Die kurze Wanderung beginnen wir am Wasserspielplatz in Mülheim-Kärlich. Dort stehen ausreichend viele Parkplätze zur Verfügung. Die Beschilderung – ein rotes Viereck mit weißer Beschriftung „MK3“ – ist durchgehend gut. Nur am Anfang haben wir ein wenig suchen müssen, aber eigentlich ist der Rundwanderweg, den wir mit dem Uhrzeiger gehen, vom Verlauf her klar: erst einige Meter die Hoorweiherstraße bergauf, dann am Querweg rechts halten. Dort gehen wir auf einem mit Verbundsteinen belegten Weg zwischen ersten Streuobstwiesen und Obstplantagen entlang. An einer Weggabelung orientieren wir uns nach links und erreichen nach einer leichten Linkskurve und weiteren Metern bergan einen Modellflugplatz. Dort vermissen wir eine Rastbank, denn von hier aber wir einen der schönsten Aussichten auf dem MK3 ins Rheintal.

Das folgende Wegstück wandern wir auf befestigtem Untergrund. Natürlich weist dieser Weg keine schmalen Pfade auf, denn wir bewegen uns inmitten eines landwirtschaftlich sehr intensiv genutzten Areals.

Als Ersatz für weiche Waldböden bekommen wir den Duft der reichlich blühenden Bäume und Sträucher, wobei sich je nach Jahreszeit und Monat Kirschen, Äpfel oder Birnen abwechseln, Holunder gehört natürlich auch dazu und eine Vielzahl weiterer Baumarten – und natürlich eine Vielzahl an Blumen, die sich zwischen den Baumreihen auf saftig-grünem Wiesenboden verstecken.

 

 

Nach einem gemächlichen Abstieg erreichen wir die Fischweiher nahe bei der K88. Am Ufer des Lucasweihers rasten wir, bevor wir uns auf nun asphaltiertem Weg wieder Mülheim nähern. Nach einer Rechtskurve erreichen wir unseren Zielpunkt am Wasserspielplatz.

Die kurze Wandertour zeichnet sich durch eine Vielfalt an Bäumen und Sträuchern und Blumen aus, dafür nehmen wir gern den harten Untergrund in Kauf. Der Weg selbst ist für jeden geeignet, der zwei Füße hat, besondere Ansprüche an Schuhe oder Bekleidung werden nicht gestellt (natürlich gehört bei Regenwetter eine Regenjacke in den Rucksack). Der Rundwanderweg ist 4,2 Kilometer lang und weist 101 Höhenmeter auf. Eine Gehzeit von 1 bis 1 1/2 Stunden sollte eingeplant werden. Die Karte lässt sich mit einem Klick auf “Mehr erfahren” oder “Alle Tourdaten ansehen” öffnen, sodass sich weitere Informationen ergeben und auch eine PDF mit Wanderkarte heruntergeladen werden kann.

 

 

Schlenderer

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... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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