Traumpfad Monrealer Ritterschlag

Traumpfad Monrealer Ritterschlag

Tourinformationen Traumpfad Monrealer Ritterschlag

Anspruch: schwer
Länge: 13,8 km
Dauer: 5:00 Std.
Höhenmeter: Aufstieg: 537, Abstieg: 537
Saison: März bis Oktober, nicht bei Eis- und Schneeglätte

Kurzbeschreibung: Zuerst begeistert uns das mittelalterlich anmutende Monreal, dann begeistern uns die weiten Ausblicke auf den Eifelhöhen und ins Thürelztal, bevor wir entlang des Elzbachs zur Philippsburg und zur Löwenburg aufsteigen, um die Wandertour mit einem Rundgang zwischen den Fachwerkhäusern Monreals abzuschließen.

Anfahrt mit dem Auto: A 48 Abfahrt Mayen/Mendig, B 262 Richtung Mayen, dann weiter B 258 Richtung Nürburgring, rechts auf L 98 bis Monreal, am Ortsende rechts auf L 96 Richtung Uersfeld/Kelberg, dann sofort rechts Parkplatz Bahnhof (Zuweg zum Start)

Anfahrt mit Bus & Bahn: Regionalbahn 92 Andernach über Monreal nach Kaisersesch, und Linie 334 (Mo-Sa) Mayen-Ost-Bf. über Monreal-Bf. nach Ulmen

Ausgangspunkt: 56729 Monreal, Altes Pfarrhaus an der Oberen Schlossbrücke


Wegbeschreibung:

Wir beginnen unsere Wanderung am (Start) Bahnhof in Monreal. Der Zuweg führt am Elzbach entlang. Wir überqueren dann den Bach und gehen über den Elzer Weg und die Bahnhofstraße in die Obertorstraße. Wir betrachten einige der malerischen alten Fachwerkhäuser, wenden uns dann zur Straße Markplatz und überqueren die Untere Schlossbrücke, die früher den östlichen Elzübergang sicherte.

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Über die Untertorstraße folgen wir dem ausgeschilderten Weg hinab zum Ufer des Elzbachs, und entlang von Gärten gelangen wir in ein Neubaugebiet. Dort queren wir erneut den Bach, um sogleich in den Hang einzusteigen. Der verwurzelte Pfad führt uns durch einen mit Sträuchern durchdrungenen Niederwald an schroffen Felskanten entlang, bis wir nach einigen Aussichten auf die beiden Burgruinen über Monreal den Wald verlassen, eine große Wiese überqueren und einen Feldweg rechts an Eichen entlang zum Schnürenhof, hinabwandern.

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Wir laufen die Straße hinab bis zu einer Kreuzung, wenden uns dann nach links auf einen Waldweg, der uns rund 900 Meter gemächlich weiter hinaufträgt, folgen dann dem Rechtsschwenk und weichen auf einen Hohlweg ab, der uns zügig den Berg aufwärtsführt. Danach wandern wir rechts auf einem Schotterweg weiter, halten uns an einer Weggabelung wieder rechts und gehen mit dem sanft abfallenden Waldweg. Auf dem durch stattlichen Nadelwald laufenden Weg wenden wir uns an einer Weggabelung links und treten bald aus dem Wald heraus.

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Gleichmäßig läuft nun unser Feldweg zwischen Wiesen und Hecken und vereinzelten Ginsterbüschen entlang, während wir gleichzeitig leicht an Höhe gewinnen.

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Eine Weggabelung bringt uns an einer Rastbank scharf nach links, und während wir weiter dem malerischen Feldweg zwischen den saftigen Wiesen und Äckern folgen, nähern wir uns am Juckelsberg vorbei der L 98, die wir bedachtsam überqueren.

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Nach 400 Metern sanftem Feldweg erreichen wir den Waldrand, wandern auf einem schönen Pfad bis zu einem Forstweg, halten uns rechts und gelangen bald zum Thürelzblick.

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An der unter Eichen gelegenen Traumstation lassen wir uns nieder und genießen bei einem Schluck Kaffee oder Tee den Blick ins ruhige Tal oder hinüber zum Hochbermel.

 

Nach knapp 500 Metern weichen wir vom Waldweg auf einen lauschigen Pfad ab, der sich über den Hangkamm talwärts schlängelt, noch einen Forstweg quert, und sogleich weiter in mehreren Schleifen durch Krüppeleichenwald nach unten mäandert. Wir erreichen einen quer laufenden, mit Ginsterbüschen gesäumten Grasweg, dem wir rechts in Richtung Elzbach folgen.

Nach 1 km überrascht uns linker Hand erneut ein schmaler Weg, der uns nun über felsigen Untergrund bis hinab ins Elzbachtal mitnimmt. Einem Forstweg folgen wir nach rechts, unterqueren die Eisenbahnstrecke, gehen links weiter und dann durch ein Auenwäldchen am Elzbach entlang.

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Wir queren einen asphaltierten Weg und umlaufen eine weite Wiese. Langsam steigen wir auf schmalem Weg bergan, erfreuen uns an schönen Aussichten ins Elzbachtal, stapfen den Bergkamm wieder hinab, queren eine Wiese und dann die L 96, um sogleich an der nächsten Wiese entlang nach rechts zu wandern. Nun geht es über einen weiteren Hügelkamm mit verkrüppelten Eichen und dann hinab zur Augstmühle aus dem 18. Jahrhundert.

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Wir passieren das Areal, queren den Elzbach über eine solide Holzbrücke und erreichen bald darauf den Sportplatz, an dem wir uns links halten.
Nach 150 Metern heißt es, noch einmal richtig tief durchatmen, denn nun stellen wir uns auf verschlungenen Pfaden dem rund 100 Meter messenden Anstieg. Eine Rastbank winkt uns von der Höhe zu, und wir sind erleichtert, als wir uns auf ihr niederlassen können. Danach führt uns der Pfad noch weitere Meter bergan, bis wir das Waldgebiet verlassen und durch die offene Felderlandschaft wandern.

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Von einer Traumliege schauen die beiden Burgruinen gar nicht mehr fern aus, doch zuvor müssen wir noch ein Wegstück entlang der Hangflanke durch Eichenwald zurücklegen, bis sich plötzlich aus dem Walddickicht nicht nur Monreal, sondern auch die Ruinen herausschälen.

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Über felsigen Untergrund erwandern wir zuerst die Philippsburg, von der aber nicht viel mehr als der Bergfried erhalten ist.

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Vermutlich wurde die Philippsburg zeitgleich mit der Löwenburg errichtet. Die Überreste der auf einem Felssporn gelegenen Burg bestehen hauptsächlich aus der Ringmauer und dem viergeschossigen Hauptturm.

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Danach legen wir das kurze, gewundene Wegstück am Hang entlang zur Löwenburg zurück.

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Die Löwenburg wurde kurz vor 1229 von Graf Hermann III. von Virneburg gegründet.

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Wie die Philippsburg und die Talsiedlung Monreal wurde sie vermutlich im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 von französischen Truppen zerstört.

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Besonders eindrucksvoll ist hier der Bergfried, den wir auch erklimmen und von dem wir den wunderbaren Panoramablick über Monreal und die Eifelkuppen genießen.

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Wir steigen auf dem ausgeschilderten Weg hinab nach Monreal, halten uns in der Kirchstraße rechts und schließen unsere Wanderung mit einem Spaziergang durch den historischen Ortskern Monreals ab, den wir an der Oberen Schlossbrücke beginnen.

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Besonders interessante Gebäude sind mit Informationsschildern bestückt. Natürlich nutzen wir auch eine der zahlreichen Einkehrmöglichkeiten im Ort, um uns für die eindrucksvolle Wanderung selbst zu belohnen.

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