Der Traumpfad »Höhlen- und Schluchtensteig« verzaubert mich nicht nur bei schönem Wetter. Wirklich! Die heutige Exkursion führte mich nur zu einigen Schauplätzen des Traumpfads, speziell die Wolfsschlucht mit den imposanten Trasswänden und seinem durch den kräftigen Regen der letzten Tage … Wochen … Monate gut gespeisten Wasserfall, die angenehmen Aussichten von der »Schönen Aussicht« und dem »Schweppenburgblick« (den ich mir heute schenkte), die Trasshöhlen, die Ruine Kloster Tönisstein, die Brohltalbahn. Das reicht, um hin- und wieder weg zu sein, sprich: Für eine Handvoll Fotos ging ich hin und zurück, also nicht ganz rund wie am vergangenen Montag.

Dabei ist der »Höhlen- und Schluchtensteig« mit seinen 12,1 Kilometern gar nicht so lang, seine gut 400 Höhenmeter liegen geschickt verteilt über die gesamte Strecke, sodass man immer wieder Zeit zum Verschnaufen hat, bevor der nächste Berg ruft. Ich stelle einige Fotos von der heutigen Hauruck-Aktion ein, die’s nicht ins Wanderbuch schaffen werden, aber hoffentlich einen kleinen Einblick vom Traumpfad geben. Das Nach-Wandern ist er allemal wert, wobei … aktuell ist er gesperrt. Im Pönterbachtal werden Rohre verlegt. Heute mied ich das Tal sowieso, am Montag lag dort noch auf eine längere Strecke am Wegesrand ordentlich viel Rohrzeugs, das wohl noch unter die Erde muss. So, wie das aussah, werden einige Tage ins Land ziehen, bis dieses Teilstück wieder wanderbar ist. Aber – und da verweise ich gern auf die Seite der Traumpfade mit dem »Wegemanagement« – es soll eine Ausweichroute eingerichtet werden. Einfach dem Link folgen und auf dem Laufenden bleiben, wann dieser Traumpfad wieder rundherum begehbar ist. Gerade jetzt im Herbst spielt er seine Reize besonders locker aus: Wegemanagement bei den Traumpfaden

Weitere Informationen zum Traumpfad »Höhlen- und Schluchtensteig« wie eine Wanderkarte zum Weg zum Herunterladen, Anfahrtsbeschreibung und vieles mehr finden sich hier: Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

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Es geht weiter. Nach meinem Wanderführer “Wandern im Westerwald”, der im Frühjahr 2015 im Droste Verlag erscheinen wird, wandere ich nun weiter im Namen eines Verlags. Diesmal ist es Public Press – der Verlag mit der Sonne. Im Spätsommer 2015 erscheint dort mein nächster Wanderführer: “Traumpfade”. Das ist mir eine besondere Freude, denn seit einigen Jahren wandern Petra und ich besonders gern auf diesen Wanderwegen – zum einen, weil sie direkt vor unserer Haustür liegen, zum anderen, da sie einfach schön sind und zum Schlendern einladen. Für den Wandererführer “Traumpfade” bin ich in den kommenden Monaten häufig unterwegs. Die Routen müssen natürlich nochmals erwandert werden, auch wenn ich jeden Traumpfad mindestens einmal, die meisten aber mehrmals entlang geschlendert bin. Ich werde von jetzt an meine Touren kurz zusammenfassen und einige Fotos auf dem “Schlenderer” einstellen, die es nicht ins Wanderbuch geschafft haben. Natürlich will ich damit Appetit auf den Wanderführer wecken. Aber vielleicht wandern die Schlenderer-Leser einfach auch mal gerne mit und lassen sich durch die Fotos anregen und erkunden schon jetzt einen der Traumpfade.

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[Und weil die Sonne so schön schien, gönnte ich mir noch einen Nachschlag. Den Traumpfad »Saynsteig«. Den aber verkürzt, sprich: Am Schloss Sayn das Auto zum Rasten hingestellt, rüber zum Schloss, rauf zur Burgruine Sayn, immer an der Wand lang bis zur Oskarhöhe mit eleganten Aussichten ins Brexbachtal, dann ab die Post auf schmalem Pfad (und weg vom Traumpfad, dafür mit dem Rheinsteig) hinab ins besagte Tal, unterm Viadukt durch und gleich links rein in den Berg, auf herrlich steinigem Geläuf aufaufauf bis zu einem Querweg, an dem mir auch der Traumpfad von links wieder über den Weg lief. Hand in Hand dann in Serpentinen, Schleifen und Schlenkern noch weiter hoch. Und nochmals hoch, bis sich der Römerturm aus dem Blattwerk schält, alles noch bei eitel Sonnenschein. Oben dann gepustet, kräftig ein und aus, gemahlzeitet und mich mit einem Einheimischen unterhalten, der ein bisschen über die Traumpfade schimpfte, weil ja jetzt die anderen Wege stiefmütterlich behandelt würden. Ob sein leises Lamentieren der Grund für die jetzt wolkenverdeckte Sonne war? Jedenfalls war’s von nun an aus mit Fotos, die Burg Sayn hätte ich lieber noch was strahlender von der anderen Hangseite gehabt. Dafür gab’s die Aussicht auf die Ruine diesmal mit Ziegen – und das ist auch das letzte Foto in der Galerie. Also nicht täuschen lassen: Die Ziegen gibt es nicht auf dem »Höhlen- und Schluchtensteig«, sondern auf dem »Saynsteig«.

Die “Foto-Tour” brachte mir 16,8 Kilometer ein bei 631 Höhenmetern, für “nur mal ein paar Fotos schießen” doch eine nette Lauferei. ;-)]

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Zur Etappe 1: Pyrmonter Felsensteig

Zur Etappe 2: Waldschluchtenweg

Zur Etappe 3: Nette-Schieferpfad

Zur Etappe 4: Förstersteig

Zur Etappe 5: Eltzer Burgpanorama

Zur Etappe 6: Hochbermeler

Zur Etappe 7: Rheingoldbogen

Zur Etappe 8: Schwalberstieg

Zur Etappe 9: Virne-Burgweg

Zur Etappe 10: Monrealer Ritterschlag

Zur Etappe 11: Wolfsdelle

Zur Etappe 12: Booser Doppelmaartour

Zur Etappe 13: Waldseepfad Rieden

Zur Etappe 14: Pellenzer Seepfad

Zur Etappe 15: Wanderather

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Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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