Ich mach ja alles mit. Na, fast alles, es gibt auch für mich Grenzen, die ich nicht überschreite. Als ich dies hier auf der Facebook-Seite der Traumpfade las: »Wandern mit dem „deutschen Wanderpapst“ Manuel Andrack auf dem Eltzer Burgpanorama! Wer sich bewerben will, findet auf unserer Webseite dazu weitere Infos …«, war mir klar: Der Andrack wandert nicht ohne mich.

Manuel Andrack wäre sicher egal, ob ich mitwandere oder nicht – ein Schlenderer mehr oder weniger macht ja noch keine schöne Wanderung. Aber ich wollte endlich einmal »Deutschlands schönsten Wanderweg« sehen – nach der Prämierung. Ich kenne ihn ja schon, den Wanderweg.

Manuel Andrack kenne ich als Sidekick aus der Harald-Schmidt-Show, in Erinnerung sind mir seine diversen Bierverkostungen geblieben. Später tauchte er dann für mich wieder sichtbar in ebenso diversen Wander-Magazinen auf, hier und da auch in Prospekten. Und ganz verstohlen nutzte ich die Amazon-Funktion »Blick ins Buch«, um – aha! – einen Blick in sein Buch »Das neue Wandern« zu werfen.

Im Geäst verborgen: die Burg Pyrmont.

Ach, und dann schrieb ich ihm noch in den Anfangstagen eine E-Mail mit dem Hinweis auf den Schlenderer. Ich bin da recht skrupellos, ich schreibe jeden an, auch wenn er’s nicht hören oder lesen mag. Wenn jemand nicht auf meinen Blog kommt, dann komme ich zu ihm.

So wie an diesem Dienstag. Die Werbeagentur um das »Kytta bewegt-Team« hatte mir vorher ein kleines Paket (also ein Päckchen) zugeschickt mit Trinkflasche, Bananendose, Traumpfade-Prospekt (bei uns lagert inzwischen die Hälfte des Prospektmaterials der Traumpfade), einem T-Shirt (natürlich mit Aufdruck von Kytta, Veranstalter der Wanderung – und wer wie ich keine Hemmungen hat, folge dem Link zur Website: Kytta) und einem Ablaufplan.

Das Ziel: Burg Eltz

Ablaufplan hört sich sehr passend an. Um nicht nachrennen zu müssen, treffe ich pünktlich in Wierschem ein; um 9.30 Uhr soll es losgehen.  Wierschem muss außer den Wierschemenern niemand kennen, und wie ich auf der späteren Wanderung bei einem Gespräch mit einem Ortskundigen erfahre, wären auch die dortigen Ureinwohner eher froh als unglücklich, würde der Wandertourismus weder an ihrem Ort entlang, noch durch ihn hindurchziehen, sondern in einem sehr weiten Bogen um das ehemals verkehrsberuhigte Dörfchen vorbeifahren.

Der Parkplatz, früher eine kleinere Stellfläche an der Dorfhalle, mittlerweile erweitert um ein beiliegendes Rasenareal, füllt sich im selben Tempo, wie sich die Fahrzeuge leeren. Kurzes »Hallo«, Rucksackvergleiche, Eröffnungsreden der Organisatoren, des Verbandsbürgermeisters, natürlich auch von Manuel Andrack – alles sehr kurz, alles erfreulich nett.

9.30 Uhr: Und los geht’s.

Doch Halt! Wer zum ersten Mal auf meinem Wanderblog gelandet ist, glaubt, schon jetzt lesen zu können, was mir und den anderen auf der Wanderung widerfahren ist. Wer hier öfter mitliest, der weiß, dass er so einfach nicht wegkommt. Bei mir darf’s immer ein wenig mehr sein, auch wenn es nicht gewünscht ist. An der Wursttheke bekommt man ja auch gern mal etwas Fett ab. Beim Schlenderer ist es wie an der Wursttheke.

Ja, wo laufen sie denn?

Ich tue mich schwer, solche an Stupidität kaum zu steigernden Totschlagfeststellungen wie »der Deutsche ist immer neidisch« zu akzeptieren. Ich habe Zweifel, dass die Bürger anderer Nationalitäten nicht auch mal neidisch sind, außerdem »der Deutsche« gar nicht existiert, sondern der Mensch noch immer eigene Charakteristika mit auf den Weg bringt.

Und dann lese ich bei Facebook. , als die Wanderung angekündigt wird, so etwas wie das hier: »Wanderpapst? Was soll das denn? Ich bin weltweit unterwegs, keiner hat mich zum Papst gemacht.« Mal abgesehen davon, dass dieses weltweit unterwegs diesem Deutschen auch nicht den Neid aus den Knochen getrieben hat, zweifle ich jetzt doch wieder meine gute Sicht auf »den Deutschen« an, denn das Zitierte steht exemplarisch für andere Sprüche, mit denen das Auftreten und das Wirken von Manuel Andrack begleitet aktuell und überhaupt werden.

Ich bekam es recht hautnah mit, als ein anderer »Guruhinterhertapper« (ein weiterer Auswurf des Weltweitgereisten und wie ich also scheinbar auch einer bin)  seinen Wanderplatz wegen eigener Unpässlichkeit weitervermitteln wollte. Hätte er das Mal besser nicht gemacht.

Worauf will ich hinaus. Zum einen fühle ich mich ja fast schon genötigt, mein Handeln – das Mitlaufen – zu rechtfertigen, beispielsweise den echten Wanderern gegenüber. Gut, ich halte den Titel eines Wanderpapstes auch für stark überhöht, nein, eigentlich unpassend. Obwohl mich niemand als einen guten Christen bezeichnen kann, gehört der Titel »Papst« nur dem Papst, und das ist auch gut so. Schon der Titel »Literaturpapst« war nicht immer positiv besetzt. Aber den ach so kritisch eingestellten Menschen geht es in meinen Augen noch um mehr, wenn nämlich ein Wanderer mehr im Blickpunkt des Medieninteresses steht als die unzähligen anderen Wanderer.

Muss mich das interessieren? Natürlich nicht. Wenn ein Mensch eine Aufgabe für sich entdeckt hat, dann soll er sie meinetwegen tun. Solange er mir oder anderen nicht schadet, geht mir das doch am Arsch vorbei. Es wird in unserem Deutschland mit viel unsinnigeren Tätigkeiten (bei diesen wäre der Begriff »Arbeit« falsch eingesetzt) gutes Geld verdient. Boris Becker sollte nach Medienberichten als sogenannter Nürburgring-Botschafter für sieben bis acht Auftritte dort bis zu 500.000 Euro erhalten.

Das ist in meinen Augen überbezahlt. Ich weiß natürlich nicht, wie viel Honorar Manuel Andrack für seine Auftritte auf den Bühnen, bei Preisverleihungen und bei dieser Wanderung erhält, doch bin ich mir sicher, dass er von solchen Gagen träumen muss. Und mal ehrlich: Er war so schlau, etwas, was ihm offenbar nicht wesensfremd ist, zum Beruf zu machen. Wandern gegen Geld – wer träumt denn nicht davon. Und nur, weil unsereins zu blöd ist, zum einen als Sidekick eine gewisse Popularität erreicht zu haben und zum anderen auf den damals erst anfahrenden Wanderzug aufgesprungen zu sein, soll ich ihm das jetzt neiden?

Letztlich ist eine Person wie Manuel Andrack gut für die Szene. Messbar ist dies wohl kaum, aber ich bin sicher, dass er mit seiner Medienpräsenz auch sein Scherflein beigetragen hat. Die vor einigen Jahren noch locker schlummernden Fremdenverkehrsschaltzentralen wurden aus dem Dämmerschlaf aufgerüttelt und werden vielerorts in zeitgemäße Touristen-Infos umgestaltet. Klar, unsere Hardcore-Wanderer können drauf verzichten, denen genügen Fuchs und Hase scharf im Blick und ein Kommissbrot im Tornister. Die brauchen sich aber nicht zu wundern, wenn dann der Wanderer zu einer aussterbenden Art zählt.

Der Mensch geht mit der Zeit, manchmal wandert er dabei. Er möchte Schuhwerk und Rucksack nicht mehr wie anno dazumal, sondern technisch ausgereifter. Die Wanderwege sollen die Natur näher bringen, ohne dass man sich mit der Machete durchs Buschwerk arbeiten muss. Das alles geht nur, wenn erkannt wird, das dies nicht nur für ein paar handverlesene Einzelwanderer geschieht. Erst dann lohnt es sich, die Touristenbüros mit mehr Personal auszustatten. Erst dann kommt Konkurrenz auf bei den Herstellern von Wanderschuhen und Rucksäcken und was es alles gibt; die Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sondern macht auch die Umsetzung neuer Ideen rentabel. (Natürlich gibt es Auswüchse bei der Ausrüstung, die unsinnig sind, aber das gibt es überall, wo es ums Geld geht.)

Das Ziel: Burg Eltz (ach!)

Manuel Andracks Wirken muss ich nicht toll finden. Aber der Mensch hat mir nichts getan, weshalb sollte ich nicht mit ihm wandern wollen? Doch gibt es einen Grund, überhaupt in einer Gruppe mit ihm zu wandern?

Für mich schon. Ich bin kein Gruppenwanderer. Genauer gesagt, habe ich das seit unseren Mai-Wanderungen vor vielen Jahren, gemeinsam mit Freunden und den vielen Kindern, nie mehr gemacht. Das heute ist also die Gelegenheit: schöner Wanderweg, Wandergruppe, Manuel Andrack. Gruppenwandern ausprobieren.

Und Kytta. Blöd bin ich ja nicht, und die anderen Mitwanderer natürlich auch nicht. Kytta veranstaltet dies nicht aus Lust und Laune und weil sie uns alle liebhaben. Die Hinweise auf das Produkt geschehen dezent, und sicher wird auf die Wirkung von uns als Multiplikatoren gesetzt und so weiter. Ich habe das alles nicht als aufdringlich empfunden, und damit will ich es auch belassen.

Zudem kennen Kenner meines Wanderblogs die tragische Geschichte meiner großen Zeh: Sie ist seit einigen Monaten verstaucht. Aus diesem Zweck – Kytta war ja da – nahm ich die besagte große Zehe mit auf die große Wanderschaft. Vielleicht erführe sie ja Heilung …

Den Wanderweg selbst habe ich in meinem Beitrag für das Bergzeit-Magazin erst jüngst beschrieben; würde ich dies nun aufs Neue probieren, läse es sich womöglich wie etwas Wiedergekäutes. Deshalb lasse ich es und verweise auf den besagten Artikel. Dort gibt es auch Fotos – noch mehr Bilder vom »Traumpfad Eltzer Burgpanorama« finden sich hier: Traumpfad Eltzer Burgpanorama. Das soll als Information zum Wanderweg selbst genügen.

Wir – das sind knapp 30 Menschen – setzen uns also wanderwillig in Bewegung. Das Wetter schlägt langsam um, wird von diesig zu wolkig und später zu sonnig, mal werden mehr Schatten geworfen, mal knallt uns die Sonne richtig ins Genick, aber alles bei angenehmen Temperaturen nur wenig unter 20 Grad. Genau das richtige Wanderwetter …

Und so sonnig wie’s Wetter, so sonnig auch die Gemüter. Ich jedenfalls erlebe die Wandergruppe als eine zwar zusammengewürfelte, aber sich gut und vielleicht sogar bestens unterhaltende Schar, bei der ich mutmaßlich gut im Altersdurchschnitt liege. Das wird auch durchs lässige Wandertempo belegt, bei dem ich mich weder gedrängt fühlen muss, noch habe ich das Gefühl, es ginge gar nicht voran. Ist ja auch so eine Ahnung, wenn man das Wandern in einer Wandergruppe nicht (mehr) gewohnt ist: Da muss ich widerwillig mein Wandertempo den anderen (oweia!) anpassen. Das habe ich nicht so empfunden.

Natürlich richten sich die Pausen nach allen und nicht einem Einzelnen. Andererseits muss bei einem knapp 13 Kilometer langen Weg auch nicht auf jeder sonnenbeschienenen Lichtung ein kontemplativer Ringelreigen getanzt werden. Die erste Rast ist also auf der Burg Eltz angesetzt. Dort möchte Manuel Andrack auch ein Kapitel aus seinem zuvor genannten Buch lesen (hätten die Mitwanderer wie ich die »Blick ins Buch«-Funktion bei Amazon genutzt, wüssten sie: Das 250-Seiten-Buch hat nur ein Kapitel.)

Gruppenfotos

Bis zum Burgtor kommen wir aber nicht. Wenn man die Elz hinabwandert, gelangt man nach einem kleinen Anstieg an eine Felsnase. Jeder Ortskundige wird schon Minuten vorher darauf hinweisen, dass nun bald … gleich … jetzt aber DER Blick auf die Burg ins Auge springt.

Ich kam zu spät, ich musste mich hinten anstellen.

Und dort stehen wir dann. Wie einige andere kenne ich diese Aussicht, aber sie ist immer wieder erhebend und mindestens ein Foto wert. Auch ich halte mich nicht zurück.

Neuzeitliche Burgbelagerung.

Gemeinsam fallen wir in die Burg Eltz ein. Aber wir fallen nicht weiter auf. Wandert ein Mensch gern alleine, so ist er hier falsch. Rund 250.000 Besucher sollen übers Jahr verteilt die Burg besuchen, und wenn ich dann noch die Monate abrechne, in denen sie geschlossen ist (offen vom 24. März bis zum 3. November), müssen an jedem anderen Tag … ich rechne es lieber nicht aus.

Burgenromantik

Ist auch egal, denn wir finden Platz in der Unterschänke mit einem grandiosen Blick hinab ins Elztal. Wir trinken, Andrack liest. Aber nur ein Kapitel. Nach vier Stunden also …

Lässige Lesung

Nein, es ist kurzweilig, und es dauert nicht vier Stunden. Einige schauen sich so wie ich noch im Burghof um (es ist unmöglich, ein menschenfreies Foto zu schießen), dann geht es abwärts, dem Blick hinab ins Elztal folgen.

Rushhour auf dem Burghof

Es ist schön, einmal auf der anderen Seite zu stehen. Bis dato zählte ich immer die Köpfe, wenn mir eine Wandergruppe entgegenkam, heuer werde ich gezählt. Gruppenwandern hat etwas Angenehmes: Man geht hintereinander, und wer entgegenkommt, der macht Platz. Ganz so arg ist es nicht, aber bei dem schmalen Pfad, auf dem wir von der Burg bis fast zur Ringelsteiner Mühle wandern, muss eine fast dreißigköpfige Gruppe plus Hund für Platzangst sorgen. Zudem mir noch, derweil wir auf dem schmalen Pfade gingen, die Geschichte eines 75 Jahre alten Herrn erzählt wird, der mit seinem großrädrigen Wagen, vermutlich völlig verwirrt, eben diesen Pfad entlangbretterte, bis er die Böschung hinabfiel. Nichts passiert, dem Mann, und manchmal lernt man ja sogar im Alter noch etwas fürs Leben …

Wir sind viele, und selbst Gandalf hätte uns bei der Brückenüberquerung nicht aufhalten können.

An der Ringelsteiner Mühle essen und trinken wir, und es fehlt nur noch, dass neben Speis und Trank der Gesang dazukommt. Das Süppchen zuvor und die kalte Platte hernach sättigen und füllen gut, was dem Wegekundigen jetzt ein sattes Grinsen ins Gesicht malt.

Nach dem Mahl ist vor dem Berg.

Wir rollen uns aus den Stühlen und tappen weiter. Der Berg ruft. Nun ist dieser Berg kein »richtiger« Berg, sondern nur ein Anstieg vom Tal hinan die Eifelhöhen. Schnurstracks in Serpentinen. Die Satten werden die Letzten sein, als Belohnung lockt »die Bank« und eine Aussicht, die sich, tropfenweise ankommend, nach und nach allen erschließt.

Entspanntes Sitzen auf der Bank bei einem entspannten Blick über die Eifelhöhen.

Von hier aus geht es flach weiter über Stock und Stein, pfadig manchmal, stückchenweise auch asphaltiert.

Links (das Grün) lt. Hinweisschild: der Traumpfad. Rechts davon (der Asphalt): kein Traumpfad.

Dabei erfahre ich, dass wegen gewisser Vorbehalte der ursprüngliche Traumpfad anders geführt werden musste; nicht mehr direkt am Wald vorbei, sondern jetzt zwischen Feldern entlang. Ein schönes Beispiel dafür, dass auch dieser Traumpfad nicht von Ressentiments und was weiß ich verschont bleibt (siehe dazu auch meinen Bericht mit dem Wegepaten des Nette-Schieferpfads).

Die so gut wie letzten Meter …

 Eine andere Geschichte dreht sich um einen Jägersmann und eine Tischgarnitur, die seine Jagdgründe in Mitleidenschaft ziehen soll. Jaja, diese marodierenden Wanderhorden …

Die Wandergruppe zeigt Auflösungserscheinungen.

In lockerer Formation erreichen wir kurz vor 16 Uhr Wierschem. Ein Abschlussfoto besiegelt das Ende der gemeinsamen Wandertour. Ein jeder erhält noch ein kleines Infoheft und eine »kosmetische Probe«, denn leider ist die Ausgabe einer Salbentube nicht erlaubt. Und dafür nehme ich extra meinen lädierten Zeh mit!

Was bleibt? Das Gefühl, an einer erfreulich entspannten Wanderung teilgenommen zu haben. Den unaufdringlichen Werbeavancen von Kytta widerstanden zu haben (natürlich werde ich die Salbe kaufen!) Manuel Andrack als den erwartet normalen Wanderer erlebt zu haben. Mit sympathischen Menschen wie Stefan Frieb-Preis, dem Wegepaten dieses Traumpfads, gesprochen und mit sympathischen Menschen zusammen gewesen zu sein – was im Hinblick darauf, zufällig mit anderen in einen Wandertopf geworfen zu werden, doch bemerkenswert ist.

Muss ich an einer Gruppenwanderung teilnehmen? Nein. Muss ich mit Manuel Andrack wandern? Nein. Aber es ist schön, beides gemacht zu haben. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Schlenderer

Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
Schlenderer

Letzte Artikel von Schlenderer (Alle anzeigen)

17 Responses

  1. Karsten

    Die Burg Eltz hab ich auch schon besucht. Leider war sie damals zu großen Teilen von Baugerüsten umgeben. Aber sie ist trotzdem ein Hingucker gewesen,sie liegt einfach traumhaft. Den ganzen Bericht habe ich gerne gelesen, immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Sehr schön formuliert das ganze^^.

    Antworten
    • Georg

      Vielen Dank! Die Burgen scheinen in die Jahre gekommen zu sein, vor zwei Wochen sahen wir die Isenburg eingerüstet, bei der heutigen Wanderung auf dem neuen “Moselsteig” konnten wir die Niederburg bei Kobern-Gondorf nur widerwillig (das “widerwillig” bezieht sich auf die Bauarbeiter ;-) ) betreten. Aber ohne Baugerüste schaut die Burg Eltz doch etwas erhabener aus, eher wie aus der modernen Zeit gefallen.

      Antworten
  2. Clemens

    Hallo, habe mit meiner Frau diese Kytta-Wanderung mitgemacht.
    Ich denke es gibt unangenehmere Erlebnisse (Volkswandern)!
    Nein, uns hat es sehr gut gefallen und natürlich heilen wir unsere Wehwehchen jetzt nur noch mit Kytta-Geruchsneutraler Salbe.
    Dein Bericht über diese Wanderung ist super gelungen.

    Gruß CB

    Antworten
    • Georg

      Schönen Dank! Von einer Volkswanderung war diese Wanderung ja noch weit entfernt; es gibt auch für Veranstaltungen, an denen ich eher nicht teilnehmen möchte. Aber das hier war ja überschaubar und von der Gruppenzusammensetzung gut.

      Antworten
  3. Ulrike

    Das war sicher ein einmaliges Erlebnis gewesen, mit dem Wanderpapst unterwegs gewesen zu sein ;-) Na ja, jedenfalls nichts für mich.

    Wir waren im letzten Jahr dort gewesen um die echt tolle Burg zu besichtigen und das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    Dein Wanderbericht ( Fotos natürlich super ) ist wieder mal so toll, da frage ich mich ( voller Neid ;-)) …..) woher du immer die richtige Wortwahl nimmst. Ja, Schriftstellerin müsste Frau eben sein…..

    Mach doch eine Homepage: Wandertexte richtig schreiben auf……Bestimmt hast du dann im Handumdrehen dort viele Fans :-)

    Liebe Grüße

    Ulrike

    Antworten
    • Georg

      Ach, der Wanderpapst ist ja ein Mensch wie Du und ich, und genau so habe ich ihn erlebt. Und das Wandern in der Gruppe habe ich als angenehm erlebt, wobei es natürlich auch drauf ankommt, wer mitwandert – und ob es eine einmalige (oder seltene) Sache ist. Bei der Vielzahl an Wanderungen, die ich jährlich mache, spricht wirklich nichts gegen solch ein dann doch eben seltene Gruppenwanderung.

      Und natürlich vielen Dank fürs Lob! Aber eine weitere Homepage wird es nicht geben, neben dem Schlenderer kümmere ich mich ja noch um meine Autorenseite und meine Rollenspielseite (die ich nach dem Hoster-Umzug endlich wieder ans Laufen bringen müsste …)

      Antworten
    • Tatjana

      Auch von “Kytta-Seite” vielen Dank für den schönen Bericht. Es wird im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder Wandertermine geben. Sobald diese feststehen sind sie auf der “Kytta bewegt”-Seite zu finden.
      Wünsche noch schöne Herbst-Wandertage!

      Antworten
      • Georg

        Vielen Dank fürs “Danke” und den Wunsch auf schöne Herbst-Wandertage!

  4. Guido

    Immerhin hast Du nur 7x die Marke Kytta genannt ;-) Mehr wäre bestimmt aufgefallen. Hatte übrigens wieder viel Spaß beim Lesen.

    Antworten
    • Georg

      Habe ich Kytta wirklich so oft erwähnt? Dabei hatte ich mir felsenfest vorgenommen, Kytta nur einmal zu nennen, vielleicht am Ende nochmal kurz was zu Kytta zu schreiben, aber ohne Namensnennung, dafür halt eher aber am Anfang Kytta ins Spiel zu bringen. Nur mittendrin wollte ich Kytta auf keinen Fall ansprechen. Jetzt aber, wo Du das mit Kytta erwähnst, habe ich natürlich – aber nur wegen Kytta, sonst nicht – ein schlechtes Gewissen. Das hört sich dann nämlich schon nicht mehr nach zurückhaltender Werbung für Kytta an, sondern nach offensichtlicher Schleichwerbung für Kytta. Und so etwas mag ich gar nicht!

      Antworten
  5. Rainer Motte

    Deine “rechtfertigenden” Ausführungen haben mir gut gefallen.

    Und so etwas wie Neid gibt es selbstverständlich unter der bloggenden und webseitenbetreibenden Wandererzunft überhaupt nicht. Kann ja auch gar nicht sein…

    Antworten
  6. Elke

    Du hast es also gewagt :-)

    Ich weiß nicht einmal ob ich selber dafür verantwortlich bin, dass die Einladung zur Wanderung kam, wenn ja war ich geistig umnachtet.

    Ich habe einmal an einer Wanderung dieser Art teil genommen, aber der Genuss kommt mir hier eindeutig zu kurz. Wie du, musste ich aber diese Erfahrung einfach mal gemacht haben.

    Dir und deinem Zeh hat es ja zumindest nicht geschadet :-)

    Ich wünsche dir einen sonnigen Feiertag
    liebe Grüße auch an Petra
    Elke

    Antworten
    • Georg

      Es gibt ja, habe ich gehört, gefährlichere Abenteuer, als sich einer Wandergruppe anzuschließen. ;-) Aber die Erfahrung fehlte mir, und es hätte ja auch in die Hose gehen können. Meine Erfahrungen sind jetzt durchaus positiv – was nicht heißt, dass ich nur noch in einer Wandergruppe unterwegs sein werde oder möchte.

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.