstuhl bei den abendlichen Mahlzeiten im Restaurant ist kein Problem (nur in einer Almhütte müssen wir darauf verzichten). Auf die Almhütten nehmen wir das Kinderbettchen mit, das wir von daheim mitgebracht haben. Ein paar Worte mehr dazu später beim Gepäcktransport.

Für Menschen wie uns, die vornehmlich in Mittelgebirgen wie Eifel und Hunsrück, Rhön oder Sauerland wandern, ein ungewohnter Anblick. Wiewohl es am Rhein und an der Mosel auch ordentlich hochgeht, sind die Berge hier doch ein anderes Kaliber. Ob wir uns nicht zu viel zugemutet haben, zudem wir ja ein zusätzliches Gewicht schultern müssen? Wir werden es sehen.

Schlenker: Ich zeige viele Fotos, auch mit Lisa, Dominik, mit mir. Manchmal auch mit Mara. Doch dann nur so, dass ihr Gesicht nicht kenntlich ist. Das versteht ihr sicher, denn es hat mit der Verantwortung der Eltern zu tun, ihr Kind nicht ungefragt auf einem Foto ins Netz zu stellen. Selbst wenn die Eltern das heute mögen, muss dieses Kind es irgendwann nicht auch gutheißen. Zudem fallen Fotos von Kleinkindern leider viel zu oft dem Missbrauch in ekelhafter Form zum Opfer. Allein der Gedanke an so etwas verbietet die Veröffentlichung solcher Fotos. Aber ich kann versichern: Mara ist ein Sonnenschein!

1. Etappe: Almrunde hoch über dem Wolfgangsee

Am Abend der Ankunft informiert uns ein Ansprechpartner von Eurohike über die einzelnen Etappen und beantwortet unsere Fragen. Der Anreisetag endet für mich mit einem Stiegl Pils auf dem Zimmerbalkon mit einer sagenhaften Aussicht zum Schafberg (den wir aber nur von »unten anschauen, nicht aber betreten werden).


Der Morgen kommt, der Berg ruft. Gefrühstückt, gepackt und ab mit der Linie 150 nach Strobl. Wie wir von da nach dort kommen, steht detailliert im Routenbuch unserer Reiseunterlagen, die wir gestern Abend erhielten (und bereits vorher als PDF von Eurohike zur Verfügung gestellt bekamen, sodass wir uns frühzeitig genauer über die Etappen informieren konnten).

Schlenker: Laut eigener Website bietet Eurohike die folgenden Reiseunterlagen an, die natürlich auch uns zur Verfügung gestellt wurden:

  • Details darüber, was Sie in unserem maßgeschneiderten Eurohike Reiseunterlagen Komplett-Paket erwartet und welche Infos wir für Sie – ganz individuell und angepasst an Ihre jeweilige Wanderreise – vorbereiten, finden Sie hier auf einen Blick.
    Hotelliste: Dient als Voucher für die Hotels
    Vielfältiges Routenbuch: Mit Infos zur An- und Abreise, allgemeine Infos, tägliche Einführung in die bevorstehende Tagesetappe, detaillierte Streckenbeschreibung, Abbildungen von Kompass-Karten, Tipps für Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten, Infos zu Optionen/Alternativen/Abkürzungen und Hotelzugängen und Insider-Tipps
    Leistungs-Voucher: Für Leistungen wie beispielsweise Verkostungen, Seilbahnfahrten oder Transfers
    Ein aktuelles Informationsheft: Mit Fahrplänen, möglichen Änderungen der Strecke, Wegsperren, etc.
    Gepäckanhänger für Ihre Koffer
    Sonstige Unterlagen: Reisefeedbackbogen, wichtige Kontakte (Eurohike Service-Hotline), Regenhülle für das Routenbuch, Infobroschüren zur Region bzw. Ortspläne wo verfügbar, ein Bandana pro Wandergast, Kugelschreiber
    Unser Tipp: GPS-Tracks der einzelnen Etappen sind auf Anfrage bei allen Wanderreisen kostenfrei erhältlich, so wird Verlaufen schlichtweg unmöglich.

Eurohike offeriert zudem die kostenlose EUROHIKEAPP. Ich habe mir die nötigen GPX-Daten aber vorher auf Outdooractive überspielt, Dominik arbeitet sich an Komoot ab. Die beiden letztgenannten Anbieter haben sichtbar das bessere Kartenmaterial, sodass wir fürderhin auf diese zurückgreifen – zusätzlich zu den im Routenbuch abgedruckten Karten.

Die gründen auf den Kompass-Karten im Format 1:50.000. Die habe ich mir vorher – ich bin ja Beamter und gehe auf Nummer sicher – als gedrucktes Set gekauft. Und als i-Tüpfelchen hatte ich die Outdooractive-Karten auch noch ausgedruckt.
Das ist in dieser Fülle nicht nötig. Das Routenbuch ist detailliert, wichtige Richtungsänderungen und markante Punkte sind aufgeführt, die Karten im Routenbuch sind ausreichend.

Dazu noch eine App wie Komoot oder Outdooractive, um die Strecke und die jeweilige Position genau abfragen zu können – das genügt bei den doch meist gut ausgebauten Wanderstrecken, die vor uns liegen.

Ach, was liegt da eigentlich vor uns?

Schlenker: Unsere Wandertour umfasst 8 Tage/7 Nächte. Dabei sind vier Wanderungen mit Start und Ziel vorgegeben (wobei es immer mögliche Varianten gibt, wie man vom Start zum Ziel gelangen kann). Zwei Ruhetage stehen uns auf den Almen zur Verfügung, die wir nach Gusto verbringen können. Dazu finden sich im Routenbuch zahlreiche Vorschläge.

Die 1. Etappe führt auf einer Almenrunde hoch über den Wolfgangsee. 480 Meter hoch, 470 Meter hinunter auf knapp 14 Kilometer Wanderstrecke rund um den 1502 Meter hohen Sparber. Also denn, auf geht’s. Ein Stück führt die Tour entlang von Straßen, passiert die Straße zur Postalm – auf der Postalm werden wir wenige Tage später wandern – und schwenkt dann ein ins Tal, wird zum Forstweg, der stetig aufwärts führt.


Das ist nicht schlimm, sondern schön, weil sich links und rechts von uns die Berge erheben, schon jetzt majestätisch und beeindruckend für uns Rheinländer. Schlimmer sind die Temperaturen, denn selbst später im dichten Wald misst Dominik 33 Grad Celsius. Daheim würde ich an einem solchen Tag die Wanderschuhe in der Ecke rasten lassen, mir ein kühles Getränk schnappen und die Liege in den schattigsten Teil des Gartens rücken, um alle viere von mir zu strecken.


Bei einer gebuchten Wanderreise aber geht das schlecht. Abwägen gilt es dann, was es einem wert ist und was man machen kann. Wir hatten unsere Trinkschläuche mitgenommen. In heimischen Gefilden verzichte ich meist darauf, aber hier bei der Hitze erschien mir das vorweg sinnvoll. Unsereins nuckelt einfach öfter, als wenn ein Griff zur Trinkflasche – an den Seiten arretiert oder gar im Rucksack selbst – notwendig ist.

Viel Trinken also war angesagt – und Rasten, wo der Schatten lockt. Einölen und eincremen, bis die Mütze vor Sonnencreme von den Haaren flutscht, und eben diese Kopfbedeckung auch wirklich überstülpen.


Mara, die kleine Maus, ist eingecremt und schattig auf Lisas Rücken verpackt, trinken tut sie auch sehr viel – und wir haben nicht den Eindruck, als ob sie unter der heißen Luft leidet. Zudem hat sich Dominik eine Sitzdecke aufgebürdet, die wir bei zwei guten Gelegenheiten auf eine Wiese oder gar auf den Pfad direkt legen.


So also tigern wir an einem Wildgehege beim schönen Gasthof Kleefeld vorbei. Dort können wir noch eine kleine Runde durchs Gehege einlegen, doch eingedenk der Temperaturen verzichten wir schwitzend darauf (und hier ist auch eine Abkürzung möglich, wie das Routenbuch angibt), nehmen uns stattdessen den Weg weiter vor, gelangen zur Hubertuskapelle, schweifen dann rechts entlang und weiter hinan, erreichen irgendwann bei brütender Hitze die höchste Stelle der heutigen Tour – und lassen die Füße dann erst einmal laufen.


Doch Halt! An einer Almhütte schöpfen wir wirklich kühles Nass aus einem Holzbrunnen, danach läuft’s noch mal so gut. Bald ziehen wir vom Forstweg auf einen schmalen Pfad, der von nun an unsere volle Aufmerksamkeit erfordert, geht es doch im wirklichen Sinn über Stock und Stein. Sehr malerisch wird es hier, unterstützt noch davon, dass uns sehr wenige Wanderer begegnen und die meiste Zeit über eine wunderbare Stille herrscht.


Eine kleine Enttäuschung erleben wir dann – durchgeschwitzt und gut gelaunt – kurz vor dem Ende, denn das »Mahdhäusl« hat Montag + Dienstag geschlossen.

Egal, dann also durstig weiter zur Bushaltestelle.

Schön, dass die Linie 150 jede halbe Stunde fährt – so sind wir rasch zurück in Sankt Gilgen und beim nötigen kühlen Getränk.

2. Etappe: vom Wolfgangsee zur Genneralm

Zwei Voucher liegen unseren Unterlagen bei, den ersten lösen wir nach dem reichhaltigen Frühstück bei der Zwölferhorn-Seilbahn ein. Die Bahn wurde 2020 neu aufgestellt und verfügt über 28 rote und gelbe Fahrkabinen, die uns in 11 Minuten auf 1.476 Meter Höhe bringen, womit wir ganz bequem 908 Höhenmeter unter unseren Blicken entschwinden lassen.


Von oben bietet sich der erste grandiose Blick, Fotoapparate werden gezückt, Motive für die halbe Ewigkeit auf Speicherkarten gebannt. Aber es geht noch besser, nämlich hinauf zum Gipfelgrat mit weiteren Aussichten über die Berge, die Seen, ach, einfach die ganze Landschaft. Erhebend im wahrsten Sinne – spätestens, als wir aufbrechen und unsere Wanderung fortsetzen. Wir wählen nicht die Route weiter entlang des Gipfelgrats, sondern den im Routenbuch als Alternative genannten Panoramaweg, der uns breitwegig sicher ums Zwölferhorn herumführt. Mit Mara im Tragerucksack die sichere Option.


Heute will uns das Wetter etwas gutes tun, es senkt die Temperaturen. Dafür dräut hin und wieder hier und da eine dicke Wolke, auch meldeten die verschiedenen Wetter-Apps ab und an Gewitter (manche nicht, andere vermehrt, was für die Zuverlässigkeit dieser Apps spricht …) Wir jedenfalls haben vorgesorgt mit Wanderschirmen, Regenjacken, Cape für Mara – aber bis auf ein wenig Gesäusel von oben, das uns zwar nass macht, aber nicht durchnässt, bleiben wir verschont. Und die Temperaturen sind eher erträglich als am Vortag, sodass wir uns weniger aufs Trinken konzentrieren müssen, sondern mehr aufs Wandern.


Und das gestaltet sich gehtechnisch einfach, aber optisch ansprechend.

Verständlich gesagt: Wir wandern bis zur Querung des Gennerbachs meist auf gut ausgebauten Forstwegen, manchmal beschattet in kleinen Waldstücken, dann wieder offen mit weiten Sichten.

Später dann oberhalb des Lämmerbachtals, bis wir, wie gesagt, den Gennerbach passieren.

Hier trennt sich beim Aufstieg unsere Gruppe: Ich wähle den steilen, mit Felsen und Wurzeln belegten Pfad, der eher den direkten Weg hinauf nimmt, die drei anderen gehen auf dem Fahrweg aufwärts, was natürlich gemächlicher geht, weil mehr Kehren und Kurven eingebaut sind – doch die zurückgelegten Höhenmeter bleiben sich gleich, zudem der Pfad das Wandertempo gut drosselt.

Wir alle vier kommen dort, wo sich beide Varianten treffen, minutengenau gleich an.
Der Rest ist Gehen auf dem Fahrweg, kurze Rast auf einer Bank, um Mara ein wenig Wasser zu spenden, dann noch ein Hubbel, und schon weitet sich der Blick: wir haben die Genneralm erreicht!


… und sehen auch gleich darauf linker Hand unser Ziel: die Poschnhütte. Die Hütte wird von Familie Steinberger betrieben, und wir werden sofort freundlich von der Dame des Hauses begrüßt. Gleich aufs Erste fühlen wir uns wohl – zudem für Mara mit Schafen, Hasen und Kühen (alle gut und sicher untergebracht auf Weiden und in Gehegen) und etlichen Spielgeräten viel Abwechslung gesorgt ist (zu der zudem die drei jungen Töchter der Familie beitragen, die wild herumtollen). Wir quartieren uns gleich einmal ein: 4 Dreibettzimmer und 1 Vierbettzimmer stehen zur Verfügung, Einzelpersonen wie ich finden also reichlich Platz. Vorab wussten wir bereits, dass wir Handtücher selbst mitbringen. Geduscht wird in einem Gemeinschaftsbad, ausgestattet mit moderner Dusche, Waschbecken, Toilette. Ungewohnt für all-inclusive-verwöhnte Touris vielleicht, aber wir wussten natürlich, dass auf einer Almhütte kein Platz ist für Wellnessbädchen und Füßchenkraulen und Sprudeldusche rund um die Uhr.

Warmes Wasser kann auch mal ausgehen, und Wasser überhaupt knapp werden, wenn der Nachschub von oben ausbleibt – wir hatten Glück, wiewohl wir den Hinweis auf zeitlich knappes Duschen verstanden und befolgten.


Dafür gibt’s Bier reichlich und Essen in Fülle, denn uns werden Kasnocken aufgetischt in einer rustikalen Pfanne, die wir nach dem doch ausgiebigen Wandertag ratzfatz leerschaufeln. Der Abend klingt gemütlich aus …

3. Etappe: Almenrunde auf der Genneralm

Der dritte Tag stand uns quasi zur freien Verfügung. Wir konnten den ganzen Tag auf der Genneralm verbringen.

Vorgeschlagen werden die Besteigung von Hochwieskopf oder Gennerhorn, der Hohe Zinken wäre auch denkbar.

Ich entschied mich fürs wandernde Flanieren auf den Wegen in Richtung Moosangerlalm, entlang am Schneidhofgraben. Felsig wird’s, sobald ich den festen Weg verlassen habe, linker Hand hüpft ein Bach glitzernd und sprudelnd zu Tal, dann schwenke ich nach links, Büsche und geduckte Bäume umranken mich auf einem Pfad, der sich gemächlich höher hangelt.

Wegemarkierungen sagen mir, dass ich nicht falsch bin.

Eine Familie hat mich vorher überholt, Eltern, 2 Kinder und Hund, sie begegnen mir jetzt erneut, weil sie umkehren, mich fragend, ob das der Weg zur Moosangerlalm sei, aber für Hunde sei er nicht geeignet. Ich gebe zu, nicht mehr als sie zu wissen … Und sobald ich den Markierungen weiter aufwärts folge und nach einer netten Wegstrecke den nächsten breiten Weg erreiche, wird auch mir klar: Datt wird aber nix.

Irgendwo habe ich mich verfranzt, der Blick selbst auf die Wanderkarte bringt mir nicht mehr als Verwirrung. Doch weil ich keinen Druck verspüre, unbedingt und zwanghaft von irgendwoher nach irgendwohin stolpern zu müssen, kehre ich – kindisch gut gelaunt! – auf demselben Weg zurück.


Zur Belohnung gönne ich mir ein Bier.


Ich finde solche Episoden, so erfolglos sie auf den ersten Blick erscheinen, wunderbar. Einfach drauflos, vielleicht ein Ziel geplant, aber dann sich anders entscheiden, meinetwegen auch ergebnislos umkehren … Doch halt, ein »Ergebnis« hat’s ja: Ich war erholt, entspannt, reif für noch mehr sinnlos Schlendern durch die pralle Natur. So geht’s auch, und das ist gut so.


Der Abend draußen vor der Hütte, bei dem wir ein kleines Würfelspiel machen, wird unterbrochen durch eine Andacht, die (so wir es richtig verstanden) auf Wunsch von jemandem aus der Gruppe »Die alten Säcke« (ja, wirklich!) von einem Seelsorger zelebriert wird.

Sehr ungewöhnlich, wiewohl ich als einstiger Katholik alle gesprochenen Worte hätte mitmurmeln können.

4. Etappe: von der Genneralm zur Postalm

Zwei Varianten bietet uns das Tourenbuch an.

Im Eingangsgespräch hatten wir in Sankt Gilgen ja bereits über die einzelnen Etappen gesprochen.

Jetzt erkundigen wir uns bei der Almwirtin über die »Tourenvariante über die Gipfel«.

Insgesamt gewinnen wir den Eindruck, dass die Gipfeltour nicht nur interessanter ist als die Standardroute über die Ackersbachalm, die weitgehend über befestigte Wege und Straßen führt, sondern auch für unser Wanderteam mit der kleinen Mara auf dem Rücken machbar.


Also machen wir uns auf in Richtung Hoher Zinken.

Rund 11 Kilometer warten auf uns, 680 Meter hoch, 630 Meter runter – das »Hoch« verteilt auf die Anstiege zum Hohen Zinken und zum Pitschenberg.
Nach einem kurzen Wirtschaftsweg gehen wir in den Berg.

In Kehren, Krümmungen und Kurven windet sich der Pfad hinauf, auf etwa zwei Kilometer hangeln wir uns rund 500 Meter bergwärts und erklimmen den 1764 Meter Hohen Zinken.

Zwischendurch leisten wir uns Verschnaufpausen und lassen uns von den wunderbaren Ausblicken verzaubern. Oben, beim Gipfelkreuz, gönnen wir uns einen kurzen Halt zum Gucken und Knipsen, hasten dann weiter, bevor mir das Haupthaar allzu sehr vom forschen Wind zerzaust wird.


Wir stromern weiter über den Osterhorn-Sattel.

Wer genügend Zeit im Rucksack hat, kann noch das 1748 Meter hohe Osterhorn meistern mit Blicken auf den Wolfgangsee, die Almen, zum Dachstein oder den Schafberg.


Wir aber steigen hinunter ins Goldene Schüsserl, umgehen eine Rinderherde und rasten inmitten des naturbelassenen, einsamen grünen Tals.


Der Anstieg zum Pitschenberg verheißt mit etwa 200 Höhenmetern nichts Schlechtes.

Doch wir merken bald im Anstieg, dass sich hier die Geister scheiden.

Schlenker: Schwindelfreiheit – Höhenrespekt und Höhenschwindel – Höhenangst: Es gibt verschiedene Stufen, wie man auf Höhen reagiert. Ich habe keine Höhenangst, doch Petra ist aus genau diesem Grund nicht bei unserer Tour dabei. Sie könnte keine einzige der Etappen wandern. Ich kann also recht gut nachvollziehen, wenn jemand Höhenangst hat, und bin auch skeptisch, wenn ich im Internet lese, wie leicht doch jemand seine Höhenangst besiegt hat. Ob es dann wirkliche Höhenangst war?
Von notwendiger Schwindelfreiheit jedenfalls ist bei dieser Tourvariante nicht die Rede, trittsicher sind wir natürlich. Aber wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind, sicher auch bedingt durch die Umgebung und durch eigene Erfahrungen, spüren wir nun. Später werden wir auf der Postalm von einem bergerfahrenen Mann hören: »Höhenangst – muss man nicht haben.« Tja, wer’s so locker sehen kann, ist womöglich nicht der richtige Berater für Menschen, die Höhen weniger gewohnt sind.


Jedenfalls: Trotzdem uns mit Mara nicht abgeraten wurde, wird es für uns eine strapaziöse Tour hinauf – mit sehr tiefen Blicken hinab, einem Pfad, bei dem wir zeitweilig nur einen Fuß hinter den anderen setzen können, einer kurzen Passage, bei der ein großer Schritt nötig ist, um das Stück zu überwinden. Während Lisa und ich gut vorankommen, berichtet Dominik später, dass er noch nie so viel Angst in seinem Leben gehabt habe. Ich gehe voran, Dominik in der Mitte, Lisa mit Mara hintendran. Ich habe mir selten so viel Sorge um andere gemacht wie auf diesem Wegstück, für das wir annähernd eine Stunde benötigen. Es ist kein Spässken, hinter sich ein kleines Kind in einer Rückentrage zu wissen, auch wenn die Mutter schwindelfrei ist. Ein Tritt daneben, und sie sind weg. Das Gefühl möchte ich nicht wiederholen.
Selbst gehfähige Kinder, meinetwegen vier oder acht Jahre alt, möchte ich nicht auf einer solchen Strecke dabeihaben. Als wir ankamen, hören wir von einer anderen Familie mit zwei Kindern (acht und elf Jahre alt), dass ihnen in einer anderen Almhütte von der Gipfelvariante abgeraten wurde; sie sind die gemächliche Passage durch die Täler gewandert.
Was heißen soll: So unterschiedlich sind die Sichtweisen. Für Menschen wie uns, die in den Mittelgebirgen beheimatet sind, stellen solche Gipfelanstiege möglicherweise ein Vorhaben dar, das dreimal überlegt sein will. Auf jeden Fall ist, obwohl es nicht im Tourenbuch erwähnt wird, hier Schwindelfreiheit unabdingbar. Ist man einmal mitten im Anstieg, ist eine Umkehr schwer möglich – auch weil sich nicht abschätzen lässt, ob nicht nach der nächsten Kurve doch der Pfad in einen breiten Weg übergeht und man ja beim Zurück stattdessen bereits passierte heikle Stellen nochmals passieren müsste.
Einheimische Ratgeber sind nicht immer nützlich oder für einen selbst maßgebend, weil sie einen anderen, sicher höhenerfahrenen Hintergrund haben. Wie sehr jemand bei Höhe belastbar ist, lässt sich für einen Außenstehenden schwer abschätzen. Deshalb lieber einmal Nein sagen und eine einfache Route wählen, als sich Sorge um andere oder sich selbst machen müssen.
Dominik weiß nun jedenfalls, dass er und solche Bergbegehungen keine Duz-Freunde werden. Und Mara wird wohl erst dann wieder Berge auf unsere Weise besteigen, wenn sie selbst darüber entscheiden kann.

Schweißgebadet – es ist sehr warm, und der zähe Anstieg lässt uns zerfließen – treffen wir unterhalb des Gipfels an einer Weggabelung ein; hier verschnaufen die drei erst einmal, während ich mich noch rasch zum Gipfelkreuz aufmache.

Ein guter Gedanke, denn die Aussicht ist toll und lohnt die paar Meter mehr.

Auf dem weiteren Wegstück zur Pitschenbergalmhütte kommen uns viele Wanderer entgegen, die diesen vergleichsweise einfachen Aufstieg von der Postalm her gewählt haben.

Auf der Pitschenbergalmhütte hauen wir natürlich ein Bier weg – nach der für uns doch eher atemraubenden Etappe ein unbedingtes Muss!


Der Wanderweg windet sich nun durch schöne Wäldchen, über Wurzeln und Steine, garniert mit Ausblicken über die sanften Almen und zu den steil ansteigenden Bergen.

Eine Beruhigung für die Seele, und so kommen wir entschleunigt in der Huberhütte an, unserer Übernachtungsstätte.


Den Abend beschließen wir mit einem leckeren 3-Gänge-Menü, richtige Hausmannskost, die nach einer Wanderung genau passt.

Nebenbei trabt eine kleine Pferdeherde an den Zaun bei der Terrasse und schnauft herum. Wir fühlen uns wie auf einer Insel der Seligen …


Auf der Huberhütte kann übrigens nicht morgens geduscht werden; unsere Zimmer waren auch recht eng, sodass das (im Gepäcktransport mitbeförderte) Reisebettchen für Mara viel Platz wegnimmt. Aber natürlich schlafen wir alle tief und fest.

5. Etappe: Almenrunde auf der Postalm

Wie schon auf der Genneralm, so steht der heutige Tag auf der Postalm im Zeichen eigener Gestaltung.

Es gibt etliche Vorschläge, was wir tun können. Im Vorfeld hatte ich mir über Outdooractive aber bereits zwei mögliche Routen zusammengestellt, die ich über die Touristinfo Abtenau entdeckt habe. Der Postalm Almblumenweg und der Rundweg 4. Beide Wege überschneiden sich ein wenig, führen aber nahe bei »unserer« Huberhütte entlang.


Bei schönem Wetter machen wir vier uns auf den Weg. Die Postalm ist mit 42 km² das größte Almgebiet in Österreich und als Landschaftsschutzgebiet klassifiziert. Dass die Alm im Winter als Skigebiet dient, belegen die vielen Lifte und vielen Almhütten, im Sommer aber dominieren die Wanderer das Bild. Und die Kühe. Und die Pferde. Wir streifen über Forstwege, später auf wurzeligen grünen Pfaden über die Postalm, breiten irgendwann eine Picknickdecke für Mara aus, damit sie nicht nur die Aussicht vom Rücken ihrer Eltern genießen muss.


Wir legen nur wenige Höhenmeter zurück, erreichen einen zentralen Parkplatz, gleich darauf ziehen wir entlang von einigen gut besuchten Almhütten, gewinnen dann an Höhe auf netten Pfaden und gelangen zur Strobler Hütte. Für die haben wir einen zweiten Voucher für eine typisch österreichische Mehlspeise, doch – leider hat die Strobler Hütte freitags Ruhetag. Der Hunger ist groß, die Enttäuschung noch größer, aber wir können es nicht ändern (selbst Google weist den Freitag noch als »geöffnet« aus, sodass Dominik gleich eine Korrekturmeldung an Google verfasst).


Nichts zu machen, breiten wir also an geeigneter Stelle ein weiteres Mal die nützliche Decke aus, sättigen uns an Müsliriegeln und schauen Mara beim Herumalbern zu.


Im Anstieg wartet die nächste Kuhherde auf uns. Ähnlich wie betagte Herrschaften im Supermarkt stehen die Kühe mitten im Weg und gucken in die Landschaft. Und wie im Supermarkt verhalten wir uns ruhig, um die Kühe (oder die Herrschaften) nicht zu verschrecken, umkurven sie weiträumig und wandern weiter unseres Weges.

Schlenker: Überall fanden wir auf unseren Weg Hinweise, wie wir uns im Fall einer Kuhbegegnung verhalten sollen. Gut so! Wichtig erscheint mir auf jeden Fall, ruhig zu bleiben, nicht hektisch herumzueiern oder die Tiere auf andere Weise zu erschrecken. Ansonsten achteten wir auf angemessenen Abstand, vermieden lautes Sprechen, schauten, ob sich Kälber in der Herde befanden und gingen diesen besonders aus dem Weg. Ich habe Kuhrespekt: Die Viecher sind schwer, und wenn sie einmal Tempo aufgenommen haben, möchte ich nicht in ihrer Spurtbahn stehen. Ansonsten geben die Schilder genauen Aufschluss, was zu tun ist (und was unterlassen werden soll). Unbedingt lesen und befolgen!

Die letzten Meter zurück werden umrahmt von erhebenden Ausblicken, besonders nahe bei der historischen Postalmkapelle, die ich mir allein anschaue, während das übrige Wanderteam den Heimweg zur Huberhütte unter die Füße nimmt. Gemeinsam trudeln wir dort ein – und das heutige Abendessen ist mindestens genauso lecker wie am Vortag.

6. Etappe: Von der Postalm zum Wolfgangsee

Das schaut im Tourenbuch ungewohnt aus: nur 150 Höhenmeter aufwärts, aber 930 Höhenmeter hinunter. Etwa 12 Kilometer stehen uns nach dem Abschied vom sehr netten Hüttenwirt bevor – leider nieselt es recht schnell, und zwischenzeitlich packen wir die übliche Regenkleidung aus. Der Spruch: »Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung« muss von einem Sinnspruchsucher kurz vorm Koma erdacht worden sein. Wenn es regnet, schaut die Landschaft im Allgemeinen trist aus, schlechtes Wetter kann die Stimmung versauen.


Außer, man ist so unverschämt gut gelaunt wie wir. Zwar könnten auch wir auf Regen verzichten, und besonders auf engen Pfaden wirds schnell mal glitschig (Lisa und mich legt’s im Abstieg auch zweimal hin), aber unserer allerbesten Stimmung tut’s keinen Abbruch.

Schlenker: Eurohike sagt: »Wandern ohne Gepäck: So leicht kann Wanderurlaub sein. Auszeit und aktive Bewegung in der Natur und das stets entlang naturbelassener Landschaften und idyllischer Bergwelten – Wandern hat schon seinen ganz besonderen Reiz, der von vielen Aktivfans geschätzt wird. Das Gefühl der Bewegung, die gut tut, das anschließende einmalige Gipfelerlebnis und die Empfindung nach einem erfolgreichen Wandertag ist unvergleichbar. Und damit Ihre Reise zu diesem aktivierenden Urlaubserlebnis wird – völlig losgelöst von jeglichem Ballast – kümmern wir uns um den reibungslosen Transfer Ihres Gepäcks vor Ort.«
Wir sagen: Stimmt genau, Eurohike organisierte alles perfekt, das Gepäck kam immer wohlbehalten und pünktlich am Bestimmungsort an. Auch Maras Reisebettchen wurde problemlos zu den unterschiedlichen Übernachtungsstätten transportiert, sodass Mara friedlich in ihrem kleinen Bett schlummern konnte.

Erst mal geht es hinauf zum Pass zwischen Windkogel und Thorhöhe. Wir verzichten nicht auf die allerletzten Blicke hinüber zur Postalm – ein für mich wehmütiger Abschied, verbunden aber mit der Freude über einige wunderbare Tage auf den Almhöhen.


Nun schraubt sich der Weg, manchmal breit, aber steinig, dann wieder schmal und am Hang entlang, hinunter zur Niedergadenalm. Das Tourenbuch gibt uns noch alternative Berge an, die wir erklimmen könnten, doch eingedenk des schlechten Wetters und einiger glitschiger Passagen verzichten wir darauf: Mit Mara in der Rückentrage wollen wir so sicher wie möglich abwärts steigen.


Wir erreichen eine befestigte Straße, kehren bald in die urige Illighütte ein für eine heiße Tasse Kaffee – und erwischen kurz danach die ersten richtigen Blicke auf den Wolfgangsee.
Nun haben wir wieder die Wahl: Entweder die Straße hinunter oder auf Waldpfaden zielstrebiger abwärts. Wir bleiben witterungsbedingt auf der Straße, biegen fast zum Schluss aber noch ein auf die Route durch das Zinkenbachtal. Ein schöner Abschluss mit einem kleinen Wasserfall, der sich in den Felswänden versteckt.


Nahe beim Wolfgangsee gelangen wir zur Bundesstraße, erwischen schnell den nächsten Bus der Linie 150 und finden uns innerhalb weniger Minuten zurück im Trubel von Sankt Gilgen.
Den letzten Abend spazieren wir noch durch den Ort und essen gemütlich im Hotel Kendler. Dort haben wir auch für die Abschlussnacht unser Domizil bezogen.
In der nächsten Nacht geht es heimwärts – wir starten um 6 Uhr, noch vor dem Frühstück, um möglichen zähen Autoverkehr zu vermeiden. Und so kommen wir nach einem Zwischenhalt mit Weißwurst, Brezeln und Weißbier bei der Familie unseres ältesten Sohnes im Fränkischen wohlbehalten und um viele Erlebnisse reicher wieder im Rheinland an.

Mein ganz persönliches Fazit

»Salzkammergut Almwandern für Familien« war ein tolles Erlebnis! In jeder Beziehung. Für uns erstmalig, vielleicht sogar einmalig. Wir hatten Höhen und Tiefen – im wahrsten Sinne. Aber die Höhepunkte überwiegen bei Weitem. Die Wanderreise ist wie andere Wanderreisen bei Eurohike als Familienreise buchbar – wir bestätigen, dass die Wanderungen mit Kind sehr gut möglich sind. Die Ausnahme aus meiner Sicht habe ich im Bericht geschildert, doch auch dafür gibt es eine vernünftige Alternative.
Die Unterbringung war immer gut, und bei den Almwirtinnen und Almwirten fühlten wir uns immer sehr willkommen. Die einzelnen Etappen sind abwechslungsreich gestaltet, der Routenverlauf sehr schön, die Entfernungen gut – wenn auch öfter schweißtreibend – zu bewältigen. Die beiden »Ruhetage« zur eigenen Gestaltung fügen sich schön ein, konnten wir doch da uns ausruhen oder doch wieder wandern.
Die Landschaft ist herrlich. Ich war zum ersten Mal »richtig« in den Alpen – und bin sehr angetan. Die Wanderreise hat sich vom ersten bis zum letzten Tag mehr als gelohnt.
Ob ich diese Wanderreise nochmals machen möchte? Ich bin mir nicht sicher, vielleicht bin ich doch eher der Mittelgebirgswanderer. Ob ich froh bin, diese Wanderreise mit Eurohike jetzt gemacht zu haben? Auf jeden Fall. Und das schreibe ich in Großbuchstaben und mit drei dicken Ausrufezeichen.
Also denn: Tolle Tour? AUF JEDEN FALL!!!
Wer nicht gleich die höchsten Gipfel erklimmen will, sondern erst einmal mit zwar atemraubenden, aber doch mit etwas Wanderkondition gut schaffbaren Etappen anfangen will, ist mit dem Tourenpaket »Salzkammergut Almwandern für Familien« von Eurohike sehr gut ausgerüstet. Ruhig mal reinschnuppern ins Angebot, ich empfehle es gern – und das aus eigener guter Erfahrung.


Bei dieser Wanderreise handelte es sich um eine individuelle Recherchereise, zu der ich von Eurohike eingeladen wurde. Die Kooperation mit dem Veranstalter hat meine Berichterstattung nicht beeinflusst; ich gebe in diesem Bericht meine persönlichen Eindrücke wieder.

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