[Ich bitte um Geduld, auch wenn manche Einstiege in einen Beitrag quasi die Qualität eines „Rausschmeißers“ haben.] Meine Kindheit verbrachte ich in den 60er- und den 70er-Jahren. In Weißenthurm. Manche halten das für einen herben Schicksalsschlag. Andere sprechen von Tragödie. Aber viel schlimmer als anderswo war es wahrscheinlich nicht. Damals  gab es in diesem Flecken für einen regen (nennt man heute hyperaktiven) jungen Burschen nur die Wahl zwischen „Handball“ und „Fußball“. Ich hatte zwei linke Hände, aber nur einen linken Fuß.  Mit Fußball fuhr ich also all die folgenden Jahre besser.

In den letzten Jahrzehnten haben die Medienexperten den Begriff der „Trendsportarten“ aus dem Ärmel geschüttelt. Trendy ist heute alles, von dem gestern noch niemand wusste, dass man so etwas überhaupt machen kann. Oder machen will. Leider habe ich in meiner Jugend ja diese Vielfalt nicht erlebt. Heute bin ich zu alt, um auf jeden Trendzug aufzuspringen. Obwohl – mich juckt es immer mal in den Füßen oder in den Händen, dies und jenes auszuprobieren. Unser ältester Sohn zum Beispiel „bouldert“ gern – dafür müssen Felsen herhalten. Wir machten das damals in Ermangelung dieser Felsen mit Bäumen; der Mensch war früher halt doch etwas näher am Affen als heute. Obwohl …

KurzInfo! Christoph Diefenbach ist nicht nur Forstwirt, Revierjäger sowie Diplom-Agraringenieur, sondern auch zertifizierter Wanderführer, Natur- und Landschaftsführer und Gesundheitswanderführer; sein im vergangenen Jahr gegründetes Unternehmen „NaturSchritte“ bietet Wanderungen und Exkursionen zu unterschiedlichen Themen an. Die Teilnahmegebühr betrug moderate 8 Euro, für die Ausleihe von Schneeschuhen, Wanderstöcken und Gamaschen zahlte ich ebenfalls 8 Euro.

Einen kleinen Überblick über Schneeschuhe und das Schneeschuhwandern  vermittelt die Wikipedia. Das Magazin Outdoor testet immer wieder Schneeschuhe (und anderes Zubehör). Bei Amazon entdeckte ich das (vermutliche) Modell, mit dem ich die Fuchskaute unsicher machte (dies stellt keine Kaufempfehlung dar!): Schneeschuh bei Amazon. 

Wer mehr über die Wandergegend um die Fuchskaute herum erfahren möchte, wird sicher auf der Internetseite der Touristinformation Hoher Westerwald fündig.

Eine Wegekarte gibt es diesmal nicht. Ich weiß gar nicht, welchen Weg wir eingeschlagen haben. Eine PDF mit dem Wandergebiet um die Fuchskaute herum kann man aber herunterladen. Fotos habe ich diesmal auch weniger geschossen als sonst, weil das Gruppenerlebnis im Vordergrund stand (fotografieren braucht seine Zeit).

Trendy ist auch das Schneeschuhwandern. Ein Zug, der selbst ältere Semester wie mich anlockt. Ein Zug, auf den ich jetzt mit beiden Beinen draufgesprungen bin. Nun dürfte der Gebrauch von Schneeschuhen in gewissen Gebieten Deutschlands (Alpen), Europas (Finnland), der Welt (Nordpol) nicht ungewöhnlich sein – in unseren Breitengraden aber ist mir bislang niemand auf meinen Wanderungen mit Schneeschuhen über die Füße gelaufen. Selbst im Winter nicht. Auch die Angebote sind noch dünn gesät. Letztens aber fiel mir auf der Seite der Westerwald-Touristik ein Hinweis auf „NaturSchritte“ ins Auge. Der nächste Schritt war schnell gemacht: Auf die Interessentenliste von „NaturSchritte“ eintragen – und abwarten.

Für mich war es dann am vergangenen Samstag so weit. Christoph Diefenbach rief, und ich und andere schnürten die Schuhe. Die Fuchskaute, der Start der Wanderung, ist nicht gerade mein Hausberg; diese mit 657 Metern höchste Erhebung des Westerwaldes ist ein gutes Stück von unserer Haustür entfernt. Aber ich habe schon weniger sinnvolle Sachen gemacht (mir schwebt da gerade das gehäufte Ikea-Sightseeing in Wallau vor Augen – aber das schreibe ich lieber nicht, sonst hängt der Haussegen schief).

Hierher wollen wir!

Auf dem Weg von Neuwied kühlte sich die Witterung von -1° auf -7° ab. Auf dem Weg zur Fuchskaute kam ich auch am Stegskopf vorbei, was eher unfreundliche Erinnerungen weckte. Da gab es mal ein Lager der Bundeswehr (womöglich lagert dort noch immer wer), von dem aus wir vor gut 30 Jahren bei der gleichen Wetterlage (Schnee und Frost) draußen herumlagen und im 2-Mann-Zelt übernachten sollten. Sollten, weil der Hauptmann uns ins geheizte Quartier zurückpfiff. Die Erinnerungen sind deshalb erwähnenswert, weil wir trotz der Kälte nichts von „Funktionskleidung“ wussten, sondern irgendwelches Filzzeugs trugen, das zu Ausschlag zwischen den Zehen führte.

Ist das erwähnenswert? Ja, denn bei -7° muss man sich ordentlich einpacken. Bekanntlich entdeckte Johann Zwiebelius bereits 1777 das nach ihm benannte Bekleidungsprinzip, das dann aber über viele Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. Die Bekleidungsmittelindustrie und ihnen zur Seite stehende Werbefritzen haben die Idee jüngst aufgegriffen und einen eigenen Produktionszweig mit eigenen Werkstätten und Fabrikationshallen und überhaupt viel Tamtam in die Welt gesetzt.

Der Ketzerstein – mehr dazu später.

Unterhemd, langärmeliges Unterhemd, Fleecepullover, Winterjacke mit Innenfutter. Handschuhe. Wollschal (selbstgestrickt von der Dame, die vorhin den Haussegen schiefhing.) Wollmütze (dieselbe Dame, eine andere Wolle.) Wanderschuhe (Sommermodell!) 2 Paar Socken/Kniestrümpfe. Ob das jetzt irgendwie speziell kälteschutzbehandelt, innen angeraut und außen aufgeflauscht (oder umgekehrt), in Tarn-, Warn- oder Trendyfarben war oder einfach gut fürs Wandern, ist mir relativ egal. Es soll wärmen. Es kann gern von der Kaffeefirma sein oder von einem anderen Anbieter, der mein Budget respektiert. Es soll wärmen. Ich trage sogar die 20 Jahre alte Winterjacke, die entgegen der modischen („huch, ist die aber schick!“) „Winterfarben“ in einem vorgestrigen grün beeindruckt. Es soll halt wärmen, mehr nicht.

Den Rest besorgt sowieso Herr Diefenbach. 12 wagemutige Wanderer sind wir, die er aus seinem reichen Fundus an Schneeschuhen, Wanderstöcken und Gamaschen ausstattet. Bevor wir blau anlaufen, stapfen wir los durch die blendend-weiße Winterlandschaft, am Gasthaus „Fuchskaute“ vorbei zum Startpunkt unserer kleinen Schneereise. Die Schneeschuhe sind dort rasch untergeschnallt und auf die Fußgröße eingestellt und die Gamaschen festgezurrt. Das geht zügig und dank der umsichtigen Augen unseres Wanderführers problemlos. Und schon geht es los.

Langer Rede kurzer Sinn: Mensch, ist das geil!

Wir haben aber auch unglaubliches Glück. Nein, Glück ist es nicht, es passt einfach alles zusammen. Knackige Kälte. Schnee, so weit das Auge reicht. Vom Weiß umgarnte Äste und Zweige, Tannen und Fichten, die sich leicht unter der Last biegen. Eine weiche weiße Schicht unter unseren Füßen, die geschmeidig nachgibt. Ein Wanderführer, der ganz nebenher auf dem Weg reichlich Sympathiepunkte einsammelt. Und Schneeschuhe, mit denen man meilenweit laufen kann. Nur frischer Schnee, der einem von oben in den Nacken rieselt, der will heute wohl nicht fallen.

Tja, was soll ich sagen. Hinweisschild (Holz).

Wir stapfen geradewegs bis dahin, wo noch nie ein Mensch gewesen ist. Es geht auch durch das Naturschutzgebiet Fuchskaute. Jedenfalls verlieren wir unterwegs die Zivilisation ein wenig aus den Augen, auch wenn ein Dörfchen sich einmal dort aus dem Dunst schält und eine – ja, das muss ich erzählen!

Herr Diefenbach kennt auch die Wäller Ziegenwölfe, die meinem Freund KD und mir auf der letzten Wanderung „Spuren im Schnee“ auflauerten. Das Gatter nun vor uns, hinter dem sich die Tiere hier im Schatten des Gebüschs verbergen (zu unserer Sicherheit also sind sie eingezäunt), beherbergt kein Muffelwild, wie mancher fälschlicherweise diese wilden, zu allem entschlossenen (ja, ich nenne sie so!) Raubtiere nennen. Nein, es sind dies die sich sehr schnell vermehrenden Wäller Ziegenwölfe! Schaudernd verlassen wir den grauenhaften Ort, so schnell uns unsere Schneeschuhe tragen, froh darüber, mit dem Leben davongekommen zu sein.

Bevor ich mir den Mund fusselig schwätze und was zum Ketzerstein erzähle: Auf dem Schildchen steht alles.

Apropos schnell. Skilangläufer überholen uns. So schnell kommt man auf Schneeschuhen also nicht voran. Aber es gleitet sich ganz gut übern Schnee. Die Ferse wird zuerst aufgesetzt, dann rollt man den Fuß gemächlich ab. Schön breit gehen, sonst stellt man sich selbst ein Beinchen. Für Sommerwanderungen sind die Schneeschuhe prinzipiell zwar geeignet, doch sollten Maisfelder gemieden werden; man verheddert sich. Die Wanderstöcke sind nötig, damit man sich nicht ab und an lässig zur Seite in die Schneewehe wirft. Außerdem kann man den Vordermann durch den dezenten, aber gezielten Einsatz des Stockes zu einer schnelleren Gangweise animieren.

Die Wanderstrecke geht bergauf und bergab, alles sehr moderat und einsteigerfreundlich. Trotzdem sollte man, wie bei allen Wanderungen im Schnee, den erhöhten Kraftaufwand und die größere Ausdauerbelastung einkalkulieren; Wanderungen bei niedrigen Temperaturen fordern den Körper ja generell mehr.

Klack, klack, klack. Beim Gehen hebt sich ähnlich wie bei einer Skibindung der Fuß aus dem Gestell. Das „Klacken“ fabriziert das mir zugewiesene Modell von Inook. Hersteller und Modelle gibt es, wie bei Trendsportarten üblich, in Hülle und Fülle; Herr Diefenbach hatte verschiedene Modelle zur Hand, wobei mir das Kunststoffgestell an meinen Füßen wegen des Klackklackklack weniger verlockend erschien. Natürlich ist preislich nach oben viel möglich, aber selbst mit günstigeren Fabrikaten ist ein Ausflug wie dieser ein großes Vergnügen. Wie so oft sollte man bei einem angedachten Kauf den Kosten-Nutzen-Effekt nicht aus dem Auge verlieren.

Rastplatz (unbeheizt!)

Unterwegs erfahren wir Verschiedenes über Wald und Flur, lassen uns Spuren im Schnee vorlesen (Dachs und Fuchs und Hase) und kommen unserem Ziel so innerhalb einer kurzweiligen Zeit näher: dem Ketzerstein. Dort rasten und dort ruhen wir, ein Feuerchen wird entfacht, an dem wir uns die Hände wärmen, und heiße Getränke und kalte Muntermacher kreisen zwischen uns, und landen in unseren Mägen.

Der Ketzerstein

Für den Rückweg wird eine andere Route gewählt, doch die traumhaft-verschneite Landschaft bleibt uns erhalten. Geführte Wanderungen haben natürlich ein Handikap: Man passt sich dem Wandertempo an und bleibt nicht stehen, wenn man gerade einmal Lust dazu hat. Das ist für mich in Ordnung, denn das Erlebnis wiegt diesen Umstand dicke auf. Zudem ist die Gruppe „nett“, um es mal unverbindlich zu beschreiben. Nachdem sich zwei Gruppenmitglieder eine Auszeit im Schnee gönnen, eilen sogleich hilfreiche Hände hinzu und helfen den Gestrauchelten wieder auf die Beine.

Danke!

Den Rückmarsch bereichert Herr Diefenbach um einige Übungen aus seinem Programm „Gesundheitswandern“. Wir streifen Wacholderheiden, die sich in den nächsten Jahren wieder aufrappeln sollen, und erahnen die Arnikawiesen – sicherlich eine Augenweide zur Blütezeit. Und kaum habe ich mich versehen, sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Die Wanderschuhe, prädestiniert für laue Sommerwanderungen, bleiben dank der Schneeschuhe und der Gamaschen trocken.

Dank der lehrreichen Hinweise von Herrn Diefenbach kann nun auch ich die Spuren lesen. Quadratlatschen (menschlich); schräg links die Spuren eines völlig verängstigten Hasen.

Das Gehen in den Schneeschuhen ist eine Frage der Übung. Mit jedem Meter, den man zurücklegt, erhöht sich die Geh-Sicherheit. Einige Vorsicht ist geboten, wenn man sonst gewohnte Bewegungen ausführen will; da stehen dann die breiten Bretter im Weg. Und man geht halt breitbeinig wie John Wayne zu seinen besten Zeiten. Ich lehne mich einmal aus dem Fenster: Wer nicht zwei linke Füße hat, der kommt mit diesen Gehhilfen zurecht.

Was bleibt nun als Erinnerungen (jaja, meine Erinnerungen …): ein hervorragender Wanderführer, der seine Schäfchen gut von A nach B und zurück nach A brachte. Eine Landschaft, die ein Maler nicht besser für eine Schneewanderung im Westerwald auf die Leinwand hätte zaubern können. Und ein Wandererlebnis ganz anderer Art, das sich mit jedem Meter mehr und mehr zu einem Heidenspaß entwickelte.

Die sogenannte „blaue Stunde“. Sehr blau, vermutlich war der Kamerasensor blau angelaufen.

Für mich war‘s ein Erlebnis, das ich sofortundaufderstelleundauchmittenindernacht wiederholen würde. Wenn das Angebot wieder einfliegt, überlege ich sehr ernsthaft, ob ich die nicht unerhebliche Strecke (hin und zurück flog unser Yaris 130 Kilometer) auf mich nehme, nur um den besagten Heidenspaß ein weiteres Mal zu haben. Außerdem habe ich Petra (siehe: Haussegen, Wollschal, Wollmütze) den Mund wässrig gemacht. Sie ist bei der nächsten Schneewander-Tour auf jeden Fall mit an Bord.

Auf der Rückfahrt erwischt mich übrigens der Schnee, schön dickflockig und dicht. Der hat uns gefehlt, dann wäre das Erlebnis perfekt gewesen. Aber das wäre dann auch schon zu viel des Guten gewesen.

Update vom 14. Februar 2013: Am vergangenen Samstag habe ich es schon wieder getan! Dieselbe Strecke, ein anderer Schnee. Mit an Bord war diesmal meine Ehefrau, die sich von meiner Begeisterung anstecken ließ. Ein angenehmer Virus, wie sie später selbst zugab, der sich so intensiv ausbreitete, dass wir dem nächsten Winter wohl in eigenen Schneeschuhen begegnen. Ich füge einige Fotos an, die unsere Begeisterung zwar nicht dokumentieren können, aber diesmal wenigstens einen Eindruck von den Schneeschuhen geben, die Christoph Diefenbach von „Naturschritte“ wieder zur Verfügung stellte.

Das rote Modell von Inook gehört eher zur Einsteigerklasse, geht sich aber gut und gibt die nötige Sicherheit bei jedem Schritt. Inwieweit sie sich für lange Wanderungen eignen (die Rundstrecke war wieder circa 8 Kilometer lang), kann ich nicht beurteilen, für die kleine Tour an einem sonnigen Wintertag eignen sie sich auf jeden Fall. Preislich sind nach oben hin natürlich wie so oft kaum Grenzen auszuloten.

Das Damenmodell in roter Farbe (das Herrenmodell war auch rot …)

 

Das selbe Damenmodell von unten. Man beachte die gewagte Fußstellung, die nicht typisch ist fürs Schneeschuhwandern (bitte nicht nachahmen!)

 

Das Damenmodell in rot mit Dame in schwarzem Winterkleidung (man beachte die lockere Griffhaltung, die ebenfalls nicht nachgeahmt werden sollte! Die Gamaschen an den Unterschenkeln dienen zum Schutz vor Wind und Wetter und überhaupt.)

 

Das Herrenmodell in rot, hier lässig an einen Baum gelehnt (bitte nicht nachahmen, sonst kommt die Baumschutzpolizei!) Die Mütze (handgestrickt von der Dame in schwarzer Winterkleidung) gehört nicht zur Schneeschuhausrüstung, ist aber empfehlenswert.

 

Auf Wunsch einer einzelnen Dame in schwarzer Winterkleidung sollte ich das Feuerchen fotografieren, das Christoph Diefenbach für uns entfachte. Es war auch bitter nötig, denn ich hatte ja alles ausgezogen (siehe das vorhergehende Foto.)

Print Friendly

31 Responses

  1. Elke Weber

    Das verstehe ich sehr gut. Ich hatte jetzt auch erstmal genug Schnee und habe auch eher an den nächsten Winter gedacht. Im Moment reicht meine Kondition nach zwei Wochen Bett hüten dank Grippe auch kaum für einen längeren Spaziergang. Von daher hoffe ich darauf, dass der Schnee so schnell abnimmt, wie ich wieder fit werden will, damit ich dann bei schönem Wetter einen der Traumpfade, ein Stück Rheinsteig oder einen der vielen schönen Wege in Siegerland und Westerwald unter die Füße nehmen kann :-).

    Antworten
    • Georg

      Dann sollte ich jetzt eines machen: Dir eine schnelle Genesung wünschen, damit du bald wieder das weiche Gras unter den Füßen spüren kannst. 🙂

      Antworten
  2. Elke Weber

    Ein toll geschriebener Bericht, der Lust auf Schneeschuhwandern macht. In der Gegend um die Fuchskaute war ich ohne Schnee schon öfter unterwegs. Aber so eine geführte Schneeschuhwanderung würde ich gern auch mal ausprobieren und werde mich im Netz mal auf die Suche nach den Kontaktdaten von Herrn Diefenbach machen.
    Danke für den schönen Bericht und die Anregung.

    Antworten
    • Georg

      Natürlich wünsche ich dir, dass du auch einmal in den Genuss einer Schneeschuhwanderung kommst, jedoch wirst du sicher verstehen: Erst im nächsten Winter. Jetzt hatten wir eher genug Schnee. 😉 Christoph Diefenbach bietet neben den Schneeschuhwanderungen ja noch andere geführte Wanderungen an, im Herbst sogar eine Wanderreise nach La Palma (vermutlich dann ohne Schneegarantie.)

      Antworten
  3. K.D.

    Hi Georg,
    mal wieder tolle Beschreibung der Tour!!! Hat mein Interesse geweckt!!
    Vielleicht wird es dieses Jahr ja doch noch mal was mit Schnee, wenngleich es derzeit nicht danach aussieht. Ich komme gerne mal mit. Bes die Daaach.

    Antworten
    • Georg

      Wenn nicht mehr in diesem Winter, dann auf jeden Fall im nächsten, KD! Wir machen dann gemeinsam Fallübungen – mit Schneeschuhen sieht das auch sehr elegant aus. Ehrlich. Wir werden den Schnee rocken.

      Antworten
  4. Katrin

    Hab deinen Bericht wieder mit viel Vergnügen und Interesse gelesen, Georg. Und deine schönen Fotos sind eine Augenweide. Auch wenn ich nicht der Gruppenwanderer bin, weil ich in Gruppe leicht in Stress gerate, und auch wenn bei uns gestern der letzte Flecken Schnee weg getaut ist und die Vögelchen zwitschern, als stünde der Frühling vor der Tür…. also du, vielleicht probiere ich das ja auch einmal? Wenn mir noch jemand etwas Mut zuredet… Lust darauf hast du mir jedenfalls gemacht.
    Liebe Grüße aus dem Aichtal
    von Katrin

    Antworten
    • Angelika

      Hallo Katrin,

      wenn es das Aichtal in BW ist ?? dann kannst Du auch gern mit mir mal ne Schneewanderung ohne Gruppenzwang :-)) unternehmen. Fahre gern auf die Schwarzwaldhochstrasse oder an den Feldberg – und ein paar zusätzliche Schneeschuhe von der berühmten Kaffeemarke hätte ich auch noch zum ausleihen. Ich habe leider einen so blöden Laufstil, daß ich mir mit den Dingern immer den Schnee an den Wertesten geworgen habe – aber meine Freundin läuft mit denen völlig problemlos. Gib einfach mal Bescheid wenn Du für einen Test bereit bist 🙂
      Grüsse Angelika aus Herrenberg

      Antworten
    • Georg

      Angelika hat ja ein Angebot gemacht, wie du das Schneeschuhwandern gruppenlos machen kannst. Das klingt fast nach einem Angebot, zu dem man nicht nein sagen kann. 😉 Nur sieht es, wenn ich aus dem Fenster schaue (und mir die Temperatur draußen ansehe: 15°) heute gar nicht nach Schneewandern aus. Aber was nicht ist, kann ja noch werden …

      Antworten
  5. Christoph

    Hallo Georg,
    ein ganz wunderbarer Bericht. Habe beim Lesen viel gelacht. Vielen Dank dafür.

    Auch mir hat es am Samstag viel Freude bereitet Euch zu führen. Die Gruppe, der Schnee, die Landschaft hat alles sehr gut zusammen gepasst. Es wäre schön, wenn wir noch mal Schnee bekommen würden, denn ich habe noch einige Touren im Westerwald im Programm.

    Viele Grüße Christoph

    Antworten
  6. Thomas

    Hört sich interessant an. Könnte ich mir auch mal vorstellen. Jetzt ist erst mal der Schnee weg. Zum Glück hab ich ein paar Schneetouren gemacht.

    Antworten
    • Georg

      Ist auch interessant, Thomas. Und für jemanden wie dich, der jede Strecke wandert, die ihm unter die Füße kommt, wäre das mal etwas anderes. Auch wenn ich bei dir bezweifle, dass dir das Wandern auch ohne Schneeschuhe jemals langweilig werden könnte.

      Antworten
  7. Markus

    Hallo georg

    mensch das hat ja wunderbar geklappt mit den breiten brettern unter den Flossen 😉 , ich bin begeistert und möchte das auch mal testen, auch wenn ich keine freude am Schnee habe, trotzdem hast du mich sehr neugierig gemacht. Und einen weiteren wunderbaren Beitrag geschrieben, vielen dank dafür

    LG Markus

    Antworten
    • Georg

      Testen tut nicht weh. Jedenfalls meistens nicht. Du musst ja nicht die Schneedichte testen wie eine mir namentlich, tja, bekannte Person, die an der Schneeschuhwanderung teilnahm. Und Schnee hat im Gegensatz zu Matsche (wie sie jetzt wieder droht) einen Vorteil: Schnee macht nass, nicht dreckig. 😉

      Antworten
  8. Marion

    Das Schneeschuhwandern möchte ich auch gerne einmal probieren, der wunderschöne Text macht Lust auf mehr!
    Literaturwürdig, könnte man sagen…

    Vielen Dank!

    Antworten
    • Georg

      Vielen Dank, Marion! … fehlt also „nur“ der Schnee. Ich kann’s aber jedem wirklich ans Herz legen, der gerne wandert. Wobei wir in den Mittelgebirgen um den Rhein herum eher mit wenig Schnee zu kämpfen haben, was also heißt: Sobald sich die Gelegenheit bieten – Schneeschuhe drunterschnallen.

      Antworten
  9. Guido

    Habe schmunzelnd und mit Freude deinen Bericht gelesen, Georg – wenn ich richtig verstehe, hast du dir so Dinger angeschafft? Wünsch dir noch viel Wander- und Schreibfreude.

    Antworten
    • Georg

      Danke, Guido! Nein, da war bei mir mehr der Wunsch Vater des Gedankens. Schneeschuhe standen bei mir – wirklich! – auf der „Weihnachtswunschliste“, aber Weihnachtswünsche werden ja nicht immer erfüllt. 😉 Nein, Christoph Diefenbach, der Veranstalter, hat die nötige Ausrüstung gegen eine Gebühr von 8 Euro verliehen (Schneeschuhe, Gamaschen, Wanderstöcke) – eine sehr gute Lösung für alle, die das Schneeschuhwandern einfach ausprobieren wollen.

      Antworten
  10. Angelika

    ach es ist wieder herrlich Deinen Bericht zu lesen – ich musste mich wieder mal fast wegschmeissen vor lachen 🙂
    Der Schreibstil ist einfach „umwerfend“ – super !!
    Es freut mich sehr, daß Dich das Schneewandern so begeistert hat und das Du so einen tollen Führer gefunden hast mit dem es so Spass gemacht hat. Das macht ja auch viel aus, gerade wenn man in einer Gruppe läuft.
    Drück Dir die Daumen, daß es vielleicht doch nochmal schneit und Ihr zusammen nochmal loskönnt.

    Freu mich schon auf den nächsten Bericht :-))
    Liebe Grüsse Angelika

    Antworten
    • Georg

      Wenn ich es richtig gelesen habe (an anderer Stelle), dann bist du ja eher ein Schneewanderschuhprofi. 😉 Und dann kannst du auch gut nachfühlen, welch erfreuliche neue Erfahrung es ist. Ich bin eigentlich weniger der „Gruppenwanderer“, aber am Samstag passte halt, wie es auch schrieb, alles perfekt zusammen. Das erleichtert natürlich auch den Einstieg und erhöht den Spaß.

      Antworten
    • Georg

      Tja, ist halt die Frage: Muss man es machen?

      Ja. Es spricht nichts dagegen, aber vieles dafür.

      Antworten
  11. Elke

    Eines hast du geschafft, mich für die Schneeschuhwanderei zu begeistern und wenn auch wenige Fotos den Weg auf deine Kamera geschafft haben, so sind diese doch absolut eindrucksvoll.

    Vielen Dank für deinen in typisch lockeren und unterhaltsamen Schreibstil verfassten Bericht 🙂

    LG Elke

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.