Iphofen sehen und staunen

Vor einigen Tagen besuchten Petra und ich sehr enge Verwandte in Fürth. Und wanderten auf der Hinfahrt eine der neuen “Traumrunden” bei Kitzingen. Uns kam die Traumrunde Schwanberg sehr gelegen, eine kurzen Wanderbericht dazu wird es in den kommenden Tagen geben.

Danach spazierten wir (ein zweites Mal nach unserem Besuch im vergangenen Jahr) durch das malerische Städtchen Iphofen, das zum unterfränkischen Landkreis Kitzingen gehört (das ist die Stadt mit dem neuen deutschen Hitzerekord). Iphofen ist bekannt durch seinen Weinanbau (was uns wieder dazu verführte, einige leckere Tropfen in Flaschen einzusacken), doch richtig überrascht waren wir im letzten Jahr von der sehr schönen, mittelalterlichen und barocken Innenstadt.

Erwähnt wurde Iphofen urkundlich erstmals 741, Stadtrechte erhielt Iphofen 1293, in den Folgejahren entstand die Stadtbefestigung. Die ältesten Teile der Kirche St. Veit stammen aus dem Jahr 1360. Die Stadtmauer ist erhalten, die Rödelseer Tor stammt von 1455 – 1466, weitere gut erhaltene Türme stammen aus der Folgezeit. Darüber hinaus sind viele alte Gebäude nicht nur erhalten, sondern in einem ausgesprochen schmucken Zustand. Die Einfahrt des Zehntkellers ziert beispielsweise das Wappen des Fürstbischofs Christoph Franz von Hutten. Wer einen Eindruck davon gewinnen will, welche historischen Gebäude in Iphofen zu bewundern sind, werfe einen Blick auf die lange Liste der Baudenkmäler.

Ich aber halte mich lieber kurz und lasse Fotos sprechen.

 

 

Schlenderer

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... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.
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