Es gibt viele spannende Momente beim Bücher schreiben. Die ersten Ideen, die zu Buchstaben reifen. Die Zusage eines Verlags, die Buchstaben auf Papier zu drucken. Das Lektorat und das verzweifelte/erfreute/überraschte Aufschreien, wenn wieder Buchstaben gestrichen/korrigiert/verbessert werden. Die Druckfahnen, die erste Blicke ins fast fertige Buch verschaffen.

Und die Druckfahnen für mein sechstes Wanderbuch »Rheingau/Taunus. Wanderungen für die Seele« fielen noch vor Weihnachten in meine Hände. Druckfahnen sind schon so nahe dran am fertigen Buch, dass Änderungen nur noch schwer möglich sind; einzelne Worte lassen sich womöglich noch verändern, bei ganzen Absätzen rotieren Lektorin und Layouterin und tanzen vor Unfreude den Namen des Autors solange, bis der vor lauter Schwindel ruft: »Gut, gut, der Absatz bleibt!«

Aber »meine« Druckfahnen waren so weit einwandfrei (so weit heißt: Es wäre auch ein Wunder, wenn ich nicht noch zwei – oder waren’s drei – winzigklitzekleinesogutwiekeine Änderungswünsche – garantiert tanzfrei! – mitzuteilen hätte). Und was soll ich sagen: Das Buch schaut formidabel aus! Vor meinen geistigen Augen sehe ich das fertige Wanderbuch bereits vor mir. Darüber hinaus weiß ich jetzt auch, welche Fotos veröffentlicht werden. So kann ich nun sorglos Fotos zeigen, dies ich auf die 20 Wanderungen beziehen, aber garantiert nicht im Wanderbuch zu sehen sind.

Beginnen will ich mit Fotos zu einer rund 15 Kilometer langen Rundwanderung von Rüdesheim nach Assmannshausen und von dort hinauf zum Niederwald. Schöne Aussichten sind garantiert, Sonne satt im Sommer ebenfalls. Ich wanderte gemeinsam mit meinen Schwager Herbert. Im Wanderbuch wird die Tour nicht nur ausführlich beschrieben, sondern auch mit einem Einkehrtipp abgerundet.

Beispielsweise bei Amazon kann das Wanderbuch bereits vorbestellt werden, offiziell erscheint »Rheingau/Taunus. Wanderungen für die Seele« am 1. April im Droste Verlag.

 

Schlenderer

Schlenderer

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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