Die Crux bei dem neumodischen Zeugs genannt Digitalkamera ist ja, dass der Finger auf dem Auslöser rumzappelt. Immer will er auslösen. Und tut es auch! Das Ergebnis: Unzählige Fotos hängen in den Speicherkarten, dass sich die Balken biegen. Das ist gut, weil man viel zum Auswählen hat, und die Chance, was Passables in dem ganzen Haufen zu finden, ist groß. Das ist schlecht, weil das Auswählen Stunden (Tage, Wochen …) dauert.

Zuerst also einige Fotos vom Traumpfad “Waldseepfad Rieden”, die ich mit der Kompaktkamera erledigt habe. Dazu gehören einige Panoramaansichten, deren Qualität bauartbedingt (die Kamera will immer mehr aufnehmen, als dem Sensor lieb ist) nicht immer druckreif ist. Aber doch ansehenswert, weil sie beispielsweise bei den Bildern, die ich vom Gänsehalsturm gemacht habe, einen Eindruck vermitteln können.

Vom Gänsehalsturm gewinnt man Blicke über die Eifel, ins Siebengebirge, zum Laacher See, zur Burgruine Olbrück, natürlich zum Hochsimmer (diese Anmerkung mache ich speziell für Herbert), zur Hohen Acht und zur Nürburg und … und … und.

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Es geht weiter. Nach meinem Wanderführer “Wandern im Westerwald”, der im Frühjahr 2015 im Droste Verlag erscheinen wird, wandere ich nun weiter im Namen eines Verlags. Diesmal ist es Public Press – der Verlag mit der Sonne. Im Spätsommer 2015 erscheint dort mein nächster Wanderführer: “Traumpfade”. Das ist mir eine besondere Freude, denn seit einigen Jahren wandern Petra und ich besonders gern auf diesen Wanderwegen – zum einen, weil sie direkt vor unserer Haustür liegen, zum anderen, da sie einfach schön sind und zum Schlendern einladen. Für den Wandererführer “Traumpfade” bin ich in den kommenden Monaten häufig unterwegs. Die Routen müssen natürlich nochmals erwandert werden, auch wenn ich jeden Traumpfad mindestens einmal, die meisten aber mehrmals entlang geschlendert bin. Ich werde von jetzt an meine Touren kurz zusammenfassen und einige Fotos auf dem “Schlenderer” einstellen, die es nicht ins Wanderbuch geschafft haben. Natürlich will ich damit Appetit auf den Wanderführer wecken. Aber vielleicht wandern die Schlenderer-Leser einfach auch mal gerne mit und lassen sich durch die Fotos anregen und erkunden schon jetzt einen der Traumpfade.

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Der Traumpfad „Waldseepfad Rieden“ führt über 14,2 Kilometer vom Waldsee über den Gänsehalsturm (im wahrsten Sinn) wieder zurück. Dazwischen werden längere Waldpassagen aufgelockert durch Aussichten hin und weg über die Eifel, das Neuwieder Becken, die Pellenz, das Maifeld, die Hohe Acht und – ach, am Besten selbst gucken! Die 466 Höhenmeter steckt man ganz gut weg, weil sie quer über den Wanderweg verteilt warten. Und wer müde Füße hat, kann sie zum Abschluss im Waldsee abhängen lassen.

Diesen Traumpfad gingen Petra und ich bis jetzt zwei- (oder drei-)mal, aber ein derart famoses Wetter hatten wir noch nie erwischt. Leider war ich ohne Petra unterwegs, aber allein war ich trotzdem nicht unterwegs, denn klugerweise packten noch andere Wanderer das Sonnenwetter beim Schopf. Nach der Runde war ich so gut gelaunt, dass ich am liebsten noch eine Runde gewandert wäre.

Wie versprochen gibt es nun noch weitere Fotos vom Traumpfad „Waldseepfad Rieden“. Wie immer sind es Fotos, die es nicht in meinen „Wanderführer Traumpfade“ schaffen – aber geben sie einen Eindruck davon wieder, was den Wanderer auf dieser Tour erwartet.

Mehr Informationen zum Traumpfad gibt es natürlich auf der Seite der Traumpfade: Waldseepfad Rieden

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Zur Etappe 1: Pyrmonter Felsensteig

Zur Etappe 2: Waldschluchtenweg

Zur Etappe 3: Nette-Schieferpfad

Zur Etappe 4: Förstersteig

Zur Etappe 5: Eltzer Burgpanorama

Zur Etappe 6: Hochbermeler

Zur Etappe 7: Rheingoldbogen

Zur Etappe 8: Virne-Burgweg

Zur Etappe 9: Monrealer Ritterschlag

Zur Etappe 10: Wolfsdelle

Zur Etappe 11: Booser Doppelmaartour

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Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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