Manderscheid – mehr als »nur« zwei Burgen. Viel mehr sogar. Meinen Schwager Herbert und mich verschlug es an einem sonnentrunkenen Sommertag in das Eifelstädtchen. Wir drehten dort eine angenehm kurzweilige Runde, die wir an der Tourist-Information starteten. Was alles auf unserem Wanderweg lag, steht natürlich ausführlich in »Eifel. Wanderungen für die Seele«, doch soviel verrate ich: Der Tag war ausgefüllt!

Aufschlussreich begannen wir mit einem Besuch der »Wachsmanufaktur Moll«, bevor wir dann hinabstiegen ins Liesertal, und wieder hinaufstiegen und uns an Ausblicken berauschten, um bald wieder hinabzusteigen. Ja, auf und ab ging’s pausenlos, in den Tälern dann über Brücken und auf den Höhen … zur Oberburg. Noch höher hinaus kraxelten wir auf den Bergfried. Stopp, auf beide Bergfriede, denn nachdem wir die Turnierwiese gequert und die Niederburg erklommen hatten, schafften wir auch noch den zweiten Bergfried des Tages.

Womit wir uns die Einkehr in der Heidsmühle wohl verdient hatten. Und den anschließenden Abstecher zum Windsborn-Kratersee, quasi als Entschlackungstrip nach Leibeswohl und lebhaftem Stadtleben (wobei der Wanderweg wunderbar verwaist war bis auf die Runden durch die Burgen).

Manderscheid kannte ich bis dato einzig vom Hindurchfahren. Die Burgen, klar, die hatte ich gesehen, aber das so viel an Sehens- und Erlebenswertem nahebei liegt, blieb mir bis dahin verschlossen. Wobei – den Kratersee hatten Petra und ich vor einigen Jahren bereits für uns entdeckt.

Windsborn Kratersee

Wer all dies mitentdecken will, schaue sich die Fotos an und folge mir dann in mein Wanderbuch »Eifel. Wanderungen für die Seele«

Wanderungen für die Seele

 

 

Print Friendly

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.