Warum mag mich der Traumpfad „Virne-Burgweg“ nicht – ich bin doch so ein guter Mensch! Aber vermutlich schert es den Wanderweg nur einfach nicht, dass ich – schwankend zwischen Verzweiflung und Resignation – für meinen Wanderführer “Traumpfade” nach jedem nicht so trüben Foto lechze. Wäre mir an seiner Stelle auch egal.

Immerhin trägt der Virne-Burgweg die Verantwortung dafür, dass ich überhaupt blogge. Mein erster Wanderbericht geht auf seine Kappe. Auf dem „Schlenderer“ ist er nachzulesen – und ich verspreche, der Bericht ist wirklich kurz, sehr kurz! Hier entlang zu Sonne ist etwas für Weicheier

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Es geht weiter. Nach meinem Wanderführer “Wandern im Westerwald”, der im Frühjahr 2015 im Droste Verlag erscheinen wird, wandere ich nun weiter im Namen eines Verlags. Diesmal ist es Public Press – der Verlag mit der Sonne. Im Spätsommer 2015 erscheint dort mein nächster Wanderführer: “Traumpfade”. Das ist mir eine besondere Freude, denn seit einigen Jahren wandern Petra und ich besonders gern auf diesen Wanderwegen – zum einen, weil sie direkt vor unserer Haustür liegen, zum anderen, da sie einfach schön sind und zum Schlendern einladen. Für den Wandererführer “Traumpfade” bin ich in den kommenden Monaten häufig unterwegs. Die Routen müssen natürlich nochmals erwandert werden, auch wenn ich jeden Traumpfad mindestens einmal, die meisten aber mehrmals entlang geschlendert bin. Ich werde von jetzt an meine Touren kurz zusammenfassen und einige Fotos auf dem “Schlenderer” einstellen, die es nicht ins Wanderbuch geschafft haben. Natürlich will ich damit Appetit auf den Wanderführer wecken. Aber vielleicht wandern die Schlenderer-Leser einfach auch mal gerne mit und lassen sich durch die Fotos anregen, schon jetzt einen der Traumpfade zu erforschen.

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Dabei bietet der Virne-Burgweg einiges auf, um zu gefallen. Die Virneburg (ach!), viele Aussichten auf die Virneburg, auch viele Aussichten auf die Nürburg, Wacholderheiden (leider ohne Schafe), verwurzelte Pfade. Und erwähnte ich scon die vielen Aussichten auf die Virneburg? Ein schöner Weg, den wir jetzt bei Regen, bei Starkregen, bei prasselndem Starkregen, bei Sauwetter (generell und im Besonderen) und bei Schnee (sehr schön!) erlebten. Nur von Virneburg bis Virneburg hatten wir diesen Traumpfad noch niemals sonnendurchflutet. Halt eher regengeflutet. Ist halt manchmal so. Wird auch wieder anders.

9,9 Kilometer und 313 Höhenmeter gibt der Traumpfad dem Wanderer mit auf den Weg, wohl dosiert in mehreren Anstiegen, vorbei am Nitzbach, über die Wacholderheiden, rein und raus aus Wäldern und so fort. Für uns war’s natürlich nicht das letzte Mal, dass wir unser Glück auf dem Virne-Burgweg versuchten – beim nächsten Mal scheint garantiert die Sonne.

Weitere Informationen zu diesem Traumpfad gibt es natürlich auf der Seite der Traumpfade

 

 

Schlenderer

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... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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