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Traumpfad Eltzer Burgpanorama - Schlendern mit dem Schlenderer
Wandern, Hiking
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Traumpfad Eltzer Burgpanorama

Traumpfad Eltzer Burgpanorama

Tourinformationen zum Traumpfad Eltzer Burgpanorama

Anspruch: mittel
Länge: 12,7 km
Dauer: 4:00 Std.
Höhenmeter: Aufstieg: 471, Abstieg: 471
Saison: März bis Oktober, nicht bei Schnee- und Eisglätte

Kurzbeschreibung: Weitblicke über die Eifelhöhen läuten unsere Wanderung ein, wir wandern auf sanften Pfaden hinab ins Elzbachtal und dann gemeinsam mit dem quirligen Bach zur imposanten Burg Eltz, steigen bei der Ringelsteiner Mühle wieder hinauf auf das Moselplateau und runden die Tour mit noch mehr Fernsichten zwischen Feldern und Wiesen ab.

Anfahrt mit dem Auto: A 48 Abfahrt Polch, L 113 Richtung Münstermaifeld, über K 37 nach Wierschem, dort rechts in die Burstraße, Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus

Anfahrt mit Bus & Bahn: Burgenbuslinie 330 (Sa/So/Feiertag) von Treis-Karden-Bf. über Hatzenport-Bf. nach Burg Eltz (20 Minuten Fußweg zur Burg) und Wierschem-Brunnen; Regionalbahn Koblenz-Hbf. nach Hatzenport oder Moselkern, von dort Fußweg (2,5 km) zur Ringelsteiner Mühle

Ausgangspunkt: 56294 Wierschem, In den Wiesen (Dorfgemeinschaftshaus)
Alternativ: Ringelsteiner Mühle, 56254 Moselkern, (Parkplatz gebührenpflichtig) und Parkplatz 56294 Wierschem, Burg Eltz (Parkplatz gebührenpflichtig)

 

Wegbeschreibung:

Wir beginnen unsere Wanderung am Dorfgemeinschaftshaus in Wierschem. Von dort wenden wir uns in die Straße In den Wiesen, dann nach gut 100 Metern rechts auf einen Grasweg, der uns erst am Wierschemer Bach, danach an Feldern entlang führt. Von der ersten Anhöhe erfreuen wir uns an den Aussichten über das Maifeld und zur Burg Pyrmont. Wir verlassen das Plateau und schwenken nach links auf einen nun schmaler zulaufenden Pfad, der uns direkt ins Elzbachtal führt. Doch zuvor flanieren wir nochmals durch die weite Felderlandschaft, dann vorbei an einem kleinen Waldareal, bevor wir dem Pfad nach links talwärts folgen.

Maifeldblicke mit Burg Pyrmont

An der Hangkante gelangen wir gemächlich auf dem engen Bergpfad durch jungen Eichen- und Buchenwald abwärts. Im Tal halten wir uns auf einem Forstweg nahe beim Elzbach rechts, wandern rund 900 Meter die Elz entlang, bevor wir links an einem Rastplatz vorbei auf einem schmalen Stich hinabgehen.

Gleich darauf queren wir die Elz über eine Brücke und halten uns erst rechts, direkt darauf aber links und wandern zügig den Hang hinauf.

Um die Ecke wartet Burg Eltz

Weil wir nur gemächlich bergauf wandern, legen wir das kurze Wegstück zum Petersköpfchen zügig zurück und genießen von dort die Aussicht ins Tal. An der folgenden Weggabelung halten wir uns links und erreichen entlang eines quirligen Zuflusses zum Elzbach wieder den verträumten Bach. Nach einer malerischen Steinbrücke setzen wir unseren Weg erst an Auwiesen, dann eng am Hang hinauf fort. Wir treffen mit dem Zuweg vom Parkplatz der Burg Eltz zusammen und legen nur noch wenige Meter zurück, bis wir ins offene Elzbachtal hinabblicken.

Erstaunter Blick auf stolze Mauern

Sobald wir einen Felssporn umrunden, sehen wir zum ersten Mal die imposante Burg Eltz vor uns aufragen. Die nächsten Meter an der Hangkante entlang lassen wir das gut erhaltene Gemäuer nicht aus dem Blick.

Am Burgtor

Vor dem Burgtor entscheiden wir uns, ob wir Burg Eltz besichtigen wollen oder vielleicht in einer der beiden Schänken einkehren möchten.

Burg Eltz im Nebel

Burg Eltz wurde strategisch geschickt auf einer von drei Seiten vom Elzbach umflossenen Felszunge gebaut.

Die letzten Schritte zur Burg Eltz

Erstmals erwähnt wurde ein Rudolf von Eltz in einer Schenkungsurkunde im Jahre 1157.

Gern gesehen und gern besucht – Burg Eltz

Die Burganlage setzt sich aus mehreren, bis zu 40 Meter hohen Wohntürmen zusammen. Seit dem frühen 14. Jahrhundert gilt sie als Ganerbenburg (von mehreren Familien gleichzeitig bewohnte Burg) der in drei Hauptlinien getrennten Familie von Eltz.

Blick von Trutzeltz

1331 bis 1336 wurde in der Eltzer Fehde auf Geheiß des Trierer Erzbischofs die Belagerungsburg Trutzeltz errichtet; 1336 ergaben sich die Herren zu Eltz. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Burg nicht mehr in Kriegshandlungen verwickelt.

Mystische Burg Eltz

Von Trutzeltz wollen wir auch einen Blick hinunter auf Burg und Tal werfen. Dazu wandern wir den steilen Fahrweg hinauf, folgen einer Linkskehre und sehen linker Hand den Zugang zur Plattform, neben der sich die Überreste der Belagerungsburg befinden.

Burg Eltz aus dem Tal bestaunt

Nach der Besichtigung steigen wir die steilen Stufen hinab ins Elzbachtal, queren die Elz über einen Steg und wandern links dicht am Hang entlang weiter – immer auf Sichtweite zum Bach auf teils verwurzeltem, teils steinigem Pfad.

Hoch über dem Elzbach thront Burg Eltz

Nach rund 3 km erreichen wir die Ringelsteiner Mühle, eine weitere Möglichkeit, um einzukehren. Wenige Meter hinter der Mühle überwinden wir auf einem Steg ein letztes Mal die Elz, bevor wir kräftig Atem schöpfen müssen, denn nun steht ein heftiger Aufstieg an.

An der Ringelsteiner Mühle

In vielen Schleifen schraubt sich unser Pfad bergan, sodass wir nach dem Anstieg dankbar für eine Bank mit schöner Aussicht ins Tal sind. Natürlich schöpfen wir erst einmal Atem, bevor wir einen kurzen Abstecher nach rechts auf eine Felsnase einlegen, die uns wieder weit ins Elzbachtal schauen lässt.

Nach der Rastbank orientieren wir uns links. Auf einem grasbewachsenen Weg wandern wir zwischen kleinen Waldgebieten und Kornfeldern entlang und wechseln später auf einen asphaltierten Weg.

Farbenspiel beim Tholeisterhof

Der Weg beschreibt nun einige Abzweige nach links und rechts, bis wir hinter einer Heckenwand die nächste Rastbank ausmachen. Für uns ist sie das Zeichen, rechts auf einen Feldweg abzubiegen, der uns nach wenigen Metern nicht nur sanft abwärts, sondern nahe beim Tholeisterhof auch in den schattigen Wald am Kerner Bach führt.

Sanfte gewellte Hügel

Nach rund 300 Metern verlassen wir den Wald, wenden uns rechts auf einen weichen Wiesenweg und nach 300 Metern links leicht ansteigend auf den Feldweg. Auf der Anhöhe entdecken wir einen Rastplatz mit Schutzhütte, von der aus wir den schönen Blick über die Höhen des Maifeldes genießen.

Die letzten Meter bis zur Schutzhütte

Wir wandern nun wieder abwärts durch den Laubwald, verlassen diesen aber bald wieder, legen die folgende, durch Gras weich unterlegte Strecke zwischen Feldern und Waldgebiet zurück und stoßen auf eine befestigte Straße.

Blick von der Schutzhütte über das Maifeld

Wir folgen ihr rechts hinunter nach Wierschem, sehen zu unserer Linken das Landhaus Neuhof, das zur Einkehr einlädt, und wandern weiter durch die Burg-Eltz-Straße bis zur Straße In den Wiesen. Wir halten uns links und erreichen kurz darauf unseren Zielpunkt.

Schlenderer
kgm@schlenderer.de

... wandert nicht nur in den Regionen um das Rheintal, sondern auch andernorts - und berichtet darüber in seinem Blog Schlenderer. Schreibt fantastische, erotische und kriminelle Geschichten. Ist Paper&Pen-Rollenspieler der ersten Stunde - und riskiert noch heute gern sein Leben am Spieltisch.

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