04 Feb „Ja, wo liegen sie denn, wo liegen sie denn rum?“ – oder: der „Bad Breisiger Keltenwanderweg“
Wenn ich auf einem Schildchen Bemerkungen lese wie "... sind im Gelände noch gut erkennbar", und ich gucke mir dann einen Wolf nach dem, was da "gut erkennbar" ist oder sein soll, zweifle ich an diesem und jenem und ganz besonders an meinem Verstand (oder zumindest an meinem Blick fürs Detail). Aber dazu später mehr.
Kurze Wegstrecken haben in der manchmal doch sehr trüben Winterzeit einen nicht unwichtigen Vorteil. Sie sind schnell gegangen. Das ist einerseits schade, denn wir wollen durch die gewählte Wanderung auch dem Daheim entfliehen, wenigstens für einige wenige Stunde "vor die Tür" gehen.
[Ich bitte um Geduld, auch wenn manche Einstiege in einen Beitrag quasi die Qualität eines „Rausschmeißers“ haben.] Meine Kindheit verbrachte ich in den 60er- und den 70er-Jahren. In Weißenthurm. Manche halten das für einen herben Schicksalsschlag. Andere sprechen von Tragödie. Aber viel schlimmer als anderswo war es wahrscheinlich nicht. Damals gab es in diesem Flecken für einen regen (nennt man heute hyperaktiven) jungen Burschen nur die Wahl zwischen „Handball“ und „Fußball“. Ich hatte zwei linke Hände, aber nur einen linken Fuß. Mit Fußball fuhr ich also all die folgenden Jahre besser.

Mit "Der Klosterweg ... Wandern für die Seele" und dem Motto "Der Weg ist das Ziel" lockt